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Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)
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01.12.22 13:09
Rainer 

Administrator

01.12.22 13:09
Rainer 

Administrator

Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo zusammen,

schaut man sich den Digitalkamera-Markt an, erkennt man einen Fast-Zusammenbruch der unteren und mittleren Preisbereiche. Lediglich Hochpreis-Systemkameras werden noch nach-modernisiert für ein Nischen-Publikum angeboten.

Kompakt- und Bridge- Digitalkameras in neuen Varianten gibt es kaum noch.

Stattdessen wünschen anscheinend immer mehr Interessierte umfangreiche Kamerafunktionen (bis zum optischen Tele) im jeweils neuesten Smartphone.

Typische Smartphones haben heute 3 - 6 Kameras eingebaut, dabei sind (teilweise) die Sensorformate winzig und die entstehenden Fotos werden teilweise brutal schön gerechnet. Diverse automatische Editierfunktionen bieten sinnvolle und sinnlose Optionen.

Das geneigte Publikum kommt wohl gut damit zurecht und vermisst "echte" Kameras nicht mehr, die man gut in den Händen (ohne ständiges Herunterfallen) halten kann und mit dem "echte" detailreiche Teleaufnahmen gelingen können.

Sieht man sich auf entsprechenden Plattformen die Armada von Selfies an, kommt man an den Aufnahmen mit dem möglichst großem Gesicht des Besitzers und daneben im Hintergrund irgendwo ein Teil des Eifelturms nicht vorbei. Dieser Typ von Aufnahmen scheint zu dominieren. Ja, stimmt schon, dafür braucht man kaum einen klassischen Digital-Fotoapparat.



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 01.12.22 17:02


Hinweise:

  • Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungs-Anleitungen, Prominentenfotos, Kunstobjekten oder Buch/Zeitschriften-Artikeln.

  • Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Fotos. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken / Gebäuden / Museen, Ausstellungen, Theatern, usw.

  • Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen deutlich als Zitat erkennbar mit genauer Quellenangabe.

  • Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar oder zuord-bar sind, ohne deren schriftliche Genehmigung (DSGVO). Ebenso keine erkennbaren KFZ-Kennzeichen oder Fragmenten davon! !

  • Fotos: Für beste Darstellung die Fotos (Thumbnails) unter den Textbeiträgen anklicken.

  • Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffszahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gezählt!


01.12.22 16:25
Scannerhannes 

BZF-Meister

01.12.22 16:25
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo, Rainer und Foris!

Verachtet mir die Smartphone-Kameras nicht. Ich bin selig mit der in meinem Moto G5 (Neupreis war 89 Euro).
1. Bei fast allen Digitalkameras egal welcher Klasse ist der Nah- und Makroaufnahmemodus einfach nur Müll, beispielsweise bei meiner Canon Powershot G5. Der Fokus fuhrwerkt bei ihnen allen rum und findet doch keinen Anhaltspunkt, und der Blitz überstrahlt das Bild um 5-10 Blenden. Das hört erst auf bei den DSLR mit (gutem) TTL-gesteuertem Blitzgerät. Irgendwie brauchbar ist meine Pentax Optio 33L mit abgeklebten bzw. auf einen indirekten Reflektor abgelenktem Blitzlicht und die Nikon Coolpix 990 mit Ring-LED am Objektiv. Traurig, dass man bei professionellem Bedarf, so definiere ich es, wenn man z.B. für ein paar tausend Verkaufsfotos eine handliche Kamera sucht, einen Clan engagieren muss, der einem solch ein Uralt-Modell aus dem Museum klaut. Ab der 2005er Sony-Ericsson K750i wurde alles ganz einfach - Kamera-Abdeckschieber öffnen, abdrücken, perfektes Bild herunterladen.
2. Die Smartphone-Kameras sind (notgedrungen, wegen der flachen Bauweise) extrem kurzbrennweitig. Ich müsste eine Hypothek aufnehmen, um zu meiner DSLR (z.Z. K20D, früher Canon EOS5D "Queen Mum") ein Weitwinkelobjektiv kaufen zu können, das von ganz links bis ganz rechts alles aufnimmt. Nein, ich bin kein "alles drauf" Fotograf, sondern weiß die Weitwinkelperspektive dort anzuwenden, wo sie einen Sinn hat.
3. Die allerbeste Digitalkamera, insbesondere auch DSLR, kriegt aus physikalischen Gründen niemals die Tiefenschärfe hin wie jede Handykamera.
4. Meine beiden erwähnten Handies bzw. Smartphone produzieren zuverlässig die richtigen Tonwerte und Farben. Da können neunzig Prozent meiner Digitalkameras (viele) nicht auch nur annähernd mithalten. Deren Bilddateien öffne ich nach dem Transfer auf den PC gleich im Bearbeitungsprogramm, in meinem Fall GThumb.
5. Nachteile der Smartphones sind natürlich der funzelige Bildschirm bzw. der fehlende Durchsichtssucher (ich habe keine einzige Digitalkamera, die nicht einen solchen besitzt!) sowie, daß es meines Wissens kein Smartphone mit einem abklappbaren Suchermonitor gibt wie meine erwähnte Canon G5, Optio33L und all die anderen.

Fazit: Deppen, die die zwei jahrhundertealten Regeln: "Nah ran" und "Sonne von hinten" nie kapiert haben und mit den rassigsten Analogkamera nichts Besseres zustande gebracht haben als die mit einer passablen Box, haben den Übergang in's Digitalzeitalter bestens geschafft, ohne ihre Fähigkeit zum Verhunzen jeder Aufnahme zu verlieren.
Selfies? Finde ich doof. Aber man kann sie nicht nach den Kriterien von Amateurfotografen beurteilen. Sie sind eher sowas wie, hmm, der Ton der Stimme, wenn man über Whatsapp eine Sprachnachricht schickt, gegenüber der spröden Textnachricht. Und im Gegensatz zu den Diavorträgen a la "500 Kinderfotos von meiner Südamerikareise" (reales Erlebnis, ich habe Zeugen, die mir ab und zu einen Rippenstoß wg. Schnarchens verpasst hatten) wird wohl keiner auf die Idee kommen, seine ahnungslos einer Abendessenseinladung nachgekommenen Gefolgschaft im Dunklen einzusperren und sie zu nötigen, seine belanglosen Erzeugnisse über sich ergehen zu lassen ;) .
Tele? Aber ja. Ich habe schon überlegt, für mein unsterbliches Pentax-DA 1:4-5.8 55-300mm ED (kein anderes) eine Petition an den Papst zu schicken, das Objektiv heiligzusprechen. Dafür nehme ich sogar in Kauf, dass das Trumm mir zwei Wochen verschärfte Sehnenentzündung einträgt, wenn ich es mitschleppe.

Gruß, Hannes

Nachtrag: Beispielfotos für meine geliebte Sony-Ericsson K750i, die auch noch in laufender Benutzung ist und immer mal einen neuen Akku spendiert kriegt, gab es hier unter: https://blende-und-zeit.sirutor-und-com...6&thread=24 !

Zuletzt bearbeitet am 02.12.22 15:38

02.12.22 09:26
Bae 

BZF-Premium-Nutzer

02.12.22 09:26
Bae 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hannes zeigt uns so schön bierernstfrei die Zahnlücke resp. Marktlücke unserer Digitalkameras, Digis, die manchen sogar schon mal zusätzlich zur erwähnten Sehnenscheidenentzündung mit Besitzerstolz die Brust gebläht haben, aber in der Anwendung so jämmerlich umständlich waren: Wann bekommen Digitalkameras auch mal so tolle Minicomputer wie die Mobiltelephone, die vor allem deshalb so überlegen sind? Wenn die auch noch gut konfiguriert/programmiert wären, könnte die zwar kaum einer mehr bezahlen, aber sie wären dann endlich viel besser als Smartphpones, ein kaum vorstellbares Glücksgefühl!

02.12.22 09:41
Bae 

BZF-Premium-Nutzer

02.12.22 09:41
Bae 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Nachtrag: Früher, als ja alles ohne jede Ausnahme viel viel besser war, hatten kleine Digitalkameras GP an Bord. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn die eigene Erinnerung verkalkt, es läßt sich wenigstens am PC genau feststellen, wann und wo das schöne Photo damals entstanden ist, wars in Barcelona oder doch in Valencia usw, Beim Versuch, irgendeine Sony Digi-Kamera mit einem nicht Appelphone so zu verbinden, dass die GP-Daten aufgezeichnet werden, kann man verzweifeln, so ging es sogar den Verkaufsberatern im Berliner Sony-Center. Da tut sich also noch eine zweite Marktlücke für Edel-Digis auf.

02.12.22 10:46
Rainer 

Administrator

02.12.22 10:46
Rainer 

Administrator

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo zusammen,

man sieht ja bekanntlich alles so durch die eigene "Brille", so ist es auch bei mir. Warum reite ich immer auf die optische-Tele-Option herum? Weil es bei mir so ist, dass ich gern mit Teleobjektiven oder Zooms arbeite. Bei mir ist die Reportage-Fotografie mehr im Fokus, künstlerische Ergebnisse werden aber gern billigend in Kauf genommen .

Und bei Reportageaufnahmen rücke ich auch auf Entfernungen gern an die Motive heran mittels richtigen langen Brennweiten und genau das können die meisten Smartphones nicht. Eine Ausnahme vielleicht als Beispiel mein (leider) völlig veraltetes Samsung-Smartphone Galaxy S4 Zoom mit optischen 10-fach-Zoom:



https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=16

Dieses Gerät war ein Fotoapparat mit Smartphone und nicht ein Smartphone mit Fotoapparat.
Da war ein "richtiges" Objektiv drinnen...


Deshalb ist bei "Foto-Expeditionen" bei mir neben dem Smartphone Galaxy A72 mit optischen 3-fach Tele noch noch gern z.B. die Sony HX90 mit optischen 10-fach Zoom dabei. Das optische 3-fach Tele ist aber schon besser als gar nichts. Man braucht dann beim Handy nicht mit Digital-Super-Zooms "kämpfen.


Sony HX90: https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=120



Samsung Galaxy A72: https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=31
Smartphone Galaxy A72 mit Weitwinkel, "Normal"-Brennweite, 3-fach Tele, Makro-Objektiv.



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 02.12.22 11:01

22.05.23 10:33
Rainer 

Administrator

22.05.23 10:33
Rainer 

Administrator

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo zusammen,

zwischenzeitlich kann man wohl sagen. Der Kompakt-Digitalkamera-Markt im mittleren Preisbereich ist zusammen gebrochen. Gleichzeitig sind auch immer weniger Kamerafirmen in diesem Segment aktiv, allerdings nur noch mit ein paar halbwegs neuen Modellen. Eine Kompaktkamera ist für mich eine Kamera, die ein fest eingebautes Objektiv hat und noch so ungefähr in eine große Hemd-Brusttasche passt, also keine Bridge-Kamera.

Derzeit (noch):

Canon, Fujifilm, Leica, Olympus, Panasonic, (Pentax), Ricoh, Rollei, Sony. Teilweise nur noch im Hochpreis-Segment.

Daneben gibt es noch ein paar Firmierungen, die klangvolle deutsche Firmen-Namen der Vergangenheit weiter verwenden...

Und schließlich seit einiger Zeit nicht wenige Kompaktkameras die mit tollen technischen Daten bei Billigstpreisen technisch gebildete Menschen in Verwunderung versetzen. Ich übersehe derartige Produkte gern.



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 22.05.23 10:35

23.05.23 09:28
Scannerhannes 

BZF-Meister

23.05.23 09:28
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Moin,
ich vermisse sie nicht, wobei ich sagen muss, dass ich bei Kompaktkameras nur gebrauchte gekauft habe - die weitaus beste die Casio Exilim Ex-Z750.
Mein 89-Euro-Smartphone Moto G5 hat ein Weitwinkel, wie ich es mir lebenslang nie leisten mochte, für Ausschnitte Schärfereserve (bei genug Licht) bis ca. Portraitobjektiv und eine exzellente Farb-, Belichtungs- und Entfernungssteuerung. Platzbedarf gleich Null (so große Hemdtaschen habe ich eh nicht), weil ich seit einem nicht ungefährlichen Erlebnis vor 20 Jahren grundsätzlich ein Handy bei mir habe, wenn ich das Grundstück verlasse. Und als immer-dabei gibt es natürlich die zehnfache Chance für Schnappschüsse und Sensationelles.
Und ja, wenn ich echt auf Foto-Tour inkl. Tele und Nahaufnahme (Einblick von oben) gehe, hänge ich mir halt die DSLR oder wenigstens die Canon G5 um, bei schlimmen Anfällen auch noch eins der Stative in der Hand .

Es gibt noch einen Gesichtspunkt: die Kompakten gehen ja sowieso nach vergleichsweise kurzer Lebensdauer kaputt, sei es die Mechanik, mit der das Objektiv herausfährt, sei es der Speicher für die Einstellungen oder seine Stromversorgung, irgend eine Lithiumzelle oder ein Elektrolytkondensator bis zum Kragen voll agressiven Gels, beide mit garantiertem Ablaufdatum von weniger als 10 Jahren für planned obsoletion (und die Elkos gleich zum Platzen oben eingekreuzt). Die Finepix (solange sie liefen, die denkbar besten Kameras) gaben als erste den Geist auf.

Bei Smartphones weiss man im Voraus, dass Google oder Apple den Betriebssystemstand nach drei Jahren für ungültig erklärt und man die Dinger wegschmeissen kann.

Grüße,

Hannes

23.05.23 11:47
Rainer 

Administrator

23.05.23 11:47
Rainer 

Administrator

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo Hannes,

die Einen sage so, die Anderen so

Ich weiss auch nicht was ich machen soll, denn ALLE meinen kompakten Digitalkameras an 1998 funktionieren auch, bis auf nach über 10 Jahren alt gewordene Akkus bei einigen Kameras, ist mir eher peinlich...

Bei den Wegwerf-Smartphones durch Beendung des Version-Supports und durch fest eingebaute Akkus vorhandener Quasi- Obsoleszenz stimme ich Dir voll zu.

Für mich erreicht aber kein Smartphone den Status "meine liebe feine Kamera", weil die nach spätestens 4 Jahren zu Edelschrott verkommt. Dagegen ist z.B. meine Fujifilm F40FD von 2007 immer noch "meine feine coole Kamera zum liebhaben":

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...0&thread=10



Eine beispielhafte Foto-Strecke aufgenommen mit der F40FD:

https://my.hidrive.com/share/9pdc1ntc34#...Fuji%20F40FD%29



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)
plenz
Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 23.05.23 11:55

24.05.23 21:19
wolfgang2 

BZF-Meister

24.05.23 21:19
wolfgang2 

BZF-Meister

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Hallo

Ich benutze lieber meine "normale" Kamera. Sowohl die Kleinbild wie auch die DSLR. Bei den Pocketkameras gibt es für mich nichts besseres wie meine kleine Pentax Optio Z750. Die hat einen Schwenkmonitor und man kann so in allen Lebenslagen Bilder machen weil man durch den Monitor immer alles im Blick behält
Ich muß Hannes allerdings recht geben das man mit dem Handy Bilder machen kann die man so mit keiner Kamera hin bekommt. Bei Nahaufnahmen sind Handys unschlagbar. Ich nutze es sehr oft wenn ich auf Bauteilen Ersatzeilnummern nicht lesen kann oder Schäden vermute. Bis auf wenige Zentimeter ran, knipsen und dann ablesen oder beurteilen ob was im argen ist. Besser geht es nicht.

Aber mal eine Frage zu den Megapixeln. Mein Handy hat 20 und meine Kamera auch. Die Kamera einen APSC Sensor also etwa eine Briefmarke und das Handy den Nagel vom kleinen Finger wenn überhaupt. Und dann beide die gleiche Pixelzahl? Wie geht das?

24.05.23 21:30
Scannerhannes 

BZF-Meister

24.05.23 21:30
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Digitalkameras verlieren Marktanteile gegen Smartphones mit Kamera(s)

Moin ,

Da muss wohl auf dem winzigen Handy-Sensor jedes Pixel viel kleiner sein und also auch verdammt viel weniger Licht abkriegen.
Der Theorie nach wirkt das Bild dann körniger. Mir war das Filmkorn bei Analogkameras schon immer egal und der körnige Eindruck bei Digitalen ebenfalls. Es gibt wichtigere Bestimmungsgründe für die Bildqualität, wie die Farb-Umsetzung, der Kontrastumfang und die Brillanz des Objektivs.
Ich habe bei Digitalkameras immer darauf geachtet, eine Kamera mit dem größtmöglichen Sensor zu nehmen, soweit bezahlbar. Das war z.B. bei der Casio Ex 750Z aus dem Jahr 2005 1/1,8. Man konnte auch Kameras mit Sensoren so um 1/2,5 oder 1/3,2 erwischen, diese Kameras waren meistens auch nicht kleiner (aber sowieso schlechter). Habe aber das Gefühl, dass die Sensoren mit fortschreitenden Jahren auch in dieser Hinsicht verbessert wurden.

Die Sensor-Größenangaben der Kompaktkameras sind natürlich mit den DSLRs von APS-C an aufwärts nicht vergleichbar; 1/1.8 heisst keineswegs ein Zoll dividiert durch 1,8 oder sowas. Aber bei DSLR ab APS-C mache ich mir schon gar keine Gedanken über eventuelle Körnigkeit. Diese wird dann sichtbar, wenn die umgesetzten Lichteindrücke elektronisch bis zum Gehtnichtmehr verstärkt werden, sodass die Elektronen-Aktivität selber das Rauschen erzeugt (da wir hier im Schwesterforum einer Radio-Website sind, wird's irgendwer sicher noch treffender erklären können).

Grüße, Hannes

Zuletzt bearbeitet am 24.05.23 21:35

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