und die oft sehr sammel würdig und geschätzt sind. Heute wird es kurz um eine der Kameras gehen, die als 'Inspiration oder Modell' für Agfa dienten: die Kodak Jiffy Six-20 und Six-16 (1933-1937). Die Ähnlichkeit dieser Agfa Billy Clack 51 und Billy Clack 74 Kameras mit diesen Kodak Jiffys, die ein Jahr vor den Agfa-Modellen auf den Markt kamen, ist mehr als offensichtlich und keineswegs zufällig. Agfa hat diese Kodak-Kameras auf seine eigene Weise nachgeahmt, aber auch verbessert, indem Agfa Änderungen und Verbesserungen am Design und an der Bedienbarkeit vornahm, obwohl sie technisch im Wesentlichen gleich waren. Sie waren auch erfolgreicher und langlebiger. Erinnern wir uns daran, dass in jenen Jahren Kodak und Agfa (und Agfa Ansco) wild konkurrierten und dies ist ein perfektes Beispiel dafür. Auf den Fotos Nr. 2 und Nr. 3 ist der Vergleich mit einer Kodak Jiffy Six-16 und einer Agfa Billy Clack 74 möglich.
Diese Jiffy Six-16-Kamera ist ein gutes Beispiel dafür, wie Kodak es vorzog, Geräte mit geringen technischen Qualitäten herzustellen, aber trotzdem in der Lage war, schöne Designs wie die hier präsentierte anzubieten. Es wurde von 1933 bis 1937 verkauft und hatte zwei Modelle, die auf ihren beiden möglichen Formaten basierten: für den 616-Film und für den 620-Film. Diese Formate waren mit den herkömmlichen 120- und 116-Filmen unvereinbar, nachdem der autografische Film nicht mehr in Kraft war und Kodak dieses System entwickelt hatte, um für einige seiner Kameras (und andere Hersteller, die diese Formate verwendeten) exklusive Fotofilme zu verkaufen. Beide Modelle hatten ein Update, das ihnen einen moderneren Look verlieh und waren ansonsten genau gleich. Sie wurden 'Series II' (1937-1942) genannt und es gab auch ein Modell Vest Pocket für 127 Film aus Bakelit. Hier zwei weitere Referenzen:
Die Öffnung erfolgt automatisch und entfaltet sich mit voller Geschwindigkeit, daher muss sie vorsichtig geöffnet werden und ist dank robuster seitlicher Arme (strut-folding) einsatzbereit. Die Vorderseite der Kamera ist groß und konzentriert äußerlich die Dekoration vom Typ 'art-decó' und enthält im Inneren das Objektiv und den Verschluss. Sie ist robust und schwer, bleibt aber dank ihres abklappbaren Stützbeins für die vertikale und horizontale Unterstützung fest verankert. Allerdings muss seine Bedienung ziemlich unangenehm gewesen sein, weil es überraschenderweise kein Tripod-Gewinde hat.
Der Fokus wird erreicht, indem der Objektivring gedreht wird und sehr einfache Einstellbereiche für das Objektiv bietet, wie man es von einer solchen Amateurkamera erwarten würde, die durch eine Skala von 5 oder 10 Fuß und mehr als 10 Fuß begrenzt ist. Eine Auswahltaste im oberen Bereich ermöglicht die Wahl zwischen dem kontinuierlichen Belichtungsmodus T oder einer einzelnen Geschwindigkeit I. Auf der anderen Seite, wo sich die Auslösetaste befindet, gibt es eine ausziehbare Lasche, die drei mögliche Blendenöffnungen (rotierenden Typs) ermöglicht. Die Linsen sind 'Twindar Lens' und würden eine feste Fokusgruppe mit doppelter achromatischer Linse sein. Der Körper ist mit synthetischem Material bedeckt, analog zu dem, das in vielen Kodak-Kameras dieser Zeit verwendet wurde. Der Balg ist auch nicht aus Leder und daher anfälliger für Perforationen. Der hintere Verschluss der Kamera ist sehr empfindlich und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden.
Ansonsten ist die Kamera in einwandfreiem ästhetischem und funktionalem Zustand.
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