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das ist ein wirklich interessantes Stück! Sie ist allerdings nicht von Beier. Eine Rafix/Rifax scheidet schon aus, weil sie keine Radialhebelfokussierung besitzt (daher auch der Name der Rafix: RAdial FIX - also Schnellfokussierung). Eine andere Beier kommt auch nicht in Frage.
Ich würde die Kamera vielleicht Paul Zeh zuordnen. Den Modellnamen kann ich nicht benennen - eventl. eine frühe Bettax? Die Gestängekonstruktion passt aber auch nicht ganz zu Zeh. Vielleicht ist es auch eine Kamera von Franka?
Ich habe mal bei Thiele 150 Jahre Photooptik (2001) geblättert und dort steht das es nur Fotos und Selar Objektive in 1923 gegeben hat und damit dürfte das in etwa Baujahr feststehen.
ich habe mir Deine Dokumentationsfotos nochmal genauer angesehen und bin der Meinung, dass die Kamera ggf. doch von Beier hergestellt sein könnte. Es sind einige deutliche Merkmale erkennbar, die auf Beier hindeuten. Besonders aber die Spulenhalterung scheint dem Patent von Beier zu entsprechen.
Es ist ein unbekanntes Modell. Die erste bekannte Beier-Kamera mit selbst aufrichtender Standarte ist die Beier Voran. Deine Kamera datiert offenbar früher. Eventuell ist es eine frühe Voran, aber das lässt sich bisher nicht belegen.
die Kamera fand ich wegen der selbstaufrichtenden Standarte interessant - wie z.B. die "Chang-Gang", Virtus, Inos II, Perkeo von Voigtländer oder die Hüttig Cupido.
@Axel Hallo Axel, bis auf die Filmtransportknopf scheint meine Kamera mit der dargestellten Rafix nahezu identisch zu sein. Vielleicht gehört meine Kamera zu einer Vorstufe der späteren Rafix.
wenn ich die Angaben von Ingrid richtig verstehe, hat ihr Modell eine Entfernungseinstellung und 6x9, das Voran-Modell wird aber mit Fixfokus und Zweiformat beschrieben?
Beste Grüße von Haus zu Haus Rainer (Forumbetreiber)
Analog: Aus Negativ wird Positiv. Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
ich kenne die Kamera zwar nicht, aber die Bezeichnung Fix-Fokus verweist in den zeitgenössischen Prospekten in der Regel auf den Springmechanismus, durch den die Kamera fix ('schnell') in Aufnahmebereitschaft und auf unendlich fokussiert ist; so zum Beispiel auch bei der Plattenkamera Kenngott Matador. Fokussiert werden kann trotzdem, und zwar durch Drehen der Frontlinse; das ist auch bei Ingrids Kamera der Fall.
es kann auch sein, dass die Einstellungsmöglichkeit des Objektivs die Tiefenschärfe reguliert, wie es bei der Voigtländer Bessa mit Portrait, Gruppe und Landschaft ist. Ich lese am Rand: - 2 - 3- 5- 8(könnte Unendlich sein). Bei den Springkameras von Voigtländer und der Hüttig Cupido und meiner jetzt vorgestellten Kamera, wird sofort auf Unendlich fokusiert und kann dann - bei der Hüttig Cupido mit Radialhebel, bei den anderen durch Drehen des Objektivs, auf kürzere Distanzen eingestellt werden.
wie vom Jan schon richtig angemerkt, bedeutet "Fix-Fokus" im zeitgenössischen Kontext, dass die Kamera beim Öffnen schnell (automatisch) auf unendlich fokussiert ist. Ansonsten verfügt sie über eine normale Frontlinsenfokussierung, wie in der folgenden Detailaufnahme besser ersichtlich:
Beste Grüße
Axel
PS: Die Tatsache, dass die Kamera als Zweiformatkamera beworben wird, steht einer Zuordnung von Ingrids Kamera als frühe "Beier Voran" meiner Meinung nach nicht in Wege.