Vorkriegsverschlüsse wurden oftmals nachträglich mit einer Blitzsynchronisation versehen; die Verschlussgehäuse weisen dann eine entsprechende Buchse auf. Unten zur Illustration solche Fälle an Prontor und Compur. Manchmal wurde die Buchse auch an anderer Stelle am Gehäuse untergebracht, wie im dritten Foto (Tapeten-Rolleicord) zu sehen.
Nun ist mir, wie an anderer Stelle (--> https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=517) gezeigt, eine ZI Bébé 342/3 zugelaufen, die mit einer mechanischen Blitzsynchronisation versehen ist: Neben dem Ring-Compur befindet sich ein Kasten mit einem Taster, der beim Rücklauf des Spannhebels betätigt wird und den Kontakt schließt. An dem Kasten befinden sich zwei Buchsen, die vermutlich die Kabel der Blitzlampe aufgenommen haben. Meine Frage: Kennt jemand dieses System – war das evtl. im Fotohandel als Zubehör erhältlich? Und was waren das für Blitzlampen?
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Von der Firma Geiss gibt es für die alten Leicas einen nachzurüstenden Synchronkontakt für Blitzgeräte. Der Zusatz lässt sich leicht montieren, er besteht aus einer Scheibe mit einem verstellbaren Nocken, die auf den Verschlusseinstellknopf montiert wird und einem Blitzschuh, der in den Zubehörschuh gesteckt wird. Bein Auslösen betätigt der Nocken einen Kontakt am Blitzschuh und löst den Blitz aus.
Googeln unter ´Geiss Synchron-Contact für Leica´, habe kein eigenes Foto.
besten Dank für die Hinweise! Da gab es ja doch ganz unterschiedliche Konstruktionen. Mir ist nur noch nicht ganz klar, wie diese Blitzlampen ausgesehen haben, da muss ich mal alte Kataloge durchsehen. Im Katalog 1931 von Photo-Matthias gibt es eine "Teleblitzlampe" mit Taschenlampenbatterie, die über eine 5m lange Litze mit dem Auslöser verbunden werden kann; vielleicht ist das eine derartige Konstruktion.
die Geschichte der elektrischen Blitzgeräte begann kurz vor 1930. Es wurden eräte entwickelt die ihren Strom aus Batterien bezogen. Zuerst waren es "Stabblitze" runde 1,5 Volt Batterrien wurden aufgestapelt es gab auch Geräte die mit der 4,5 Volt Flachbatterien bestückt wurden suehr viel später kam dann die 21,5 Volt Batterie.
Als Blitzbirnen gab gab es viele unterschiedliche Bauarten und Anschlüsse wie z.B. Gewinde E10 E14 E27 oder auch Bajonett Die Glaskolbenüllungen waren: Von mir nicht Fachmännisch als Drahtgewirr oder als zusameneknüllte Folie beschrieben. Um 1950 kamen dann die kleinen Blitzbirnchen auf dn Markt und damit auch die Eplosionsartige Verbreitung Des Blitzlichtes.
Ich habe vor Jahren mal im Internet eine Abhandlung gefunden und auch ausgedruckt mit dem Namen: Vom Pulverblitz Zum Elektronenblitz Autor Hans W. Leckscheidt aus Himmelpforten Leider finde ich das nicht mehr im Netz, wohl den Wg alles irdischen gegangen.
da ich damals die Seiten habe Binden lassen möchte ich sie nicht wieder trennen. ich könnte aber versuchen Fragen/Erklärungen auf Anfrage zu suchen