das sind zwei wirklich interessante Videos. Danke für den Tipp. Besonders gut fand ich den Tipp mit der Lochmaske direkt an der Kamera, denn das ist bei mir das Hauptproblem. Man spiegelt leicht das eigene Gesicht oder Hände von vorn auf das Motiv, wenn es dort reflektierende Flächen gibt. Habe das soeben mit schwarzem Lochkarton getestet, funktioniert prima.
Hallo Hannes,
eine solche Ringleuchte habe ich auch, bin aber wieder davon abgekommen, da sie doch fast immer im Motive auftaucht, insbesondere bei Linsen und glatten Flächen. Habe festgestellt, dass diese Leuchtringe eigentlich nur zum Aufhellen nach Nahaufnahmen geeignet sind, volle Frontbelichtungen damit sind oft kritisch.
Beste Grüße von Haus zu Haus Rainer (Forumbetreiber)
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Ja, das richtige Fotografieren von Uhren ist ein Thema für sich. Für die Eingangsdokumentation einer neuerworbenen Uhr (also eine reine Zustandsdokumentation ohne künstlerisch/ästhetische Ambitionen) verwende ich einen Kaiser Reprotisch RSX mit seitlich angebrachten 5400K-Leuchtstoffröhren und Diffusor. Ist für diesen Zweck natürlich komplett überdimensioniert, aber den Tisch hatte ich sowieso da, um damit Overhead-Videoaufnahmen von Uhrenreparaturen machen zu können. Einziges Problem ist, daß es bei gewölbten Uhrgläsern links und rechts leichte Spiegelungen der Beleuchtung geben kann. Dem könnte man noch entgegenwirken, indem man Polarisationsfolien vor die Leuchten klemmt und mit Polfilter vor der Kamera arbeitet. Das war mir bisher aber immer zuviel Arbeit.
Hier ein Beispiel, eine Gruen Veri-Thin mit Gruen 410SS Kaliber. Die Uhr wurde von der Schweizer Firma Gruen wohl in den späten 1940er Jahren hergestellt. Leider keines der begehrten Panamerican-Modelle, dazu müßte sie ein 420SS-Kaliber haben, aber trotzdem optisch sehr ähnlich mit der ungewöhnlichen 24h-Skala. Das Gruen 410SS ist ein recht flaches Handaufzugskaliber (deshalb "Veri-Thin") mit 18.000 Halbschwingungen, 17 Steinen, großer Sekunde und einer Gangreserve von 40h.