Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungs-Anleitungen, Prominentenfotos, Kunstobjekten oder Buch/Zeitschriften-Artikeln, die über begründete Bildzitate hinaus gehen.
Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Fotos. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken / Gebäuden / Museen, Ausstellungen, Theatern, usw.
Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen deutlich als Zitat erkennbar mit genauer Quellenangabe.
Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar oder zuord-bar sind, ohne deren schriftliche Genehmigung (DSGVO). Ebenso keine erkennbaren KFZ-Kennzeichen oder Fragmente davon! !
Fotos: Für beste Darstellung die Fotos (Thumbnails) unter den Textbeiträgen anklicken.
Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffszahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gezählt!
Als völlig fremd in Foren und ihren Gepflogenheiten bitte ich um Nachsicht, wenn ich etwas falsch mache. Ich besitze eine Plaubel Makina I, die ich von meinem Vater geerbt habe, der sie ca. 1950 gebraucht kaufte und jahrelang damit fotografierte. Slebst ins Alter gekommen, in dem man sich von Dingen trennt, suche ich eine Stelle wohin ich die Kamera geben kann - Museum oder Liebhaber, ohne kommerz. Die Daten: Spreizenkamera, 6 x 9 cm., Plaubel & Co. Frankfurt/M., mit Objektiv: ANTICOMAR 1:2,9 / 100 mm. mit Metall-Schutzkappe Verschluss: T,B, 1 – 1/200 sec., f.: 2,9 – 18, Selbstauslöser Gehäuse-Nr.: 82344 Zubehör: Lichtschacht mit Mattscheibe, Rollfilm-Kassette für 6 x 9 cm. Rollfilm mit Gebrauchsanweisung, Zwei Filter in zwei Lederetuis, Sonnenschutz aufsteckbar, Hartleder-Umhängetasche für Kamera, Rollfilmkassette und Zubehör.
Die Kamera ist voll funktionsfähig und in sehr gepflegtem Zustand. Fotos kann ich senden.
Wohin kann ich mich wenden, um die Ausrüstung in gute Hände geben zu können?
ich habe den Beitrag hierhin verschoben. Die Frage ist, wie Du die schöne Kamera weitergeben willst. "...suche ich eine Stelle wohin ich die Kamera geben kann - Museum oder Liebhaber, ohne kommerz." müsste präzisiert werden. Soll die Kamera verkauft, verschenkt, gespendet werden?
besten Dank für die Antwort. An sich ist mein Ziel ein Museum zu finden, wohin ich die Ausrüstung spenden kann, damit sie ausgestellt wird und möglichst viele Menschen einen Nutzen davon haben. Per Zufall fand ich gestern das Deutsche Film- und Fototechnikmuseum in Deidesheim, Weinstrasse, Pfalz, also in meiner Nähe. Wäre das eine Richtung, die ich versuchen könnte? Oder was könnte die Forumsrunde vorschlagen?
Ich füge fünf Fotos von meiner Plaubel Makina Ausrüstung bei.
ein Museum mit räumlichen Bezug zu Dir ist sicher eine gute Idee. Allerdings würde ich dort verbindlich nachfragen, ob das Modell nicht schon vorhanden ist.
eine andere Makina I als die schon gezeigten kann ich nicht aufbieten, möchte aber auf ein zeitgenössisches Buch verweisen, in dem die Genese der Makina ausführlich dargelegt wird: Walter Kross: Das Buch der Makina. Halle: Knapp 1937.
Interessant in unserem Zusammenhang sind die Seiten 20–21.
Man erfährt hier, dass die Stereo-Makina 4,5x10,7 von 1911 das erste Modell der Reihe war; ihm folgte 1912 die 'Baby-Makina' 4,5x6, zunächst mit Makinar 1: 4,2/75. 1919 erschien eine neue Version der Baby-Makina, jetzt mit Anticomar 4,2/75, einem vierlinsigen Objektiv. Im selben Jahr kam die erste Makina 6,5x9 heraus, und zwar mit Anticomar 4,2/100. Bis dahin waren alle Kameras mit Compound ausgestattet.
Seit 1921 wurde der (Rad-)Compur verbaut. Zur Anzahl der Linsen, nach der oben gefragt wurde, ist der folgende Satz aufschlussreich: "1924 bringt die erstaunliche Lichtstärke 1:3 des unverkitteten dreilinsigen Anticomars; 1926 die weitere Steigerung zur heutigen Standard-Lichtstärke 1:2,9" (S. 21). Seit 1930 wurden die Makina-Modelle mit dem neuen Ring-Compur ausgestattet, und erst 1931 wurde das Anticomar verbessert und erhielt vier Linsen.
Wenn Kross' Angaben zutreffen, sollten die Makina-Modelle der Lichtstärke 1:3 bzw. 1:2,9 mit Rad-Compur, wie sie oben gezeigt wurden, dreilinsige Objektive besitzen. Unterschiede zwischen den Modellen betreffen Details wie den Newtonsucher (s. oben die Unterschiede bei der Gestaltung der hinteren Linsen). Bei meinem Exemplar mit Anticomar 2,9/10 cm (# 68xxx) kann ich das nicht recht erkennen, weil das vordere Element nicht zerlegbar ist...