der Bereich
unerwünschter Lichteinfall bei analogen einäugigen Spiegelreflex-Kameras (ähnlich aber auch bei Nicht-Spiegelreflex-Modellen) hat es in sich. Sehr oft ist tatsächlich eine nicht mehr intakte Lichtabdichtung zwischen Kamera-Rückwand und Kamera selbst die Ursache. Nach Jahrzehnten hat sich die in die Dichtnut eingebrachte Stoffkordel / Schaumgummi-Leiste, etc gelöst oder ist zerbröselt, oft auch nur teilweise. Es gibt aber noch andere Lichteinfallursachen (siehe weiter unten).
Beim Schadmuster auf den Negativen ergeben sich so einige Varianten. Das Schadmuster kann immer gleich sein oder auch eben nicht. Die Lage der Kamera oder der Störlichtquelle führt u.u. zu scharfen Konturen und / oder zu eher mehr diffusen Schadlicht auf den Negativen. Es kann dabei sein, daß auf jedem Bild der Effekt auftrifft oder nur bei einigen Aufnahmen.
Einäugige Spiegelreflexkameras: In seltenen Fällen kann auch Lichteinfall anders auf das Negativ fallen, allerdings ist hier zumeist der Effekt oft auch schon auf dem Sucherbild zu erkennen oder während des Auslösens im Sucher mit zeigen. Hier wären Ursachen im Objektiv oder der Montierung oder im Bereich des Lichtweges (z.B. Spiegel) vom Sucher-Okular zur Filmebene zu nennen. Da der Spiegel während der Aufnahme hochgeklappt wird, kommt allerdings hier kaum Schadlicht durch, es sei denn, dass es sich um halbdurchlässige (auch teilweise) Spiegel handelt oder vom Sucherokular her Licht eindringen kann. 
Befindet sich der Lichteinfall
nur auf der eigentlichen Negativfläche (siehe Skizze Teil B), die vom Lichtschacht zum Objektiv erfasst ist, wird die Rückwanddichtung nicht Ursache sein. Ist der Filmstreifen auch außerhalb der Bildfläche betroffen
(siehe Skizze Teil A), kann als Ursache eher die Rückwanddichtung angenommen werden.
Jedenfalls ist eigentlich der Bereich wo der Film mit der federnden Andruckplatte kontaktiert, ganz gut gegen Rückwand-Fremdlicht geschützt. Nicht aber der Film von der Filmpatrone zur Andruckplatte und danach von der Andruckplatte zur Aufwickelspule.
Tipps zum Eingrenzen der Fehlerquelle: Film im möglichst dunklen Raum einlegen.
Objektiv abdecken, Sucherokular abdecken, zehnmal auslösen, Kamera ins Helle bringen, bei eingelegtem Film mehre Aufnahmen machen, dabei die Kamera immer anders zum Licht halten. Nochmals zehn Aufnahmen im möglichst Dunklen machen. Film entwickeln.
Ist der Effekt bei diesem Test auf allen oder einigen Aufnahmen vorhanden, würde ich von Dichtungsproblemen der Rückwand mit der Kamera ausgehen, wenn der Lichteinfall auch
ausserhalb des jeweiligen Bildfensters zu sehen ist. Immer vorausgesetzt, daß keine Entwicklungs-Laborfehler vorliegen.
Lichteinfall Beispiele:

A: Lichteinfall aus Bereich Rückwand, da der Lichteinfall auch ausserhalb der Bildfläche stattfand.
B: Lichteinfall aus Bereich Objektiv, Sucher-Okular, Lichtschacht Objektiv zur Filmebene
Geöffnete Spiegelreflexkamera:

1: Dichtungskordel in der Nut der Kamera
2: Dichtungsfläche mit Stoffdichtung in der Rückwand
3: Rückwand-Falz, der in die Dichtungsnut der Kamera greift.
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Nehme ich meinen Bestand an Spiegelreflexkameras, muß ich sagen, daß so einige bei sorgfältiger Betrachtung des Dichtungsnutes nicht mehr 100 Prozent gut aussehen....