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Müssen "modernere" Mechaniken "bespielt" werden?
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10.10.21 10:39
Michael-J. 

BZF-Meister

10.10.21 10:39
Michael-J. 

BZF-Meister

Müssen "modernere" Mechaniken "bespielt" werden?

Hallo,

ich weiß die Frage ist vermutlich dumm, aber mit "moderneren" Kameras. Was bedeutet: Kameras deutlich nach 1950 kenne ich mich nicht wirklich gut aus. Heute habe ich zwei Kameras -- die ich eigentlich für defekt hielt -- (eine Zeiss Ikonette und eine Pentakon Taxona) , also auch mit einem Mechanismus, der etwas ungewöhnlich ist, wieder mal in die Hand genommen.

Dabei habe ich versucht einen eingelegten Film zu simulieren und eben "rumgespielt". Bei der Zeiss hat der Auslöser zwar funktioniert, aber der Verschluss blieb zu bei der Taxona stecken, der hat Spannhebel blockiert.

Nach einigem, vorsichtigen, "Herumspielen" haben sich tatsächlich beide Probleme gegeben, ist das normal? Wie gesagt ich hab nur den Filmtransport händisch simuliert, gespannt und ausgelöst. Bei der Tacona hat sich der Spannhebel erst nur zusammen mit dem "Filmrad" bewegen lassen, dann hat er so funktioniert wie er sollte. Bei der Zeiss hat sich nach einigen Versuchen der Verschluss langsam, dann immer schneller bewegt, wobei die Geschwindigkeiten natürlich nicht stimmen. Aber reinigen sollte da reichen.


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10.10.21 13:47
Rainer 

Administrator

10.10.21 13:47
Rainer 

Administrator

Re: Müssen "modernere" Mechaniken "bespielt" werden?

Hallo Michael,

ein interessantes Thema. Ähnlich hatte ich auch schon mal im Forum angesprochen:

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...16&thread=2

Und in Bezug zu Digitalkameras:

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...4&thread=36

Ich habe auch die Erfahrung gemacht: Bespielen hilft allen mechanischen Kameras, insbesondere mit komplexen Verschlüssen. Verharztes Öl oder Fett ist heute bei den meisten Kamera-Oldtimern ein Problem. Ohne Reparaturmassnahmen ist das Bespielen oft eine kleine Problemlösung oder auch Problemhinausschiebung.

Das Bespielen hat nur ein paar Haken:

Einige Kameras brauchen einen eingelegten Film, um Filmtransport / Auslösen zu ermöglichen.

Es kann vorkommen, daß Verschlüsse oder Filmtransporte stecken bleiben. Wird nun versucht das Steckenbleiben mit "Gewalt" zu überwinden, kann es zu Beschädigungen führen. Hier hat sich bei mir leichtes wiederholtes Ruckeln und Beklopfen mit einem Kugelschreiber immer wieder mal bewährt. Geduld ist das angesagt.

Andere Kameras lassen sich bei stecken geblieben Verschlüssen ein erneutes Transportdrehen gutmütig gefallen, beispielsweise die meisten Leica-Modelle.

Wer die Nerven dazu hat, sollte seine mechanischen Kameras regelmäßig mal durchspielen, das hilft eher als daß es schadet.

Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 11.10.21 11:18

10.10.21 17:24
Michael-J. 

BZF-Meister

10.10.21 17:24
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Müssen "modernere" Mechaniken "bespielt" werden?

Hallo,

Zitieren:
Einige Kameras brauchen einen eingelegten Film, um Filmtransport / Auslösen zu ermöglichen.
Ist bei beiden Kameras der Fall, man muss beim Bespielen die Kamera offen haben und wärend man den Spannhebel benutzt, das ( ich kenne das richtige Wort nich) Zahnrad für den Film, händisch drehen.

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