Sie kommt im Kodak spezifischen Aussehen daher, als liegende, kastenförmige Box. Ein Schwergewicht im Alu-Gussgehäuse (4,3 Kg), die Cine-Kodak Spezial, eine halbprofessionelle 16 mm Stummfilmkamera, produziert ab 1933 bis 1948. Verkaufspreis1933: 575$.
Die Belichtungstabelle.
Die Sucherlinse am Objektiv und das Sucherokular hochgeklappt.
Der Meterzähler an der Kassette.
Sie besteht aus zwei Modulen. Das Grundmodul besteht aus dem Federwerk mit Getriebe (12,5m! Filmdurchzug), einem zuschaltbaren Handantrieb ( 1 und 8 B/U), verstellbarer Sektorenblende, zweifach Objektivrevolver , Benutzersteuerung, Auslöser und Getriebeanschluss für Magazine, zusätzlich ein Einschub für Trickblenden. Ein Anschluss für einen Elektromotor ist vorhanden.
Oben liegend die Kassette, z.T. von der Kamera getrennt.
Links unten die Kupplung für die Kassette, rechts unten die Verriegelung.
Rechts die Kupplung zur Kamera, links die Verriegelung.
Dazu gibt es zwei Zusatzmodule, Filmmagazine für 30 bzw. 60m Film, incl. Greiferantrieb, Filmtransport und Meterzähler. Der Magazinwechsel erfolgt einfach und schnell, die Kameramechanik ist dabei gesperrt, beim Wechsel geht max. ein Bild verloren. Die Magazine können auch an der Kamera geladen werden.
Das geöffnete 30m-Magazin, es kann auch im angesetztem Zustand beladen werden.
Es ist fast alles vorhanden was das Herz begehrt: Wechseloptik, Einzelbild, stufenlose Bildfrequenzeinstellung 8---64B/Sek., Rückwicklung, stufenlos verstellbare Sektorenblende (Fader möglich), Einzelbildzähler, im Stillstand einschaltbarer Spiegelreflexsucher, Handbetrieb mit 1 oder 8 B/Umdrehung, Anschluss für Elektromotor, Schacht für Effektblenden, Ablauf des Federwerkes ohne Film und vieles mehr. Leider fehlt ein Anschluss für einen Drahtauslöser, hier muss man kreativ werden.
Das Bedienfeld, oben links der Einzelbildzähler, auf der Oberseite der Meterzähler des Laufwerkes.
Der Schieber für den Reflexsucher mit der Sucherlupe, direkt links neben der Lupe der Schlitz für die Masken.
Der Objektivrevolver mit zwei Wechselfassungen, darunter links der Auslöser, rechts die Auslösesperre für Kassettenwechsel.
Meine Cine-Kodak Spezial ist ein frühes Modell von 1935, sie wurde von der Cine-Kodak Spezial II abgelöst (1948-1968). Sie hat noch einen graden Objektivrevolver, der nur bestimmte Objektivbestückungen zulässt. Das Nachfolgemodell hat abgeschrägte Flächen, um alle Objektivkombinationen verwendet zu können. Kodak bot Wechseloptiken mit Brennweiten zwischen 15 und 152mm in einer Spezialfassung (CKS) mit einklappbarer Sucherlinse an, dazugab es noch eine Reihe Sonderobjektive.
Eine nette Einzelheit, auf der Unterseite des Objektivrevolvers ein Platz für ein Namensschild vorgesehen.
Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Film ´Die Wüste lebt´, ein großer Teil wurde mit der Cine-Kodak Spezial gedreht und auf 35mm umkopiert.
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