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Fujifilm mit der brillenlosen Stereophotographie
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22.09.10 07:28
Rainer 

Administrator

22.09.10 07:28
Rainer 

Administrator

Fujifilm mit der brillenlosen Stereophotographie

Hallo zusammen,
ich konnte mir jetzt mit der Fujifilm Real 3D W1 gemachte Stereo-Photos auf der Kamera selbst und mit dem Display FINEPIX REAL 3D V1 Viewer ansehen.

Es funktioniert recht gut, wenn man beim Betrachten EXAKT mittig auf das Display blickt, schon das Bewegen des Kopfs um auch nur 1-2 cm nach links oder rechts führt zum Verlust des Stereoeffekts und zur einem das Gehirn verwirrenden Bildeindruck. Schön ist es, daß man aktionsreiche bewegte Motive aufnehmen kann. Auch 3D-Filme werden möglich !

Ich finde, das eingebaute Display (damit würde man ja oft seine 3D-Bilder Anderen unterwegs zeigen) ist einfach auflösungsmäßig zu schlecht (7,1cm (2,8 Zoll), ca. 230.000 Pixel), hier werden die 10 MB Pixel der Kamera "verschluckt".

Auch das Extra-Display des Real 3D V1 Viewers schluckt eigentlich vorhandene Bildqualität der Kamera weg. Leider verschweigt Fujifilm auf seiner WEB-Site die genaue Pixelzahl dieses Displays, der Schirm hat eine Diagonale von 20,3cm (8Zoll), ca 16,5 x 11,5 cm. Das ist nur unwesentlich größer als ein 15 x 10 cm Papierbild. So kann die ursprüngliche Kameraauflösung sicher nicht auch nur andeutungsweise 1:1 dargestellt werden.

Brillenlose Stereophotos Betrachten macht "einsam", man kann es nicht mit zwei Menschen nebeneinander vor den Displays machen. Jeder Betrachter muß sich für jedes Bild neu einjustieren.

Trotzdem Respekt vor Fujifilm, hier ein modernes digitales praktikables 3D-System anzubieten. Ein interessanter Weg, der mich ein wenig an die Nimslo 3D mit ihren Linien-Folienbildern ohne Stereo-Brille. Ähnliche Linienfolien-Photos sollen ja auch bei der Real 3D W1 möglich sein.

Leider ist auf den deutschen Fujifilm-Seiten nicht zu erkennen, wie die Papierbilder realisiert werden.


Für mich ergeben sich folgende Fragen:

  • Papierbilder: Mit dem eigenen Drucker und dem jeweiligen Photo vorgelegten Folien? Oder müssen diese Photos im Labor erzeugt werden? Wird es Spezialpapier für die Heimbearbeitung geben?

  • Was bedeutet die gezeigte Bearbeitungsmöglichkeit auf dem PC? Wie wird die angedeutete Konversion zu (von?) exterenen Formaten realisiert?

  • Können die gemachten Photos auf dem PC in klassische Anaglyphen-Bilder oder Nebeneinander-Photos gewandelt werden (Export)?

  • Wie groß werden die Folienbilder sein?

  • Was würde ein Papierbild kosten?

  • Geht nur auf dem PC der Import klassischer 3D-Photos in Richtung Fujifilm-System?

  • Können auf dem PC Auschnittsbilder aus den Originalen erstellt und in die Kamera zurückübertragen werden?




MFG Rainer (Admin)

Möge die Belichtung immer kürzer als 1/30 Sekunde sein.
Aus Negativ wird Positiv.

Zuletzt bearbeitet am 22.09.10 07:48


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22.09.10 09:43
Rainer 

Administrator

22.09.10 09:43
Rainer 

Administrator

Re: Fujifilm mit der brillenlosen Stereophotographie

Hallo zusammen,

Antworten:

Es gibt wohl 2 Papierbildgrößen: 152 x 102 und 179 x 127 mm. Preise 4,39 und 4,69 EUR pro Bild und 5,48 EUR Versand. Das ist schon ein deutlicher Preis, oh ha !

Es können auf dem PC Anaglyphen-Photos für Rot-Cyan-Brillen erzeugt werden. Wohl mit kostenlosen Fremdprogrammen.

MFG Rainer (Admin)

Möge die Belichtung immer kürzer als 1/30 Sekunde sein.
Aus Negativ wird Positiv.

24.09.10 10:57
Willi 

BZF-Master

24.09.10 10:57
Willi 

BZF-Master

Re: Fujifilm mit der brillenlosen Stereophotographie

Hallo Rainer!

Ich glaube mich zu erinnern, das es das schon vor vielen Jahren gab. Ob das auch Fuji war weiß ich leider nicht mehr. Das Ganze ist aber mangels Interesse wieder in Vergessenheit geraten. Ich hatte einst ein 20x25 cm Musterbild einer solchen Stereoaufnahme, aber das war eher ein "Wackelbild" als eine 3D-Ansicht.

Die damalige Technik dazu:
Ein Linsenraster-Bild (auch: Lenticular-Bild oder Prismenraster-Bild) ist ein Bild, das einen dreidimensionalen (räumlichen) Eindruck ohne bisher benötigte 3D-Brillen ermöglicht, unter anderem auch auf einem Papierabzug.

Für die Herstellung werden mindestens zwei Bilder, die im Augenabstand aufgenommen wurden, benötigt (= stereoskopische Bilder). Meistens werden jedoch vier oder noch mehr Bilder verwendet. Für die Aufnahme gibt es spezielle Stereokameras, u.a. von der Firma Nimslo, die die Bilder bei der Auslösung der Kamera gleichzeitig aufnehmen.

So können Morphing-Effekte, 3D-Bilder oder Wechselbilder ("Wackelbilder") erzeugt werden. Dieser Effekt wird dadurch erzielt, dass die zugrunde liegenden Fotos in schmalen Streifen auf einen Papierträger belichtet werden, über den dann ein durchsichtiges Raster von vertikal verlaufenden Zylinderlinsen gelegt wird. Je mehr Ausgangsfotos verwendet werden, desto schmaler muss das Raster sein, desto weniger springt dann aber auch das Bild beim Betrachten. Übliche Werte liegen zwischen 30-75 lpi (lines per inch).

Liebe Grüße
Willi

"Altes bewahren - Neues prüfen"

Zuletzt bearbeitet am 24.09.10 11:03

25.09.10 08:27
Rainer 

Administrator

25.09.10 08:27
Rainer 

Administrator

Re: Fujifilm mit der brillenlosen Stereophotographie

Hallo Willi,
meinst Du das Nimslo-Verfahren? Die vieräugige Nimslo ist auch hier im Forum zu sehen:
http://www.blende-und-zeit.sirutor-und-c...=3&thema=33

Das Verfahren konnte sich wegen der hohen Papierbildkosten nicht am Markt halten. Ich habe damit aber viele Photos gemacht und dafür die jeweils äußeren der 4 Einzelbilder für Anaglyphen-3Ds genutzt.

MFG Rainer (Admin)

Möge die Belichtung immer kürzer als 1/30 Sekunde sein.
Aus Negativ wird Positiv.

Zuletzt bearbeitet am 25.09.10 08:32

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