der Vollständigkeit halber soll die im Forum noch fehlende Welta Penti hier gezeigt werden. Sie wurde im Freitaler VEB Welta Kamerawerk von Oktober 1958 bis zur Eingliederung des Werkes in den VEB Kamera- und Kinowerke 1959 hergestellt.
Bezüglich der allgemeinen Daten der Welta Penti, kann man wiederum die bereits vorgestellte Pentacon Penti 0 zurate ziehen, denn es handelt sich um das gleiche Modell nur unter anderem Hersteller: https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=373
Deshalb an dieser Stelle nur die wichtigsten Daten ganz kurz:
Sucherkamera für Kleinbildfilm 135 in SL Kassette (Halbformat: 18 x 24 mm) Objektiv: Meyer-Optik, Görlitz Trioplan 3 cm f/3.5 F Verschluss: Priomat, B-30-60-125 Fokussierung: Frontlinsenverstellung am Objektiv, 1 Meter bis unendlich Gehäuse: Leichtmetall-Plastik-Gehäuse Sucher: optischer Durchsichtsucher Blitz: Blitz-Buchse, Blitzschuh ohne Mittelkontakt Filmtransport: Filmtransport durch nach Auslösung herausspringenden Druckstift sonst. Ausstattung: Doppelbelichtungssperre, Stativgewinde 1/4 Zoll, Bildzählrad manuell zurückzustellen Baujahr: Oktober 1958 bis 1959
Wie schon bei der Welta Orix (https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=473) möchte ich auch hier auf die technikhistorische Darstellung zur Orix und Penti auf der Website zeissikonveb.de verweisen und auch auf den Artikel von Dieter Riebe in Photo Antiquaria 38 (2011) 106, S. 21 – 30. Während mir die Orix bisher nur in den Farben türkis und braun aufgefallen ist, wurde die Penti (wie oben zu sehen) in sechs verschiedenen Farbevarianten angeboten. Hier noch ein Ausschnitt aus der Zeitschrift Fotofalter (1959/1) – die im Artikel gezeigte Kamera trägt noch die Aufschrift „Orix“:
Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungs-Anleitungen, Prominentenfotos, Kunstobjekten oder Buch/Zeitschriften-Artikeln, die über begründete Bildzitate hinaus gehen.
Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Fotos. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken / Gebäuden / Museen, Ausstellungen, Theatern, usw.
Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen deutlich als Zitat erkennbar mit genauer Quellenangabe.
Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar oder zuord-bar sind, ohne deren schriftliche Genehmigung (DSGVO). Ebenso keine erkennbaren KFZ-Kennzeichen oder Fragmente davon! !
Fotos: Für beste Darstellung die Fotos (Thumbnails) unter den Textbeiträgen anklicken.
Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffszahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gezählt!
Vielen Dank für die Vorstellung, Axel. Sehe ich es richtig, daß im Forum jetzt noch die Vorstellung der Penti II fehlt? Ich hatte mal eine, habe sie aber leider schon verkauft.
mir gefällt diese Serie vom Aussehen und auch von der Technik. Na ja, Aussehen ist immer Geschmackssache, aber irgendwie hat die Kamera was mit ihrem 50-iger Jahre Charme. Und bei der Technik eine "richtige" Kamera mit Entfernungseinstellung, Blende und Zeiten. Und dann noch das KB-Halbformat mit SL-Patronen.
Mein Fehler. Ich hatte im Museum nur unter Welta geschaut und nicht daran gedacht, daß die aus politischen Gründen in die VEB Kamera- und Kinowerke Dresden und dann in Pentacon aufgingen. Vielleicht sollte man auch die Bezeichnung der Kamera etwas vereinheitlichen. Soweit mir bekannt ist, wird die Kamera in Werbeanzeigen, Publikationen und in Sammlerkreisen als "Penti II" bezeichnet, nicht als "Penti 2". Steht so auch auf der Kamera selbst. Ist auch irgendwie konsistenter, für den Vorgänger benutzen wir hier im Forum, soweit ich sehen konnte, auch den Namen "Penti I", nicht "Penti 1". Ende der Erbsenzählerei...