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Analogkameras im hybriden Workflow
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19.02.26 11:43
Scannerhannes 

500 und mehr Punkte

19.02.26 11:43
Scannerhannes 

500 und mehr Punkte

Analogkameras im hybriden Workflow

Moin,
nachdem Rainer im Thread nebenan eine Aktualisierung angestoßen hat, wie jedermann zumindest Kleinbildfilme entwickeln lassen und daher seine Analogkameras auch benutzen kann, möchte ich einen kurzen Hinweis auf die Weiterverarbeitung geben.
- Die Bilddateien, die man sich teuer auf Datenträger mitliefern lassen kann, nützen die Kameraschärfe und vor allem den Tonumfang nicht aus. Sie haben eher den Wert früherer Kontaktkopien.
- Flachbettscanner: Die Auflösung in dpi wird überbewertet. Ich scanne mit 900 dpi. Die Bildergebnisse werden nicht schlechter als bei der maximalen Auflösung meines Nikon LS1000, einem spezialisierten Filmscanner, von 2400 dpi. Eine Steigerung ergibt vielleicht eine größere Schärfe des Filmkorns, aber wer will das schon.
Entscheidend ist die Dichtezahl, zu der der Scanner infolge besonders guter Lichtquelle fähig sein muss. bei spezialisierten Fotoscannern reicht diese in die Region von 3.0 hinein.
- Man kriegt mit einer Software wie Vuescan (für Windows, Linux und Mac) oder Silverfast nicht generell bessere Ergebnisse als mit der mit dem Scanner gelieferten oder freier Software. Unter Linux habe ich den Vergleich ausprobiert mit SimpleScan und mit XSane. Aber Vuescan oder Silverfast gehen auf die besonderen Fähigkeiten der Scannerhardware ein und nützen diese dann doch zu noch besseren Scans aus.

Ich habe Filme mit vielen tausend Aufnahmen aus über 50 Jahren digitalisiert. Fast dreihundert Bilder davon sind auf https://kapplertal.de/Kappel-Galerie/Galerie.html zu sehen. Dabei habe ich mir die Fähigkeit von Vuescan zunutze gemacht, eine ganze Reihe von Filmstreifen in einem einzigen Arbeitsgang zu scannen und als einzelne Fotodateien abzuspeichern:




Das sieht einfach aus. Aber ich will nicht verschweigen, daß eine elendige Vorarbeit nötig ist, nämlich auf den Hundertstel Millimeter auszuprobieren und anzugeben, wie groß die einzelnen Negative sind, welchen Abstand sie voneinander haben und wo genau die Filmstreifen anfangen (offset). Siehe Bild unten. . Immer noch besser als beim Profi-Scanner Nikon LS1000 jeden Filmstreifen in einen Halter einzulegen und jedes Negativ von Hand vorzuschieben ...



Gruß,

Scannerhannes

Zuletzt bearbeitet am 19.02.26 11:51

Datei-Anhänge
Input-Tab24x36-Fuenferstreifen_800.jpg Input-Tab24x36-Fuenferstreifen_800.jpg (5x)

Mime-Type: image/jpeg, 49 kB

Crop-Tab24x36-Fuenferstreifen_480kl.jpg Crop-Tab24x36-Fuenferstreifen_480kl.jpg (3x)

Mime-Type: image/jpeg, 40 kB


Hinweise:

  • These Notes in English here

  • Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungs-Anleitungen, Prominentenfotos, Kunstobjekten oder Buch/Zeitschriften-Artikeln, die über begründete Bildzitate hinaus gehen.

  • Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Fotos. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken / Gebäuden / Museen, Ausstellungen, Theatern, usw.

  • Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen deutlich als Zitat erkennbar mit genauer Quellenangabe.

  • Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar oder zuord-bar sind, ohne deren schriftliche Genehmigung (DSGVO). Ebenso keine erkennbaren KFZ-Kennzeichen oder Fragmente davon! !

  • Fotos: Für beste Darstellung die Fotos (Thumbnails) unter den Textbeiträgen anklicken.

  • Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffszahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gezählt!


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Kappel-Galerie   abzuspeichern   überbewertet   Kontaktkopien   Datenträger   Aktualisierung   Weiterverarbeitung   Scannerhardware   Profi-Scanner   Flachbettscanner   auszuprobieren   spezialisierten   Filmstreifen   Kleinbildfilme   Bildergebnisse   vorzuschieben   Scannerhannes   Analogkameras   Kameraschärfe   digitalisiert