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Eigentlich sind beides Kleinbildformate: 24 x 36 und 30 x 40 mm
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01.03.26 11:17
Rainer 

Administrator

01.03.26 11:17
Rainer 

Administrator

Eigentlich sind beides Kleinbildformate: 24 x 36 und 30 x 40 mm

Hallo zusammen,

Otto Barnack hatte um 1913 die zündende Idee Kino-35mm Film für Fotokameras zu nutzen und konnte dieses Konzept später auch in die Tat umsetzen. Format auf querliegendem Kinofilm 24 x 36 mm (24x24, 18x24 mm). Ziel war: Kompakte, schnelle Kameras mit hoher Bildzahl.

Vorteil: Filmmaterial stand ausreichend zur Verfügung, durch die Perforation konnte definiert der Film exakt von Bild zu Bild passend weitergeschoben werden. Der Wegfall des Rückpapiers mit Bildzähl-Marken machte den Filmvorrat kleiner (bei mehr Aufnahmen) und die Kameras konnten mit der geschaffenen Patrone sehr kompakt ausfallen, auch Objektive / Verschlüsse wurden kleiner. Ergebnis: Kompakte Kameras mit bei normaler Handhaltung Querformat.

Um 1912 wurde der 127 - Filmtyp (in Deutschland später A8 Film) auf den Markt gebracht. Ein Rollfilm ohne Perforation und mit hinterlegtem Papier mit Bildzählmarken. Der Film war 46 mm breit und für 4x4, 3x4, 4x6,5 cm Formate gedacht. Bei 3x4 cm und quer liegenden Film waren die Aufnahmen im Hochformat. Auch das 127 Film Format ermöglichte fast gleich-kleine Kameras, allerdings mit etwas weniger Aufnahmen pro Film.

Im Vergleich zu den damals weitverbreitetem 120 Rollfilm (typisch 6x9 cm, 4,5x6 cm) waren Kleinbild- und 127 Filmformat-Kameras KLEINBILDKAMERAS. Letztlich durchgesetzt haben sich dann die 35mm-Modelle, eigentlich schade, da es viele feine 127 Film Kameras gibt, die oft auch technisch gut abschneiden.

p.s. Es gibt sogar hin und wieder 127 Filme am Markt. Alternativ können Freunde des Formats sich mit etwas Equipment und Aufwand aus 120 Film ein 127 Film zuschneiden. Sogar kann man Schneide-Kits erwerben, wie z.B. das FCK127 Kit. Weiter gibt es 3D-Druck Vorlagen zum Herstellen von 120 zu 127 Schneidevorrichtungen (sogar als Daylight-Cutter).



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Zuletzt bearbeitet am 01.03.26 13:12


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01.03.26 13:45
wolfgang2 

500 und mehr Punkte

01.03.26 13:45
wolfgang2 

500 und mehr Punkte

Re: Eigentlich sind beides Kleinbildformate: 24 x 36 und 30 x 40 mm

Rainer:
Hallo zusammen,


p.s. Es gibt sogar hin und wieder 127 Filme am Markt.

Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

Die 127er Filme gibt es aus China. Die kann man sogar beim Hersteller kaufen. Und wenn man Selbstverzoller ist halten sie die Gebühren auch in Grenzen

Wolfgang

03.03.26 10:53
Rainer 

Administrator

03.03.26 10:53
Rainer 

Administrator

Re: Eigentlich sind beides Kleinbildformate: 24 x 36 und 30 x 40 mm

Hallo zusammen,

nur zur Ergänzung: Es gibt noch Entwicklerdosen für das 127-Filmformat (A8), die z.B. 135, 127, 120 Filme nutzen können. Habe so etwas z.B. auch bei Fotoimpex, Kaiser-Fototechnik und Macodirect, usw gesehen.



Beste Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

03.03.26 12:47
AWR59 

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03.03.26 12:47
AWR59 

500 und mehr Punkte

Re: Eigentlich sind beides Kleinbildformate: 24 x 36 und 30 x 40 mm

Moin Rainer, Moin Forum,

die Paterson Dose aus der Fotoimpex Anfangspackung ist laut Beschriftung für (1)35er, 120er, 126er und 127er Film einsetzbar. Die Spulen lassen sich in drei verschiedenen Positionen einstellen.

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Mit besten Grüßen aus dem "echten Norden"
Andreas

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