Okular:Da stellen sich für mich nun weitere Fragen... Was wäre zeitlich und optisch sowie auch von der Benutzung der Kamera her ideales Zubehör ( Filter,alte Selbstauslöser,alte Belichtungsmesser usw). Ich habe auch mal ein altes Stativ drangeschraubt und es paßt super dazu leider ist es ohne Neigekopf.
Du hast die "Unbekannte" jetzt ja optisch wieder sehr gut hinbekommen, aber willst du damit wirklich wieder photographieren? Neben den Schwierigkeiten der Plattenbeschaffung dürfte auch der Zustand der mattgeputzten Frontlinse Probleme bereiten.
Ausschnitt aus deiner Frontalaufnahme der Kamera
Wie schaut das Mattscheibenbild aus? Vermutlich grau und trüb. Ich denke, deine Kamera ist ein schönes Museumsstück und dazu passt am Besten eines der alten, klapprigen, schwarzlackierten Messingrohrstative, wie du es ja schon hast.
So hat es bei mir vor 52 Jahren ausgesehen, als die Platten noch in jedem Photogeschäft zu kaufen waren: Lang ist es her, aber schön war es schon
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KarlKnips:ich glaube, ich habe so ein ähnliches Exemplar in meiner Sammlung. Eine 9x12cm Plattenkamera mit Balgen und Standarte von Zeiss-Ikon - allerdings sitzt bei mir der Sucher mittig. Es scheint sich um eine "Massenkamera" zu handeln, die von verschiednen Herstellern unter verschiedenen Namen in den Handel gebracht wurden. Die Kamera ist aus Teilen diverser Hersteller und Firmen zusammengesetzt.
Bei deiner Kamera dürfte es sich um eine ICA Volta von Zeiss Ikon aus Dreden handeln. Typisch ist die radiale Entfernungsskala mit dem Stellhebel auf der rechten Seite. Vom Modell 146 gab es auch eine Ausführung mit mittig angebrachtem Sucher. Im Leder am Gehäuse sollte ev. "Zeiss Ikon" eingeprägt sein.
ein schönes Photo mit Deinem damaligen Stativ. Klar, man konnte damit auch ganz gut photographieren. Ich hatte damit auch mal gearbeitet. Aber die "zarten" Dreibeiner ohne Stützverstrebungen fielen auch schon mal bei einem Windstoß um. Bei Belichtungszeiten von 1/25 bis B würde ich aber dennoch auf mein Velbon-Stativ vertrauen.
Hallo an euch! S/W ist eh das beste dafür,um auch die Negative selber entwickeln zu können.Ich habs zwar noch nie gemacht aber ich will das unbedingt mal probieren. Ja also ich habe schon vor die Kamera wieder zu benutzen,das stellt für mich ja den Reiz da.Die sehr gut erhaltene Planfilmkassette die ich von von meiner DIY-Lochkamera habe http://www.blende-und-zeit.sirutor-und-c...amp;thread=12#9 paßt super habs ja mal reingesteckt.Es wackelt nichts und scheint gut dicht zu sein,außer oben dieser kleine Steifen an der Kamera mit dem bordeuxfarbenem Streifen denn muß ich ersetzen.Als Ersatzmaterial habe ich schon dran gedacht sowas vom Staubsauger zu nehmen von der Bürste vorne.Falls jemand ne bessere Idee hat ...gerne.Die Frontlinse kann ich sicher noch besser säubern das muß ich zugeben,außerdem ist diese ja zum abschrauben und wenn ich was passendes finden sollte kann man das auch ersetzen. Ich habe gestern abend meinen Onkel angerufen der mal ein altes Stativ von einem Nivelliergerät hatte aber es ist nicht mehr da hat er entsorgt.Das wäre alleine vom Gewicht ideal gewesen und wäre auch für Großformat ohne weiteres zu verwenden.Man müßte nur eben einen Schwenkkopf drauf machen.Nun muß ich mal sehen ob ich was in der Art günstig finde. Die Mattscheibe habe ich rausgemacht und werde es mal mit kleben probieren.Alternativ habe ich dran gedacht mir eine Acrylglasscheibe auf Maß schneiden zu lassen kostet nicht die Welt und man hat was neues.Die Markierungen von der alten Mattscheibe kann ich ja übertragen mit Filzstift.So wie es für mich den Anschein macht ist es eh schon eine Ersatzscheibe,denn die "Rahmen" sind mit Bleistift draufgemalt. Es gibt ja Mattscheiben mit sehr vielen verschiedenen "Markierungen" oder Aufdrucken.Suchst man da jede nach eigenem Geschmack aus oder nach welchem System geht man denn da ? KARLKNIRPS... kannst du mal bitte ein Foto deiner Mattscheibe hier zeigen zum vergleichen ?
Okular:Es gibt ja Mattscheiben mit sehr vielen verschiedenen "Markierungen" oder Aufdrucken.Suchst man da jede nach eigenem Geschmack aus oder nach welchem System geht man denn da ?
Die Markierungen auf der Mattscheibe sind nur sinnvoll, wen ein kleiners Aufnahmeformat als das 9x12 cm Vollformat benutzt wird. z.B. eine 6x9 cm Rollfilmkassette. Dann muss die Position des eigezeichneten Rahmens genau mit der Position der angesetzten Rollfilkassette übereinstimmen. Zusätlich gab es dann noch Mattscheiben mit Linienraster zum exakten Ausrichten der Kamera z.B. bei Architekturaufnahmen oder Reproduktionen.
Zum Ersatz der Mattscheibe: Bei einem Glaserei-Betrieb kann man die sicher aus einem Abfallstück eine geeignete dünne, eiseitig mattierte Scheibe zuschneiden.
Hallo Erol, ich habe hier eine Kamera, die sieht Deiner noch ähnlicher als alle anderen, die in diesem Thread gezeigt wurden. Auch ich kenne den Hersteller des "Chassis" nicht.
Der Verschluß ist ein Ibsor-Verschluß und das Objektiv ein Rodenstock Anastigmat 4,5 /13,6cm. Ich habe dafür auch noch eine Rückwand, in die ich einen 120er Rollfilm einfädeln kann. Ich wollte sie immer schon einmal probieren. Faszinierend: das Objektiv kann man sogar shiften.
Hallo ! Also ich habe mir eine neue Glasscheibe geschnitten aus einem Bilderrahmen für 0,50€. Nun habe ich mal versucht diese zu mattieren mit Schleifpapier und dachte das wäre einfach,aber weit gefehlt.... Ich habe zuerst per Hand geschliffen mit 400er Körnung und ganzem Körpereinsatz doch die Scheibe scheint davon unbeindruckt zu sein.Nun bin ich schon bei einer Schleifmaschine und 80er Körnung doch trotz minutenlangem Schleifen ist die Scheibe nur stellenweise matt.Also ehrlich ich hätte nicht gedacht das es so schwer ist eine Scheibe zu "zerkratzen".
Deine Glasscheibe ist wohl härter als dein Schleifpapier.
Mögliche Lösungen:
1. Lackieren mit farblosem Mattlack. Nur eine ganz dünne Schicht aufsprühen. 2. Sandstrahlen (in einem Betrieb der so etwas anbietet, ev. Glaserei) 3. Ätzen mit Flußsäure (Glaserei, Hobbybedarf zum Glasätzen)
Das Teufelszeug würde ich nie und nimmer in die Hand nehmen. Das geht sofort durch die Haut bis auf die Knochen und bereitet unsägliche Schmerzen ohne daß man das von außen sieht.