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Hallo Ingrid, danke für das Lob. Das Bild ist wie die meisten meiner Stereofotos aus einem einzelnen Foto entstanden vom fahrenden Schiff aus. Ich arbeite das Foto im Nachhinein in Photoshop aus und erzeuge dort über den Neuralfilter "Tiefenunschärfe" eine Tiefenmaske. Diese geht dann mit dem Originalbild als rechtes und linkes Bild in den StereoPhotomaker und wird dort zur Anaglyphe oder, besser für die Wiedergabe z.B über Beamer, zum Side-by-Side oder MPO Foto verrechnet. Da ich aus der 2D-Fotografie komme, vergesse ich meist im Eifer des Gefechtes das Cha-Cha Verfahren und finde erst zu Hause am Bildschirm meine 3D Motive heraus. Nur wenn wir in der Gruppe unterwegs sind und alle anderen Cha-Cha machen , kann ichs auch. Einen passenden Stereovorsatz für meine Altobjektive habe ich noch nicht bekommen bzw. ich besitze die passen Objektive für die erhältlichen Stereovorsätze nicht. Unter "Unsere Fotos-3D Aufnahmen (anaglyph)" sind noch mehr 3D´s von mir zu finden.
Beste Grüße Karl
Im 3D-Threat
Im Kopf entsteht das Bild, danach erst in der Kamera.
in den letzten Tagen habe ich eine ganze Menge über die Stereofotografie gelernt, auch die mit nur einer Digitalkamera. Man lernt nie aus und ich lerne gerne Neues.
leider finde ich zur Zeit nicht die Kombination A6000 + Sigma 30mm/2,8. Aber auch diese Kombination, A7R2 + Sony FE 1,8/35 klappt. Ich muss nur dann 2 Ausschnitte machen.
Mein Stereovorsatz von Leitz ist inzwischen auf der einen Seite "blind".
Aber ein damit 1942 gemachtes Bild kann ich zeigen:
heute ist der Stereovorsatz von Leitz in einem sehr guten Erhaltungszustand angekommen. Mein Vorhaben, mein Canon Rf Objektiv 50mm mit Filterdurchmesser 43 mm scheiterte, weil keiner meiner Drop-Down Adapter passte.
Ich benötige male 43 und female 39, die habe ich leider nicht und habe einen Adapter 43mm --> 39 mm (wenn ich mich nicht vermessen habe) bestellt. Der Vorteil ist, dass meine Canon ein Vollformat hat und ich die gleichen Bilder bekomme wie bei einem Analogfilm. Das müsste eigentlich funktionieren.
Hat sich bei mir ein Denkfehler eingeschlichen? Für Hinweise und Hilfestellung wäre ich sehr dankbar.
Beim Kameramuseum steht: Ein Strahlenteiler für Kleinbildobjektive mit 50 mm Brennweite, hergestellt von Carl Zeiss Jena, Anfang 1950er Jahre. Dieses am Filtergewinde des Objektivs (M 49) anschraubbare Vorsatzgerätt. Ich habe aber nur 38,56 mm mit der Schieblehre gemessen.
Hallo Ingrid, Glückwunsch zum Zeiss Adapter. Den hätte ich auch genommen für meine Tessare. Du schreibst 43->39mm Adapter bestellt ? Wenn Dein Objektiv 43mm Filterdurchmesser hat, brauchst du doch einen Adapter 43mm Außengewinde auf 49 mm Innengewinde ( ein Step Up , glaube ich). Der Adapter hat laut Beschreibung ein M49 Außengewinde. Ich wünsch Dir, das alles mal zusammenpasst. Gruß Karl
Im Kopf entsteht das Bild, danach erst in der Kamera.
mein Objektiv benötigt den Filter mit Durchmesser 43 mm als male, mit der Schieblehre gemessen brauche ich 39 mm female. Mit einem 0/8/15 Adapter habe ich mal 49 female ausprobiert - viel zu groß. Jetzt heißt es warten und dann ausprobieren, ob ich daneben liege.
Besitzt du auch den Stereovorsatz von Carl Zeiss Jena?
so ganz kann ich Deine Schilderung nicht nachvollziehen. Nach meinen Recherchen hat dein Adapter laut Seriennummer, die vorn drauf steht (33889) definitiv einen M49 Anschluß. Das Heißt Du brauchst entweder ein Objektiv mit einem Filtergewindedurchmesser von 49mm (female) oder halt einen entsprechenden Adapterring von 49mm auf 43 mm (male), also einen Step-Up 43-49mm. Ich würde mich auf die Objektivangaben zum Filtergewinde (Innengewinde) eher verlassen als auf Messungen mit der Schieblehre.
Ich habe noch keinen Stereovorsatz von Carl Zeiss Jena. Bei meinen aktuellen Recherchen war der Typ Nr. "33889", den Du hast, und der ein M49 Anschlußgewinde hat, nicht dabei. Die meisten angebotenen Vorsätze haben leider ein Bajonett für die Contaflex-Objektive von Jena aus den 50ger Jahren. Insofern hast Du einen echten Glückstreffer gelandet.
Gut beschrieben ist das Teil unter "Carl Zeiss Jena Stereo-Vorsatz" bei www.kameramuseum.de.
Beste Grüße Karl
Im Kopf entsteht das Bild, danach erst in der Kamera.
mit schien das auch seltsam. Der Adapterring mit 49 ist definitiv zu groß. Ich habe jetzt den Rand des Vorsatzes mit Papier durchgedrückt und bin auf einen Durchmesser von 41 mm gekommen, d.h. der wohl exakte Durchmesser müsste 41,5 mm Außengewinde sein. Die Beschreibung des Kameramuseum trifft auf keinen Fall zu - warum auch immer. Vorteil ist, dass ich direkt am Original messen kann. Wenn ich keine Lösung von fertigen Ringadaptern finde, werde ich meinen ehemaligen Schüler, der eine CNC-Werkstatt betreibt, um einen Kostenvoranschlag zur Fertigung eines Spezial-Ringadapters aus Aluminium bitten. Vielleicht kann man auch einen 42 mm Adapter mit einem Kunstgriff auf 41,5 mm reduzieren, Fadendichtung oder ähnliches. Ich werde auf alle Fälle einen Ringadapter dazwischenschalten, um mein 50 mm RF Objektiv nicht zu beschädigen.
Vielen Dank für deine Hilfe. Ich schaue ganz neidisch auf deine Stereoaufnahmen mit nur einer Digitalkamera.