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Kameras im "Bauhaus-Design"
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20.06.18 11:28
Rainer 

Administrator

20.06.18 11:28
Rainer 

Administrator

Re: Kameras im "Bauhaus-Design"

Hallo Laufboden,

Du schreibst, das gezeigte Modell wäre von 1950. In diesem Thread hast Du eine Steky IIIB von 1955-57 gezeigt.

Ist das hier ein anderes Modell?



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.


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20.06.18 15:08
Laufboden 

BZF-Master

20.06.18 15:08
Laufboden 

BZF-Master

Re: Kameras im "Bauhaus-Design"

Hallo Rainer,

Rainer:
Du schreibst, das gezeigte Modell wäre von 1950. In diesem Thread hast Du eine Steky IIIB von 1955-57 gezeigt.

Ist das hier ein anderes Modell?
nein, da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
Es kam mir auf das Design an.
Das Grundmodell der Steky kam ca.1950 auf den Markt, nachdem es in der zweiten Hälfte der 1940er entwickelt wurde - genaue und zugleich zuverlässige Angaben zu diesen Terminen gibt's anscheinend nicht.
Damit stammten die Grundzüge ihres Designs aus dieser Zeit.

Grüße, Laufboden

19.01.19 14:28
Rainer 

Administrator

19.01.19 14:28
Rainer 

Administrator

Re: Kameras im "Bauhaus-Design" Noch eine ..

Hallo zusammen,

ich MUSSTE sozusagen noch zumindest eine der Agfa-Optima-Serie als gutes Beispiel für eine "Bauhaus-Design"-Kamera hier zufügen:

Die Agfa Optima 535 electronic sensor:



mehr zu dieser Kamera:

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=323

Wahrscheinlich war den Konstrukteuren garnicht bewusst, dass sie eine "Bauhaus-Kamera" entwickelt hatten


Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich.

Datei-Anhänge
agfa-optima-535-sensor.1.jpg agfa-optima-535-sensor.1.jpg (25x)

Mime-Type: image/jpeg, 123 kB

vor 8 Stunden
Laufboden 

BZF-Master

vor 8 Stunden
Laufboden 

BZF-Master

Re: Kameras im "Bauhaus-Design"

Hallo miteinander,

In Japan war nach dem verlorenen Krieg Filmmaterial sauteuer. Und deshalb waren etliche Jahre Kleinstbildkameras sehr beliebt.
Aus aktuellem Anlass schicke ich noch Bilder von (Dauer-, also Nachlade-)Kassetten der Steky - Filmformat 10x14mm, also anders konfektionierter Schmalfilm.
Ich weiß nicht, ob es dafür Einmalkassetten gab*). In diesem Fall wurden von Hand in der Dunkelkammer zu ladende Kassetten verwendet. Eine Bekannte hat sie als Kind für ihren Vater in der Dunkelkammer geschnitten und geladen - diese Arbeit ist also quasi ein Kinderspiel





Man sieht noch das Datum auf der Filmschachtel - Mai 1956.
Der Film - ein Ansco 17/10 - war "für Steky und Mamiya" bestimmt, für Schmalfilm braucht man schließlich etwas größere Rollen
Die Einschränkung dürfte bedeuten, daß nur diese beiden Hersteller genau diesen derart vorkonfektionierten 16mm-Film verwendeten.

Grüße, Laufboden

P.S.: es handelt sich bei 16mm um eine der häufigsten Filmbreiten. Das heißt noch nicht einmal, daß es sich um 16mm-Film handelt.
Denn er ist nicht einfach, sondern doppelt perforiert - also beidseitig. Neben ein- oder doppelseitiger Perforierung kann diese zudem unterschiedlich sein in der Breite und in der Anzahl der Löcher pro Bild.
Mit Filmen für Filmkameras kenne ich mich nicht wirklich aus. Im Web habe ich bisher nur verstreute, partielle und ungenaue Überblicke über all das, was seinerzeit verwendet wurde, gefunden.

Wikipedia schreibt unter "Aufnahmeformat" u.a.:
"Filme für Kleinstbildkameras für 16-mm-Film der späten 1960er Jahre mussten zunächst selbst konfektioniert werden; sie verwendeten ein Aufnahmeformat von 10 mm × 14 mm, für das später auch Kassetten angeboten wurden (z. B. Minolta-16)."
In der Kleinstbildfotografie wurde meist der einseitig perforierte 16-mm-Film verwendet und in Längsrichtung belichtet, der jedoch von den Kameraherstellern oder dem Fotografen selbst konfektioniert werden musste. Für Edixa 16 und Rollei 16 ergab sich dabei eine Bildgröße von 12 mm × 17 mm, für die Minolta 16 10 mm × 10 mm. (letzteres bis 1970, dann eine fertig konfektionierte Kassette mit Format 12x17 - also wohl wieder ein Inkompatibles).

Aber auch unter "8-mm-Film" können sich Filme mit 16mm Breite verstecken.
Wikipedia nennt da unter "8-mm-Film": Doppel-Acht-Film, Doppel-Super-8-mm-Film.

Beidseitig perforierter 16mm-Film läßt somit mehrere Möglichkeiten offen, ein unverändertes Schmalfilmformat zu verwenden ...
*) ziemlich sicher nicht

Zuletzt bearbeitet am 22.09.19 19:25

Datei-Anhänge
IMG_8137_Steky_Filmpatronen.jpg IMG_8137_Steky_Filmpatronen.jpg

Mime-Type: image/jpeg, 452 kB

IMG_8140_Steky_Filmpatronen.jpg IMG_8140_Steky_Filmpatronen.jpg

Mime-Type: image/jpeg, 338 kB

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