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KW Patent Etui
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24.02.19 21:17
Michael-J. 

BZF-Meister

24.02.19 21:17
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo,
das Scharfstellen, ich hatte das Problem das ich auf der Mattscheibe nur recht dunkel alles erkennen konnte. Kann natürlich auch sein das die, die ich benutzt hatte einfach sehr dunkel ist. Ich habe ja noch nciht mit jeder von meinen Plattenkameras Versuche gemacht, würde auch am entsprechenden Adapter fehlen :-).
Das Bild auf der Mattscheibe ließ sich ungefähr mit dem auf der einer Bedfordflex vergleichen, falls das ein Begriff ist.


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25.02.19 00:24
Laufboden 

BZF-Meister

25.02.19 00:24
Laufboden 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo Michael-J.,

Michael-J.:
Hallo,
das Scharfstellen, ich hatte das Problem das ich auf der Mattscheibe nur recht dunkel alles erkennen konnte. Kann natürlich auch sein das die, die ich benutzt hatte einfach sehr dunkel ist. Ich habe ja noch nciht mit jeder von meinen Plattenkameras Versuche gemacht, würde auch am entsprechenden Adapter fehlen :-).
Das Bild auf der Mattscheibe ließ sich ungefähr mit dem auf der einer Bedfordflex vergleichen, falls das ein Begriff ist.
ich kann es jetzt nicht wirklich abschätzen, was hier der Grund ist - ja, auch bei guten Mattscheiben von Plattenkameras kann es je nach Lichtverhältnissen schwierig sein, gut zu sehen. Natürlich blendet man erstmal zum Einstellen auf - bei ganz frühen Objektiven (die Patent-Etuis haben neuere) dient das nur der Einstellung des Bildausschnitts, zum richtig Scharfstellen muß man dann je nach Objektivtyp noch mehr oder weniger abblenden, ggf. bis auf die Aufnahmeblende, weil die Schärfeebene wandert.
Mattscheiben gehen relativ leicht kaputt, spätestens dann, wenn man die Kamera dumm fallen läßt. Und deshalb sind, wenn auch selten, recht trübe Ersatzmattscheiben*) verbaut, was wiederum nicht nötig ist, wenn man welche schleifen kann - kaufen ist in der Regel zu teuer.
Abdunklung hilft jedenfalls. Steht man selbst in einem dunkleren Raum und fotografiert ins Helle, sollte der Kontrast durch den Lichtschacht auf die Mattscheibe ausreichend sein. Deutlich mehr sieht man, benutzt man ein Dunkeltuch (die Lichtschächte allein schirmen Seitenlicht eher ungenügend ab).
Also zumindest helles Umgebungslicht beim Blick auf die Mattscheibe möglichst gut abschirmen. Sieht man immer noch nicht genug, kann's an der Mattscheibe liegen. Im allgemeinen gilt, daß die Kontrollmöglichkeiten im Vergleich zu optischen-Bank-Kameras (Sinar, Horseman, Linhof - da aber auch die Technika) typischerweise schon merklich beschränkt sind. Schafft man sich Möglichkeiten, den Kopf zu bewegen, ohne daß das Umgebungslicht noch mehr stört, um randnähere Bereiche gut kontrollieren zu können, muß das nicht so sein. Das kopfstehende Bild veranlaßt dann das Gehirn dazu, deutlich mehr auf Details zu achten, was bewußte Komposition fördern kann.
Günstig ist es, wenn das Mattscheibenbild nach Einstellen der Aufnahmeblende noch beurteilt werden kann - bei 'ner opt. Bankkamera ist diese Beurteilung oft der Normalfall.

Bei einer moderneren Kamera entfernt man störendes Umgebungslicht dadurch, das Auge mehr oder weniger an die Visiereinrichtung zu klemmen ...

Grüße, Laufboden

P.S.: z.B. habe ich bei einer sonst sehr guten Kamera eine sogar ungewöhnlich schön aussehende Mattscheibe vorgefunden - Glas beschichtet mit einer sehr dünnen Milchglasschicht. Leider war sie als Mattscheibe ungewöhnlich schlecht, nahezu unbrauchbar.

Zuletzt bearbeitet am 25.02.19 10:45

26.02.19 17:51
Michael-J. 

BZF-Meister

26.02.19 17:51
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo,
dann sollte ich mir für die nächsten Versuche doch ein Verdunklungstuch mitnehmen, hab da noch etwas schwarzen Stoff. War heller Nachmittag da war der Schacht vielleicht nicht genug. Habe mich dann auf die Entfernungseinstellung verlassen :-). Wie gut die Bilder sind weiß ich sobald ich die Negative abfotografiert habe, aber in paar sehen auf den ersten Blick brauchbar aus.
Wobei mein Film wohl zu empfindlich war, ich hatte ASA 200 drinne, für so alte Schätze ist das aber wohl scho zu empfindlich, habe mal Beschreibungen von damals gelesen, da waren ja Empfindlichkeiten von ASA 10 oder 20 bei.

27.02.19 21:10
Laufboden 

BZF-Meister

27.02.19 21:10
Laufboden 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo Michael-J.

Michael-J.:
Wobei mein Film wohl zu empfindlich war, ich hatte ASA 200 drinne, für so alte Schätze ist das aber wohl scho zu empfindlich, habe mal Beschreibungen von damals gelesen, da waren ja Empfindlichkeiten von ASA 10 oder 20 bei.
Natürlich kann es bei empfindlichen Filmen zu stärkerer Wirkung von Lichtlecks kommen. Der Lichteinfall bei geöffnetem Kassettenschieber sowie die Lichtundichtigkeit der Kassette insbesondere an deren Dichtungsstreifen sind zwar gleich, aber die Wirkung stärker.
Wenn Kassette und Kamera hinreichend lichtdicht sind, sollte die Filmempfindlichkeit keine Rolle spielen, abgesehen davon, daß die Bilder durch die anderen Parameter anders wirken.
Kamera- und Kassettenhersteller haben früher speziell darauf hingewiesen, auf die Dichtungsstreifen (i.w. Samtbänder) zu achten, insbesondere sollen bei längerer Aufbewahrung - natürlich immer ohne Film! - die Kassettenschieber aus der Kassette entfernt werden (machte aber wohl kaum jemand).

Grüße, Laufboden

27.02.19 21:29
Michael-J. 

BZF-Meister

27.02.19 21:29
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo,
das meinte ich nicht, ich meinte das der Film bei der Kamera generell viel zu empfindlich war, immerhin war die schnellste Verschlusszeit 1/125, so sie denn noch stimmt. Genau wie bei anderen alten Kameras, einige meiner Boxen haben z.B. nur 1/50 oder weniger. Die waren eben für Filme mit deutlich weniger Empfindlichkeit gedacht.
Die alten Belichtungsmesser und Tabellen gehen ja runter bis DIN 7, was auch bei ASA unter 10 wäre, mein persönlich ältester, der Expophot, der ungefähr das alter der Kameras haben sollte geht nur bis DIN 22, also etwas ASA 125.
Die Filme waren damals eben deutlich weniger empfindlich denke ich mal, und wenn man wie ich, bei Sonne am nachmittag knipst, ist eben alles ausser kleinste Blende und kürzeste Verschlusszeit total überbelichtet. Für weitere Versuche werde ich mir Filme mit ASA 50 besorgen.
Die Kassette ist soweit in Ordnung, wobei ich da bei den versuchen ein, zwei mal den Schieber komplett draussen hatte, da gab es dann eben auch ein Lichtleck, aber der Samt ist noch OK.
Ist doch übrigends erstaundlich der ein Belichtungsmesser aus dem 1930gern noch funktioniert, genauso Kameras aus der Zeit, aberandere deutlich jüngere Teile sind längst dahin.

27.02.19 22:44
Laufboden 

BZF-Meister

27.02.19 22:44
Laufboden 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo Michael-J.,

Michael-J.:
das meinte ich nicht, ich meinte das der Film bei der Kamera generell viel zu empfindlich war, immerhin war die schnellste Verschlusszeit 1/125, so sie denn noch stimmt. Genau wie bei anderen alten Kameras, einige meiner Boxen haben z.B. nur 1/50 oder weniger. Die waren eben für Filme mit deutlich weniger Empfindlichkeit gedacht.
Die alten Belichtungsmesser und Tabellen gehen ja runter bis DIN 7, was auch bei ASA unter 10 wäre, mein persönlich ältester, der Expophot, der ungefähr das alter der Kameras haben sollte geht nur bis DIN 22, also etwas ASA 125.
Gut, bei Blende 36 (der Compur an meiner 9x12-Etui hatt das), oder gar 45 oder noch mehr möchte man natürlich nicht fotografieren ...
Für Filmempfindlichkeiten verwendete man in Deutschland in den 1970ern fast nur DIN-Angaben, ASA-Werte wurden eigentlich erst mit den Kodak-Filmen bekannt.
Meine ersten Erfahrungen mit fotografieren habe ich Anfang der 1970er gemacht.
Ich selbst habe in den 1970ern, wenn's hell war, gern mit Kodachrome 25 (=25 ASA, 15 DIN) fotografiert, meist eher mit den damals als normalempfindlich geltenden 18 DIN (50 ASA) bzw. 64 ASA (Kodachrome 64).
In Farbe zu fotografieren galt damals noch oft als unter der Würde für engagierte Amateute und erst recht für Profis mit künstlerischem Anspruch.

Lichtempfindliche Farbfilme hatten 21 DIN (100 ASA), fast alles darüber war mit gepushter Entwicklung, hatte man kein eigenes Farblabor gab's da um 1973 ziemlich neu für Amateure den 24 DIN Ektachrome gepusht auf 27 DIN (sauteuer!).

Es wurde bezweifelt, ob anspruchsvolle Farbfotografie möglich sei. Amateure, die auf sich hielten, verwendeten also SW-Film.
Wer Farbbilder von damals sieht, kann das nachempfinden, wobei jedoch das Ausbleichen mit dem Alter zu berücksichtigen ist.
Farbfilme, aber auch Farbdias aus den 1970ern haben mich beim möglichst guten Digitalisieren schon mal gefordert, die späteren geht das fast von selbst bei besseren Ergebnissen. Der Belichtungsspielraum war teils sehr klein, sodaß speziell Bilder von Bergtouren in den Schatten stark blau-, in hellen Partien rotstichig waren.

Als klar wurde, daß ich nicht so schnell zu einem eigenen Labor kommen würde, schwenkte ich auf Farbe und kurz darauf auf Farbdias um.
Mit Grund.
SW-Filme haben die örtlichen Fotohändler selbst entwickelt - mit regelmäßig bescheidenem Ergebnis - vermutlich sollte sich Amateurgeknipse qualitativ wesentlich von Profiqualität unterscheiden. Selbst Farbfilme vermurksten manche Fotohändler selbst.
Farbfilme konnte man allerdings zum Entwickeln in Großlabors schicken, und selbst die Fotoläden schwenkten bald darauf um.
Dias boten einen entscheidenden Vorteil - die Überptüfbarkeit der Farbtreue von Abzügen!
Abzüge von Negativfilmen selbst aus Großlaboren variierten teils heftig - nicht ungewöhnlich einmal starker Rotstich, beim nächstenmal starker Blaustich.
Im Mittel deutlich bessere Abzüge kamen - bei erheblich höheren Preisen! - aus (Amateur-)Großlaboren z.B. von Kodak, Abzüge in professioneller Qualität waren weit teurer.
Kodachromes hatten einen ganz entscheidenden Vorteil - die konnte i.w. nur Kodak entwickeln, und tat dies für Amateure und Profis auf derselben Entwicklungsstraße. Die Schärfe (besonders des 25er) und die Farbtreue der Kodachromes war damals legendär, wobei Ektachrome, Ektachrome Professional etc. durchaus begehrt waren wegen ihrer besonderen Farbabstimmung - mit dem Risiko einer minderwertigen Entwicklung für Amateure, die sparen wollten oder mußten.
Michael-J.:
Die Filme waren damals eben deutlich weniger empfindlich denke ich mal, und wenn man wie ich, bei Sonne am nachmittag knipst, ist eben alles ausser kleinste Blende und kürzeste Verschlusszeit total überbelichtet. Für weitere Versuche werde ich mir Filme mit ASA 50 besorgen.
Das dürfte der beste Kompromiß sein. 6- oder 9-DIN Filme wurden schon in den 1970ern kaum noch für bildmäßige Fotografie angeboten, sondern für technische Spezialzwecke (Mikrofiche, ...).
Michael-J.:
Die Kassette ist soweit in Ordnung, wobei ich da bei den versuchen ein, zwei mal den Schieber komplett draussen hatte, da gab es dann eben auch ein Lichtleck, aber der Samt ist noch OK.
Ist doch übrigends erstaundlich der ein Belichtungsmesser aus dem 1930gern noch funktioniert, genauso Kameras aus der Zeit, aberandere deutlich jüngere Teile sind längst dahin.
Ja, das ist erstaunlich. In den 1970ern gab's ziemlich die letzten Amateurkameras mit der Aussicht auf längere Haltbarkeit. Mit dem Beginn des Einsatzes von Mikroelektronik war's vorbei damit ... Es wurde ja immer mit der extemen Haltbarkeit elektronischer Schaltelemente geworben, was ja stimmt - wie viele davon aber nötig sind, wurde großzügig verschwiegen. Und auch, daß sie nicht wie mechanische Bauteile in Einzelfertigung herstellbar sind.

Grüße, Laufboden

P.S.: Amateure haben schon um 1960 SW-Filme mit 24 bis 33 oder gar 36 DIN entwickelt

Zuletzt bearbeitet am 27.02.19 22:48

28.02.19 05:27
Michael-J. 

BZF-Meister

28.02.19 05:27
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: KW Patent Etui

Hallo,
naja die 70ger waren bissel früh für mich, da bin ich nur aus Baby und Kinderfotos der Star, und später war ich auch eher so der Urlaubsknipser, richtig Fotgrafieren, also mit mehr als ner schnellschuß kompakt Kamera tu ich erst ab etwa der Jahrtausendwende, und mit SRL erts seit etwas über 2 Jahren, daher hab ich was die Filme angeht nicht so wirklich Durchblick.
Für Fotos mit meinen Sammelkameras werde ich wohl SW Filme nehmen und auch selbst entwickeln, da geht es ja auch um das Flair sag ich mal, wenn ich richtig schöne Farbbilder machen möchte nehme ich meine Sony.

01.03.19 13:13
Laufboden 

BZF-Meister

01.03.19 13:13
Laufboden 

BZF-Meister

Drei 6.5x9 Patent-Etuis

Hallo miteinander,

anbei drei doch konstruktiv sehr unterschiedliche Patent-Etuis. Unterschiede :

  • das älteste hat "1.5-fachen" Auszug und keinen Rahmensucher (nie, also nicht verloren)
  • das neueste hat nur Frontlinsenverstellung
  • das mittelalte 2-fachen Auszug sowie Höhenverstellung
  • Compur, Ibsor bzw. Vario - letzterer ist selten bei Patent-Etuis

Erste beide Bilder jeweils maximaler Auszug, drittes Unendlich-Einstellung





Die in der Mitte bei den ersten Bildern hatte ich eigentlich zur Vervollständigung der beiden anderen vorgesehen.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 02.03.19 00:30

Datei-Anhänge
IMG_4684_Etuis.jpg IMG_4684_Etuis.jpg (19x)

Mime-Type: image/jpeg, 377 kB

IMG_4686_Etuis.jpg IMG_4686_Etuis.jpg (19x)

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IMG_4687_Etuis.jpg IMG_4687_Etuis.jpg (14x)

Mime-Type: image/jpeg, 392 kB

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