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Telemakro?
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21.05.20 13:30
Michael-J. 

BZF-Meister

21.05.20 13:30
Michael-J. 

BZF-Meister

Telemakro?

Hallo,
Heute bin ich mit Kamera und Zubehör mal in ein nahe gelegenes Naturschutzgebiet geradelt, und bin dort auch andere Männer mit Kameras gestoßen, alle mit 600mm Zoom auf der Jagt nach Haubentauchern.....
Nach etwas neidischen Blicken meinerseits ( zwar sind diese Teles mit 800 Euro laut dieser Männer total Billig, aber für mich noch nicht wirklich in Reichweite :-) ) kam man ins Gespräch, und, da in meiner Tasche auch ein Ringblitz liegt, auch über Makros und mir wurde erzählt das man auch mit dem Tele Makros machen könne.
Habe ich später natürlich sofort versucht, und mich mit meinem 75-300 bei vollem Zoom etwa 2 Meter vor einen Blühenden Busch gestellt und versucht Hummeln und Bienen zu knipsen, wobei auch das Foto unten entstanden ist, bitte nicht zuviel Kritik, es war der erste Versuch. Aber ist das jetzt wirklich ein Makro, ich habe ja nicht mal eine pseudo Makrofunktion verwendet?
Auf der anderen Seite sind es natürlich Bilder von Insekten in ordentlicher Größe, was denkt ihr?

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DSC05281.jpg DSC05281.jpg (11x)

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21.05.20 15:24
Rainer 

Administrator

21.05.20 15:24
Rainer 

Administrator

Re: Telemakro?

Hallo Michael,


ich denke schon, dass das eine Makroaufnahme ist, egal ob mit Makroobjektiv oder mit dem Tele erstellt. Entscheidend ist der Maßstab um 1:1.

Ich selbst bin das weniger streng. Für mich ist es schon ein Makro, wenn ich das Motiv auf dem Bild besser erkennen kann, also ohne Fotoapparat.



Ansonsten: Auch Wikipedia hilft weiter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Makrofotografie

Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

21.05.20 16:00
Michael-J. 

BZF-Meister

21.05.20 16:00
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hallo,
was Wikipedia sagt weiß ich ja, ist ja auch nicht so als hätte ich keine "richtigen" Makros gemacht, habe mir ja extra für die Jagt im freien ein 90mm Makro geholt, mit dem man nicht so nahe ran muss , aber einiges, wie z.B. Schmetterlinge sind selbst damit schwierig.
Ich will einfach wissen wie das die Leuts hier sehen :-) vieleicht hat ja der eine oder andere noch nen guten Tipp.
Ich geb man nen vergleich, die Biene ist Tele, die Libelle ist Makroobjektiv.
Ich habe mal zwei gewählt wo Insekt zur Umgebung etwa den gleichen Maßstab hat, ich finde das man da nicht wirklich segaen kann welches mit Makro und welches ohne gemacht wurde.


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biene.jpg biene.jpg (15x)

Mime-Type: image/jpeg, 456 kB

lib.jpg lib.jpg (12x)

Mime-Type: image/jpeg, 663 kB

21.05.20 16:32
Rainer 

Administrator

21.05.20 16:32
Rainer 

Administrator

Re: Telemakro?

Hallo Michael,

ich kann ja nicht wissen, dass Du schon weisst, was ein Makro ist. Irgendwie hatte ich Deine Frage als Frage verstanden und deshalb darauf geantwortet.


Bei Makros (egal wie und womit hergestellt) ist auch wichtig, dass das Zielmotiv nicht im Hintergrund "ertrinkt". Nicht nur die Unschärfefreistellung ist ein Faktor, sondern auch die eventuelle Kontrast- oder Farbhervorhebung. Da kann aber nicht immer gelingen.

Bei Insekten z.B. ist eine Tele-Makro manchmal besser , als ein wegfliegendes Motiv mit einem richtigen Makro-Objektiv.

Einige unserer und meiner Makro-Versuche sind auch hier zu sehen:

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...=230&page=2

Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.

21.05.20 16:54
Michael-J. 

BZF-Meister

21.05.20 16:54
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hallo,
dann hab ich mich Falsch ausgedrückt, ja Freistellen ist bei Makros nicht ganz einfach. Bei der Libelle musste ich halt nehmen was ich hatte, gerade mit Makroobjektiven will man ja möglichst viel schärfe, ist Oft schwierig genug das komplette Motiv scharf zu bekommen, wo dann Fokusstaking ins spiel kommt, sollte das Motiv ruhig genug sein.
Hinzu kommt bei Lebenden Motiven natürlich noch der Zeitfaktor, man hat nicht so viel Zeit füe seine Einstellungen, da das Geviech ja jederzeit den Abflug machen kann. Bei Motiven die Stillhalten ist das deutlich einfacher, diese Libellenlarve habe ich an meinem Gartenteich gefunden ( nur um das klar zu stellen, es ist nur die lehre Hülle, die Libelle ist scho draussen gewesen) und konnte sie deswegen bequem in meinem Mini Lichtzelt ablichten und auch etwas Staken, ich gebe zu auf das Bild bin ich etwas stolz

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2.jpg 2.jpg (10x)

Mime-Type: image/jpeg, 397 kB

21.05.20 16:56
Blende-11 

BZF-Meister

21.05.20 16:56
Blende-11 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hey Michael

Ich finde gut das du Makroversuche machst.

Du fragtest: Auf der anderen Seite sind es natürlich Bilder von Insekten in ordentlicher Größe, was denkt ihr?

Zu deinem Startfoto: Also ordentliche Größe ist das noch nicht. Die Insekten sind doch etwas klein in Relation zur Gesamtfotogröße.

Besser doch ein wenig näher heran.

lg Peter

Zuletzt bearbeitet am 21.05.20 16:57

21.05.20 17:22
Blende-11 

BZF-Meister

21.05.20 17:22
Blende-11 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hey Michael

ich sehe erst jetzt dein Foto 2.jpg. Das gefällt mir gut. Das Motiv kommt dominant zu tragen.

lg Peter

21.05.20 17:38
Michael-J. 

BZF-Meister

21.05.20 17:38
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hallo,
näher dran war in beiden Fällen nicht drin, wobei die Biene nicht ganz mit 300mm aufgenommen ist, allerdings wollte ich in dem Fall das Bild auch so, mir gefiel einfach die Zusammenstellung. Allerdings hat das Tele eben auch einen Mindestabstand von 1,5m. Ich stelle mal das größte ein das ich hinbekommen habe. Wobei ich kenne einen Knipser der hat Zwischenringe an sein Tele gemacht, damit ginge vielleicht noch mehr, oder mit dem Telekonverter, probiere ich vielleicht mal aus.
Das Versuche bezog sich übrigens nur auf Makros per Tele, ansonsten hab ich da schon ein bissel Übung, wobei mal der Extrembereich mit Lupenobjektiven oder gar Mikroskop Aufnahmen nicht gemeint ist, wobei, was nicht ist.....

Bei der Libelle hätte näher dran weg bedeutet, unbeschäftigte Insekten mir Rundumblick lassen einen nicht so nahe ran, dafür müsste man morgens da sein, wenn sie noch nicht warm sind, oder, was ich nicht machen mag, mit Eisspray.

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DSC05235.jpg DSC05235.jpg (11x)

Mime-Type: image/jpeg, 298 kB

22.05.20 07:13
Scannerhannes 

BZF-Meister

22.05.20 07:13
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Im klassischen Zeitalter war Makro ganz klar ein Abbildungsmaßstab 1:1 auf dem Negativ.
Heute müsste man wohl angesichts der winzigen Sensoren in Digitalmodulen wie bei Smartphones eine Umrechnung, ähnlich der Brennweite, vornehmen, z.B. wenn ein 36 Millimeter breites Objekt formatfüllend in die Bildbreite passt, sähe ich es als Makroaufnahme an. Sonst kommt man bei der Sensorbreite von z.B. 7,01mm und einem 7,01mm großen Motiv beim neuesten IPhone zu 50fachen Mikroaufnahmen, wenn man sie auf einem üblichen kleinen Monitor ansieht.

Das "Aufblasen" von Teleobjektiven mit Vorsatzlinsen, Telekonverter oder Zwischenringen will übrigens kritisch geprüft worden sein. Sie sind nicht dafür gedacht und berechnet, und manchmal sieht man das. Davon zu unterscheiden wären welche, die extra mit einer Vorsatzlinse für den Nahbereich ausgeliefert werden. Mir fällt da nur allerfrüheste Tamron AF Aspherical 28-200mm F3.8-5.6, Modell 71D ein, das mit der riesigen Nahlinse auf eine Mindest-Entfernung von 1,50mtr. kam - das ist aber klar eine Nahaufnahme mit 7.5facher Verkleinerung.

Eine viel höhere Schärfeklasse bieten echte Makro-Objektive, von denen ich eines besitze (SMC Pentax Macro 1:4, 50mm), das aber "nur" einen Abbildungsmaßstab von 1:2 (verkleinernd) bietet, wobei ich eine Zeitlang unglücklich war, dass ich nicht das gleichartige in 100mm Brennweite gekauft hatte. Beide Versionen sind gesucht und stinkteuer, das 100er noch mehr. Ein Tele-Makro wie das 100er ist natürlich vorteilhaft, wenn man mit schreckhaften Libellen zu tun hat, weil man doppelt so weit wegbleiben könnte.
Inzwischen mache ich Nahaufnahmen bzw. Makro lieber mit extrem kurzbrennweitigen Objektiven bei sehr kleinen Sensoren bis hin zum Smartphone. Meistens sind es ja doch Sachaufnahmen, von denen Ihr in meinen Kameravorstellungen eine Menge zu sehen bekommen habt, und man möchte bei denen das Objekt von vorne bis hinten scharf zu sehen bekommen, sprich, die hohe Tiefenschärfe der kurzen Brennweite haben. Die Datumsrädchen bei der Pocketkamera fliegen halt nicht weg, egal, wie nahe man ihnen auf den Pelz rückt.

Mit der geringen Tiefenschärfe meines 50mm oder auch des erträumten 100mm Makro (die beiden Pentax-Objektive sind für ihre extreme Bildschärfe bekannt) bin ich insofern aber versöhnt, wenn man sie nicht als Ausrüstung für technische Fotos ansieht, sondern die Freistellung (zwangsweise) auch bildmäßig einsetzt. Da sind Michael-J's Fotos augenöffnend, am stärksten ausgeprägt in dem von der Libellenlarve.

22.05.20 12:26
Michael-J. 

BZF-Meister

22.05.20 12:26
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Telemakro?

Hallo,

Zitieren:
Da sind Michael-J's Fotos augenöffnend, am stärksten ausgeprägt in dem von der Libellenlarve.
Wie erwähnt ist das auch mit einem echten Makro aufgenommen und zusätzlich noch gestakt, damit lässt sich, vor allem was den Schärfebereich angeht, schon einiges machen, auch wenn mir mal jemand erzählen wollte das Fokusstaking Blödsinn währe und überhaupt rein von der Physik gar nicht funktionieren kann... die Ergebnisse widersprechen dem.
Ich habe insgesamt zwei " echte " Makroobjektive, ein Tamron 90mm für etwas mehr Abstand, und ein ( weiß die Marke gerade nicht ) 28mm, das allerdings, da M42, adaptiert werden will (die Libellenlarve ist mit dem 90mm gemacht ).
Ich habe auch schon mit Zwischenringen Makros gemacht und war recht zufrieden, wobei man da aber eben viel Licht verliert, es also sehr hell sein muß oder man mit hohen ISO Werten arbeiten muss ( die Bilder oben sind mit ISO 200 ).
Zitieren:
as "Aufblasen" von Teleobjektiven mit Vorsatzlinsen, Telekonverter oder Zwischenringen will übrigens kritisch geprüft worden sein. Sie sind nicht dafür gedacht und berechnet, und manchmal sieht man das.
Stimmt natürlich, das muss man jeweils ausprobieren, genau so wie Retro Konverter ( wobei ich das noch nicht versucht habe )aber wenn alles passt bekommt man recht gute Ergebnisse.
Tiefenschärfe ist bei Makroaufnahmen immer ein großer Knackpunkt, ein Fotograf dessen Makros ich sehr mag, arbeitet auch mit Balgen und Mikroskoplinsen ( an die Kamera adaptiert ) mit Maßstäben 100/1 und mehr, da ist die Tiefenschärfe teilweise bei 0,1mm und weniger, weswegen die Aufnahmen dann aus 100 Bildern gestakt werden, allerdings ist das ohne spezielle, sauteure, Software nicht mehr machbar ganz abgesehen von dem anderen Zubehör.
Für "normale" Makroaufnahmen reichen meist unter 10 Bilder um das komplette Motiv scharf zu bekommen, das geht mir PS sehr gut, aber nur bei unbewegten Objekten, bei lebenden Insekten braucht man schon ordentlich Glück um auch nur 2 oder 3 geeignete Aufnahmen zu bekommen, sonst hat man beim Endergebnis dann 4 Fühler oder 7 Beine

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