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Makro-Aufnahmen
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07.11.19 23:12
Laufboden 

BZF-Meister

07.11.19 23:12
Laufboden 

BZF-Meister

Re: Makro-Aufnahmen

Hallo Willi,

Willi:
Als bestes Objektiv für Makros hat sich bei mir immer eine lichtstarke Festbrennweite (Nikon 50 oder 135 mm mit Zwischenringen) und ein solides Gitzo Studex Alu- Stativ bewährt.
...
Mit dem Nikon 50mm Objektiv und Zwischenringsatz kommt man auf 1;1 Abbildung auf dem Chip. Das ist bei APS-C schon ganz schön groß für die Flechten im Wald.
Deine Fotos schätze ich sehr.
Aber wenn's möglichst billig sein soll, noch alte Weitwinkel ohne oder mit abschaltbarer Springblende vorhanden sind (optimal wäre ein WW-Zoom dieser Art, aber die sind eher selten) empfiehlt sich für Aufnahmen nahe an 1:1 oder darüber eher ein Retroring, alternativ einfach ein Vergrößerungsobjektiv (ohne Retrostellung) mit voreinstellbarer Blende, also der Möglichkeit, für die Einstellung aufzublenden und schnell definiert zu schließen.

Warum?
Normale KB- Objektive - auch und insbesondere lichtstarke Standardobjektive sind für unendlich gerechnet und schwächeln spätestens bei 1:4 deutlich.
Das kann man zwar durch stärkeres Abblenden ausgleichen, dann ist man aber bereits in Bereichen der Beugungsunschärfe.
Bei 1:1 kommt man mit Blende 11 noch gut hin, darüber hinaus sollte man theoretisch weiter aufblenden - das Canon MP-E 65mm (1:1 bis 5:1) hat deshalb als Blendenbereich 1:2.8 - 1:16 - mehr ist unnötig, die 16 ist schon bei 1:1 suboptimal.
Abblendung über 1:11 bringt praktisch nichts an Schärfentiefe, nur eine Verringerung der Auflösung im Schärfebereich.

Zu beachten ist: die Verhältnisse drehen sich in Retroeinstellung quasi um - je größer die Brennweite, desto kleiner der Abbildungsmaßstab.
Die Entfernungseinstellung läßt man am besten auf unendlich - näher bringt kleineren Maßstab bei merklich schlechterer Qualität.

Je kürzer die Brennweite des in Retrostellung verwendeten Objektivs, desto größer ist der Abbildungsmaßstab, ansonsten ist der Maßstab von der Brennweite des Objektivs abhängig - außer wenn Zwischenringe oder Balgen verwendet werden.

Ich selbst habe bis einschließlich der Canon 400D für Aufnahmen bis gut 1:1 den für Canon erhältlichen Retroadapter von Novoflex*) (volle Einstellungsübertragung) zusammen mit einem alten Standardzoom verwendet. Der kameraseitige Ring wirkt da als Zwischenring. Mit diesem zusammen wurde 1:1 etwa bei Brennweite 28mm erreicht, mehr als 50mm waren sinnlos.
Mit mehr Ringen den Maßstab vergrößern wäre wenig sinnvoll (das geht schnell in Richtung Beugungsunschärfe!).
Die Ergebnisse waren gut, die Handhabung naturgemäß nicht perfekt.

Billige geeignete Objektive für Retro wären z.B. die älteren ostdeutschen Weitwinkel für M42 zusammen mit Retroring und einem Filterringsatz.

Grüße, Laufboden

*) inzwischen sind die Kontakte zwischen Objektiv und Adapter nicht mehr perfekt, die Einheit blieb also zuletzt möglichst zusammen.
Neue derartige Adapter gibt es wohl keine mehr - die waren damals auch nicht gerade billig, für den Preis gibt es heute zumindest für die Spiegellosen ein echtes Makro-Objektiv.


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    07.11.19 23:25
    Laufboden 

    BZF-Meister

    07.11.19 23:25
    Laufboden 

    BZF-Meister

    Re: Makro-Aufnahmen

    Hallo miteinander,

    anbei noch ein Objekt, von dem Kenner sofort sehen, daß da etwas ein wenig verwirrt ist.

    Aber worum handelt es sich?!*)

    Hinweise: Aufnahmemaßstab war 3:1 (von Hand gehalten); der Durchmesser des Objekts ist etwa 1.5mm

    Bei diesem Bild hat sich etwas um ca. 0.7mm bewegt - entweder war ich das, oder ein ganz leichter Luftzug. Die Schärfeebene liegt etwa in "Kugelmitte".




    Grüße, Laufboden

    *) irreführender Hinweis: die Dateinamen sind *(A)*isch
    (geschrieben hatte ich etwas wie: nicht in die Irre führend ...)

    Zuletzt bearbeitet am 07.11.19 23:30

    Datei-Anhänge
    IMG_8989_erotisch.jpg IMG_8989_erotisch.jpg (11x)

    Mime-Type: image/jpeg, 234 kB

    IMG_8997_erotisch.jpg IMG_8997_erotisch.jpg (14x)

    Mime-Type: image/jpeg, 273 kB

      08.11.19 07:35
      Willi 

      BZF-Meister

      08.11.19 07:35
      Willi 

      BZF-Meister

      Re: Makro-Aufnahmen

      Hallo im Forum!
      Hallo Laufboden!

      Lauboden:
      Hinweise: Aufnahmemaßstab war 3:1 (von Hand gehalten); der Durchmesser des Objekts ist etwa 1.5mm
      Bei diesem Bild hat sich etwas um ca. 0.7mm bewegt - entweder war ich das, oder ein ganz leichter Luftzug. Die Schärfeebene liegt etwa in "Kugelmitte".

      Danke für die viele Theorie zur Technik bei Makrobildern. Aber grau ist bekanntlich alle Theorie.

      Bei meinem Flechten-Makro ging es mir um möglichst ausreichende Schärfentiefe um die Details der Flechte gut darzustellen. Die Beugungsunschärfe bei Blende 22 in der 1:1 Abbildung ist nicht so gravierend zu bewerten wie der Schärfentiefegewinn.
      Viel wichtiger ist die genaue Fokussierung vom stabilen Stativ aus.
      Ein 3:1 Makro aus freier Hand ist meiner Erfahrung nach kaum zufriedenstellend auf den Punkt fokusierbar.

      Liebe Grüße
      Willi

        08.11.19 09:55
        Blende-11 

        BZF-Meister

        08.11.19 09:55
        Blende-11 

        BZF-Meister

        Re: Makro-Aufnahmen

        Rainer:

        Ein Stück nicht von dieser Welt:









        Grüße von Haus zu Haus
        Rainer (Forumbetreiber)



        Hey Rainer

        was hat so ein Stück gekostet? Hast du das in den USA am Ort gekauft?

        lg Peter

          08.11.19 19:28
          Laufboden 

          BZF-Meister

          08.11.19 19:28
          Laufboden 

          BZF-Meister

          Re: Makro-Aufnahmen

          Hallo Willi,

          Willi:
          Danke für die viele Theorie zur Technik bei Makrobildern. Aber grau ist bekanntlich alle Theorie.

          Bei meinem Flechten-Makro ging es mir um möglichst ausreichende Schärfentiefe um die Details der Flechte gut darzustellen. Die Beugungsunschärfe bei Blende 22 in der 1:1 Abbildung ist nicht so gravierend zu bewerten wie der Schärfentiefegewinn.
          Viel wichtiger ist die genaue Fokussierung vom stabilen Stativ aus.
          Ein 3:1 Makro aus freier Hand ist meiner Erfahrung nach kaum zufriedenstellend auf den Punkt fokusierbar.
          zuerst mal: in aller Regel denke ich beim Fotografieren auch nicht an die Theorie.

          Aber Dein Beitrag war für mich doch ein Anlass, wieder einmal etwas zur Theorie zu lesen ...
          ... und das habe ich heute noch weiter getan.

          Und so grau ist die Theorie auch wieder nicht ...
          Deine Angaben ergeben eine effektive Blende von 44. Das ist, wie auch das Ergebnis zeigt, und in Anbetracht aller Umstände (verwendetes Objektiv ..) noch gerade am Opttimum - was Du offenbar durch Erfahrung wußtest ... man sieht's ja auch am Ergebnis
          Der Zerstreuungskreis ist dann ca. 0.03 mm, das wäre theoretsch eine leichte Schärfeminderung - naja, das verwendete Setting erlaubt aber auch nicht mehr.
          Über 1:1 sähe das sehr schnell anders aus.

          Für mich - ich fotografiere im Makrobereich hauptsächlich Insekten - sähe die Sache anders aus: bei diesen meist überaus flüchtigen und zudem oft in Bewegung befindlichen Objekten - sehr oft ist ständiges "Nachlaufen" nötig - ist oft nur ein - möglichst groß gewählter - Bildausschnitt nutzbar, sonst ist auf dem Bild nur ein Teil oder nichts vom Objekt. Für mich ergibt die Theorie deshalb auch ein anderes Optimum - und das stimmt recht gut mit der von mir - und so etwa auch einem Sohn von mir - auch ohne Theorie ermendelten Blende 11 überein ...
          ... und das, was für einen selbst (meist) optimal ist, neigt man gerne, für allgemein gültig zu halten.

          Wobei wiederum mein Sohn der bessere Insektenfotograf ist -
          Willi:
          Viel wichtiger ist die genaue Fokussierung vom stabilen Stativ aus.
          Ein 3:1 Makro aus freier Hand ist meiner Erfahrung nach kaum zufriedenstellend auf den Punkt fokusierbar.
          .. naja, Insekten pflegen nicht darauf zu warten, bis jemand sein Stativ aufgestellt hat. Das gibt so viel Unruhe, daß nur sehr, sehr wenige abwarten.
          Selbst Raupen hätten sich da längst verzupft.
          Mein Sohn ist jahrelang bei jeder möglichen Gelegenheit mit einer Fotoausrüstung mit ca. 10 kg gaaanz langsam durch interessante Gebiete gepirscht.
          Ein Stativ gehört nicht zu dieser Ausrüstung - es wäre nutzloser Ballast.
          Das Gewicht der Ausrüstung ist dabei weniger das Problem. Gaaanz langsame und ruhige Annäherung an das Objekt der Begierde, absolut keine schnelle Bewegung - und das mit z.B. 3 kg Kamera, die minutenlang ruhig gehalten werden muß. Ganz langsame Bewegung am Auslöser, ja nichts verwackeln.
          Gut, ab etwa dreifacher Vergrößerung*) ist irgendeine Unterstützung sehr sinnvoll - die findet sich manchmal in der Umgebung, zumindest durch Abstützen der Ellbogen am Körper.
          Zugegeben - mein Sohn hat dafür intensiv Krafttraining gepflegt ... und natürlich ist Equilibristik sehr sinnvoll.

          Wie wär's mit etwas einschlägigem Training?

          Grüße, Laufboden

          *) ist 'ne kleine Untertreibung - über 3:1 schaffe ich nicht mehr ohne Abstützung.

          P.S.: dieser Sohn hält schon mal, wenn anders nicht 'ranzukommen ist, beide Arme gestreckt vor sich samt Kamera, MP-E 65, Makroblitz - geht dabei aber nur bis 1:1. Bis zur "Schußposition" kann das schon mal Minuten in dieser Haltung dauern. Denn interessante, aber äußerst schreckhaft reagierende Insekten stecken schon mal tief im Gebüsch - und bei jedem Berühren eines Zweiges wären sie weg. Da bräuchte man schon ein Stativ mit längerem Galgen, das in wenigen Sekunden aufbaubar ist, mit dem man dann ganz langsam und ruhig näherfahren kann, und das ggf. nachfahrbar ist.

          Zuletzt bearbeitet am 08.11.19 22:24

            09.11.19 10:34
            Laufboden 

            BZF-Meister

            09.11.19 10:34
            Laufboden 

            BZF-Meister

            Re: Makro-Aufnahmen

            Hallo Willi,

            Willi:
            Die Beugungsunschärfe bei Blende 22 in der 1:1 Abbildung ist nicht so gravierend zu bewerten wie der Schärfentiefegewinn.
            ... "theoretisch" ist es möglich, daß Deine Kamera nicht die eingestellte, sondern die effektive Blende anzeigt. Manche Hersteller machen das heute.
            Allerdings dürften hier die Voraussetzungen nicht gegeben sein - der Chip braucht dafür Informationen über die Aufnahmebedingungen - gesamte Optik inklusive der verwendeten Zwischenringe. Und es wäre kaum vorstellbar, dass das hier geliefert wird.

            Aber wenn jemand mit einer modernen Kamera davon redet, er hätte mit Blende 22 aufgenommen, und er hat kein "Altglas" verwendet, ist es durchaus möglich, dass es in Wirklichkeit z.B. Blende 11 oder 16 war ...
            Willi:
            Ein 3:1 Makro aus freier Hand ist meiner Erfahrung nach kaum zufriedenstellend auf den Punkt fokusierbar.
            Nun - ohne Zweifel bietet die Verwendung eines Stativs, wenn das möglich ist, Vorteile.
            Bei Langzeitaufnahmen ist es unabdingbar.
            Im Übergangsbereich - je nach Aufnahmesituation z.B. länger als 1/200, kürzer als 1/8 - sind besondere Maßnahmen sinnvoll bis notwendig, z.B. eine Unterstützung, und ggf. besser, da flexibler und schneller aufbaubar und nachführbar, als ein Stativ.
            Für Kurzzeitaufnahmen sieht das ein Stück anders aus.
            Wobei das Dreibein nicht umsonst auch "Amateurstativ" genannt wird - neigt zum Schwingen. Bei Kurzzeitaufnahmen ist also Spiegelvorauslösung dringend anzuraten. Das verhindert jedoch ein paar Sekunden zuverlässig die Motivbeobachtung.
            Wenn ich daran denke, wie oft ich schon das Nichts fotografiert habe, weil mir während des Niederdrückens des Auslösers oder zwischen der eingeleiteten Auslösung und der Aufnahme durch die Kamera - ein unglaublich langer Zeitraum! - ein Insekt davongeflogen ist ...
            ... nur bei viel Glück ergibt das dann ein scharfes Bild kurz vorm Abheben oder gar beim Abflug.
            Es ist anfangs schon eine neue Erfahrung, wenn man z.B. den Schmetterling durch das Objektiv entfleuchen sieht, und der Auslösefinger geht weiter nach unten, ohne dass man eine Chance hat, ihn noch zu stoppen ..
            Wenn damit gerechnet werden muß, daß sich das zu fotografierende Objekt selbst bewegt - z.B. kleiner Windhauch ("Sturm"), Gerät wie Stativ löst Schwingungen des Objekts aus, Atmen des Fotografen ...

            Also: für zuverlässig gestaltete Aufnahmen, wie Du sie regelmäßig machst und immer mal wieder auch zu meiner Freude hier einstellst, hat ein Stativ natürlich eine ganz andere Bedeutung als für das möglichst gute Festhalten eines sehr flüchtigen Augenblicks.

            Grüße, Laufboden


            Zuletzt bearbeitet am 09.11.19 10:47

              09.11.19 15:46
              Rainer 

              Administrator

              09.11.19 15:46
              Rainer 

              Administrator

              Re: Makro-Aufnahmen

              Blende-11:
              Rainer:

              Ein Stück nicht von dieser Welt:


              Grüße von Haus zu Haus
              Rainer (Forumbetreiber)



              Hey Rainer

              was hat so ein Stück gekostet? Hast du das in den USA am Ort gekauft?

              lg Peter

              Hallo Peter,

              ich habe das Stück Meteorit mal von ca 35 Jahren in der Berliner Wilhelm Forster-Sternwarte erworben, Ich glaube es hat so um 30 DM gekostet. Der Einschlagkrater in den USA hat ein erhebliche Menge des Materials.

              Ist aber doch ein interessantes Weltallmaterial.



              Grüße von Haus zu Haus
              Rainer (Forumbetreiber)

              Analog: Aus Negativ wird Positiv.
              Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
              Ein Leben ohne Facebook ist möglich.

                09.11.19 18:17
                Willi 

                BZF-Meister

                09.11.19 18:17
                Willi 

                BZF-Meister

                Re: Makro-Aufnahmen

                Hallo Laufboden!

                Der Hinweis auf das Stativ war natürlich nur für die Flechtenaufnahmen gemeint!
                Danke für den interessanten Bericht über deine und deines Sohnes Insektenfotografie. Wäre schön einige der Bilder hier im Forum zu den Makrobildern zu sehen. Welche Insektengattungen fotografiert ihr? Ich habe ja selber früher noch zur Analogzeit, sehr viele Insektenbilder, vor allem der Wildbienen Lasioglossum angefertigt. Einige Habe ich jetzt gescannt um sie hier zu zeigen. Die Blüte hat einen Durchmesser von ca 2 cm, die winzigen Furchenbienen sind nur ca. 8 mm groß. Fotografiert am 10.6.1993.


                Lasioglossum nitidulum auf Australischem Gänseblümchen


                Lasioglossum politum auf der gleichen Blüte


                Lasioglossum leucozonium

                Nikon FE2, Nikkor 135 mm mit 10 cm Vorsatzlinse, Blende 16 1/125 sek, Blitzaufhellung, Kodak Ektacolor. Scans von Papierbildern 13x18 cm

                Weitere Insektenbilder vom "Taubenschwänzchen" gibt es hier im Forum unter "Unsere Fotos" auf Seite 10 "Taubenschwanz im Schebeflug"

                lg. Willi

                Zuletzt bearbeitet am 09.11.19 18:37

                Datei-Anhänge
                Lasioglossum Politum_1.jpg Lasioglossum Politum_1.jpg (15x)

                Mime-Type: image/jpeg, 580 kB

                Lasioglossum Nitidulum_1.jpg Lasioglossum Nitidulum_1.jpg (11x)

                Mime-Type: image/jpeg, 486 kB

                Lasioglossum Leucozonium.jpg Lasioglossum Leucozonium.jpg (16x)

                Mime-Type: image/jpeg, 628 kB

                  10.11.19 01:21
                  Laufboden 

                  BZF-Meister

                  10.11.19 01:21
                  Laufboden 

                  BZF-Meister

                  Re: Makro-Aufnahmen

                  Hallo Willi,

                  Willi:
                  .. Insektenfotografie. Wäre schön einige der Bilder hier im Forum zu den Makrobildern zu sehen. Welche Insektengattungen fotografiert ihr? Ich habe ja selber früher noch zur Analogzeit, sehr viele Insektenbilder, vor allem der Wildbienen Lasioglossum angefertigt. Einige Habe ich jetzt gescannt um sie hier zu zeigen. Die Blüte hat einen Durchmesser von ca 2 cm, die winzigen Furchenbienen sind nur ca. 8 mm groß. Fotografiert am 10.6.1993.
                  zur Analogzeit hat zwar mein Sohn auch schon Insekten fotografiert, aber ich noch gar nicht - da war mir der Film zu teuer.
                  (10 Filme für einen Tag waren da nicht viel ... ).
                  Und tatsächlich zeigt sich seither nicht nur bei uns ein großer Sprung in der Qualität der Bilder. Daß man zusätzlich sofort sieht, ob gute Bilder dabei sind, macht es zusätzlich deutlich leichter.
                  Willi:
                  ...

                  Lasioglossum leucozonium
                  So gute Bilder wie Deine hier sind heute Standard - damals war das keineswegs die Regel ...
                  Um das zu erkennen braucht man nur in alte Bestimmungsbücher schauen ....

                  Das Taubenschwänzchen - das kann exemplarisch für die rapide Änderung der Insektenwelt stehen. Damals noch selten in Deutschland, heute einer der häufigsten Schmetterlinge - während gleichzeitig selbst noch vor wenigen Jahren in Massen vorkommende zu Seltenheiten geworden sind ...

                  Ein paar habe ich, soviel ich mich erinnere, hier schon eingestellt.
                  Zuletzt war's allerdings kein Insekt, sondern der Kokon eines Spinnentiers, eines Spinnenfresserchens*), und die sind alles andere als häufig, aber auch nicht wirklich selten:


                  Grüße, Laufboden

                  *) Ero, die genaue Art wird vermutlich nicht festzustellen sein. Der Kokon hängt an einen Spinnenfaden, und verwirrt ist wirklich etwas - das, was links zu sehen ist, müßte eigentlich oben sein.
                  Der "irreführender Hinweis": die Dateinamen sind *(A)*isch
                  (geschrieben hatte ich etwas wie: nicht in die Irre führend ...)

                  Zuletzt bearbeitet am 10.11.19 01:39

                    10.11.19 11:27
                    Rainer 

                    Administrator

                    10.11.19 11:27
                    Rainer 

                    Administrator

                    Re: Makro-Aufnahmen

                    Hallo zusammen,

                    bei Makroaufnahmen ist eine kleine Blende eher förderlich als hinderlich. Ausserdem hat wohl ein kleineres Sensorformat von Hause aus tiefenschärfer als ein großes Format (APS-C und höher). Mit ein Grund, warum ich ganz gern bei Aufnahmen, die in Richtung Makro gehen, durchaus auch Sensoren mit 1:2,3 Zoll verwende.

                    Andererseits haben nicht selten 1/2,3 Zoll Kameras keine kleine Blenden (11, 16). So auch meine Sony DSC-HX90, die macht schon bei Blende 8 Schluss mit Abblenden.

                    Die folgende Aufnahme wurde mit A-Automatik (Blende fest auf F8) bei 1/40 Sek und automatischer Wahl auf ASA 340 mit Stativ und Selbstauslöser gemacht. Ein ASA-Wert unter 340 ASA wäre mir lieber gewesen, hatte nicht darauf geachtet. So ist doch ein wenig Rauschen nicht zu übersehen, als Kompromiss aber vielleicht noch akzeptabel.





                    Modell-Länge 9,5 cm


                    Grüße von Haus zu Haus
                    Rainer (Forumbetreiber)

                    Analog: Aus Negativ wird Positiv.
                    Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
                    Ein Leben ohne Facebook ist möglich.

                    Datei-Anhänge
                    opel-olympia-rekord-cabrio.jpg opel-olympia-rekord-cabrio.jpg (17x)

                    Mime-Type: image/jpeg, 149 kB

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