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Analogobjektive an der Digicam
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14.02.19 00:21
Laufboden 

BZF-Master

14.02.19 00:21
Laufboden 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo jak,

jak:
Ich weiß nicht, was die gekostet haben im Vergleich zu PhaseOne usw.

Aber eine Pfusch-Konstruktion ist das schon - mit Spezial-Hardware, Beschränkung auf einen Rechner-Typ und der Aussicht, dass vielleicht schon die übernächste OS-Aktualisierung das Aus bedeutet. Ich datiere das Ding jetzt mal auf 2000 - da waren die G4-Macs aktuell und OS 9. Aber da wurde OS X bereits entwickelt (erschien 2001, zusammen mit x86-Macs), und dafür gab es keinen Treiber- und Software-Upgrade.

Stimmt, das ist schon eine madige Wegwerf-Modellpolitik.
Wieviel sie damals gekostet haben, habe ich nicht erkugeln können. Aber wenn ich mich richtig erinnere war's irgendetwas im Preis eines besseren E-Klasse-Modells.
Nach Wikipedia erschien das erste rechneranschließbare Digitalrückteil mit 4 MPx erst im Jahr 2005:
https://en.wikipedia.org/wiki/MegaVision_%28cameras%29 ...
MegaVision produced the first computer mounted digital camera back using the E3/E4/E5 and the OQO computers (2005).
In diesem Link wird herausgehoben, daß die Firma alles, also auch die Anschlußhardware und die Software, selbst entwickelt habe. Zusammen würde das die Situation erklären - damals hätte man längst wissen müssen, daß das ein grober Fehler war. Ich vermute, man wußte es und wollte diese Fehlentwicklung schnell versilbern und dann schlicht vergessen - das ist der nächste Fehler, die eigentlich zu spät gekommene Konkurrenz freut sich über so eine Chance.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 14.02.19 00:33


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14.02.19 15:48
Sammelott 

BZF-Master

14.02.19 15:48
Sammelott 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo Gemeinde,
genug fremdgeplauscht--hier das STAEBLE-TELEXON 1:5.6/85 an der Sony NEXC 3
:













Kamerainterne Graustufen bei Blende 8-JPG ooC.

Das Objektiv gibt's hier : https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=121


Gruß-OTTI

Datei-Anhänge
DSC03669.JPG DSC03669.JPG (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 183 kB

DSC03670.JPG DSC03670.JPG (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 194 kB

DSC03671.JPG DSC03671.JPG (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 275 kB

DSC03673.JPG DSC03673.JPG (6x)

Mime-Type: image/jpeg, 174 kB

DSC03675.JPG DSC03675.JPG

Mime-Type: image/jpeg, 86 kB

14.02.19 19:12
Laufboden 

BZF-Master

14.02.19 19:12
Laufboden 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Sammelott:
Hallo Gemeinde,
genug fremdgeplauscht--hier das STAEBLE-TELEXON 1:5.6/85 an der Sony NEXC 3
:
.. also eine - nach Vademecum - "Modern Lens .. for Paxette"
Sieht knackscharf aus, sollte aber als modernes auch Farbe können

Grüße, Laufboden

P.S.: für das Telexon steht im VM auch: "These were bundles as Schacht by one dealer's advert but are probably confused with Dr Staeble lenses"

Zuletzt bearbeitet am 14.02.19 19:18

14.02.19 20:51
Sammelott 

BZF-Master

14.02.19 20:51
Sammelott 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo Laufboden,
so verschieden ist Wahrnehmung-so "knackscharf" find ich die Fotos gar nicht , ich finde sie augenfreundlich

Dann werde ich morgen mal testen ob das tatsächlich auch Farbe kann

lG-OTTI

Zuletzt bearbeitet am 15.02.19 11:55

14.02.19 22:48
Laufboden 

BZF-Master

14.02.19 22:48
Laufboden 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo Sammelott,

Sammelott:
Hallo Laufboden,
so verschieden ist Wahrnehmung-so "kackschrf" find ich die Fotos gar nicht , ich finde sie augenfreundlich

Dann werde ich morgen mal testen ob das tatsächlich auch Farbe kann

lG-OTTI
Je nun, kommt darauf an, ob's ein 1:1-Detailausschnitt ist ...
Denn klar - irgendeinen Kompromiß muß man machen, 24 Megapixel oder mehr pro Bild wären hier ein wenig schwierig ...
Meine privaten, auch nur sehr, sehr beschränkt aussagekräftigen und gleichzeitig richtig lähmend langweiligen Objektivbewertungen mache ich mit dem Siemensstern - ein paar Entfernungen, Blendenwerte von offen bis z.B. 21, 1:1-Crop meist des Zentrums - Es ist etwas schwierig, mit 'ner KB-Cropkamera wie der Canon 400D auf der Sinar die Ränder z.B. des 9x12cm-Formats zu treffen - oben, unten, links, rechts, Diagonalen; ohne oder gar mit seinerzeit als zulässig angesehenem Shift.
Und dann ist noch zu berücksichtigen, daß der Ausdruck des Siemenssterns auch nicht perfekt ist, besonders nicht im entscheidenden Zentrum.
Wäre das alles perfekt, wäre immer noch nicht annähernd die Aussagekraft eines MTF erreicht.
Mein Test kann im besten Fall nur beschränkte Aussagen über das Auflösungsvermögen machen, darüber hinaus sind brauchbare, aber äußerst subjektive relative Einschätzungen zur Farbtreue möglich.
Als Ergänzung ist der subjektive Bildeindruck passender Motive - wie hier - eher wichtiger, dann aber besser von immer den gleichen Motiven bei immer den gleichen Bedingungen. Allerdings würde sich das hier keiner anschauen ...

Zum Vergleich: bei Kodak hat u.a. ein Fotomodell gearbeitet. Es hatte einen ganz, ganz seltenen Beruf. Nein, es ging nicht um Werbung, schon gar nicht um Beauty. Auch nicht um Schönheit. Sie arbeitete in der Qualitätssicherung. Ihr Outfit und die Szenerie rund um sie sahen, gelinde gesagt, ungewöhnlich, ja oft wenig geschmackvoll aus. Es ging dort um Filmbeurteilung, genauer um die Farbwirkung - Farben, Farbkombinationen, und das Modell war letztlich ein Objekt, das Hautfarben und Kleidung samt Schattenwirkungen unter diversen für den Film vorgesehenen Beleuchtungssituationen samt Reflexionen zeigen sollte. Tagaus, tagein nur seltsame Outfits, eine Abfolge genau vorgeschriebener Szenen (und Posen) bei Durchdeklinieren der unterschiedlichen Kodak-Filme.
Ihr Teint sollte jahraus, jahrein gleichbleiben - also sehr kontrollierte Sonnenexposition.
Passend zu den unterschiedlichen durchschnittlichen Hautfarben gab's natürlich mehrere Models dieser Art ...

Wie komme ich jetzt darauf?
Ich habe heute meine Sammlung professioneller Fotozeitschriften durchgesehen - 4 Jahrgänge, zuerst "Fachkontakt", dann umbenannt in "Profifoto" - der letzter Name drückt klar und deutlich aus, daß sich die Zeitschrift in ihrem Inhalt später mehr als an Profis und weiter zunehmend an Amateure wendete.
Denn "Profi-" oder "professionell" ist geradezu Synonym für amateurisch (es möchte das Ego von Amateuren streicheln).
Gut, ich war immer Fotoamateur - aber schließlich gab's auch "Fachkontakt" in zwei der vielen Zeitschriftenläden, an denen ich vorbeikam ...
Merke: ein Profi ist Profi, er braucht dieses Etikett nicht und nennt sich normalerweise nicht so.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 14.02.19 23:00

15.02.19 01:06
Sammelott 

BZF-Master

15.02.19 01:06
Sammelott 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Also ob ich z.B. "glücklich" mit einem adaptierten Objektiv bin mache ich weder von Zerstreuungskreisen noch von sonstigen physikalischen Größen abhängig , das tangiert mich wirklich nur äußerst peripher
Ich bin auch kein Pixelfanatiker oder Randschärfengeometriker....solange das nicht wirklich beschissen aussieht kümmert mich das überhaupt nicht

hier 900x600 zur Lage der Nation :




Nacht zusammen-OTTI

Zuletzt bearbeitet am 15.02.19 01:15

Datei-Anhänge
DSC03670.JPG DSC03670.JPG (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 133 kB

15.02.19 13:20
Laufboden 

BZF-Master

15.02.19 13:20
Laufboden 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo jak,

jak:
Amateur-Objektive aus den 1950ern sind für gröberes Korn gemacht.

Da lag der rechnerische Zerstreuungskreis ('Z') bei 0,05 mm Ø.
Später ging man dann runter auf 0,03 mm, APS-C digital braucht je nach Auflösung 0,02 bis 0,01
(ohne Gewähr, Größenordnungen) ...
Insofern wäre die Schärfe bei einer Verkleinerung auf 1:(5)² zu beurteilen, bei der NEX-3 also eher 900×600 px. Dafür, finde ich, passt die hier.

Oder sehe ich da was falsch?
Im Prinzip nein
Aber in der Praxis sieht's komplizierter aus.
Zum einen vermindert - im Prinzip - die Vergütung die Schärfe, zum anderen ist nicht alles so perfekt wie in Theorie und Werbung.
Zum anderen kommt es letztlich auf den visuellen Eindruck an.
Und da können bei Streulichtvermeidung selbst z.B. ein hundert Jahre altes 190mm Busch Doppel-Leukar und ein 270mm Goerz Doppel-Anastigmat Serie 3 von 1895 - beide vom "Dagor-Typ" - erstaunlich gut mithalten. Mein Canon-Zoom EF 75-300 1:4-5.6 II kommt da nicht mit - beim visuellen Eindruck sowieso nicht, aber noch nichteinmal bei der Schärfe.
Natürlich wird man die ganz anders einstufen als damals.
Da waren das als scharfzeichnend bekannte Objektive, heute können sie die Rolle einnehmen, die früher Porträtobjektive hatten, während das früher dafür geschätzte Celor - Schweigen im Wald ... mein 210mm 1:5.0 Celor jedenfalls bleibt unter allen Bedingungen merklich hinter allen meiner anderen 210er zurück.

Ja, die Zerstreuungskreise sind größer, es gibt im Vergleich zu einer heutigen Festbrennweite ein merkliches Überstreuen, aber etwa bei Porträts führt die Schärfe heutiger Objektive eher zu unangenehm wirkenden Effekten, die dann zu bekämpfen sind, während das Dagor ohne solchen Aufwand harmonische Ergebnisse liefert - einen zwar scharfen Bildeindruck, der durch leichtes Überstreuen gemildert wird.

Grüße, Laufboden

15.02.19 15:34
Sammelott 

BZF-Master

15.02.19 15:34
Sammelott 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo zusammen,
ich liefere dann mal auf "Wunsch" nach. Leider hatte ich keine Streulichtblende für das Objektiv und das macht sich , wie ich finde , stellenweise bemerkbar. Ansonsten wie gehabt Einstellung der Graustufenbilder-JPG-ooC :












bunte Grüße-OTTI

Datei-Anhänge
DSC03677.JPG DSC03677.JPG (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 159 kB

DSC03678.JPG DSC03678.JPG (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 232 kB

DSC03679.JPG DSC03679.JPG (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 125 kB

DSC03680.JPG DSC03680.JPG (6x)

Mime-Type: image/jpeg, 170 kB

DSC03681.JPG DSC03681.JPG (7x)

Mime-Type: image/jpeg, 181 kB

15.02.19 16:54
Sammelott 

BZF-Master

15.02.19 16:54
Sammelott 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Nö , ha ha ha-isn Fake....alles von mir handcoloriert

lG-OTTI

15.02.19 18:19
Laufboden 

BZF-Master

15.02.19 18:19
Laufboden 

BZF-Master

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo Sammelott,

Sammelott:
ich liefere dann mal auf "Wunsch" nach. Leider hatte ich keine Streulichtblende für das Objektiv und das macht sich , wie ich finde , stellenweise bemerkbar.
die Bilder lassen sich durchaus sehen. Zumindest in der dargestellten Größe ... so 130 kB sind ja nicht ganz das, was 'ne moderne Digiknipse hergibt ...
Wäre interessant, was die Bilder hergeben, wenn nicht so viel, sondern einfach nur die Leerinformation wegkomprimiert wird - es dürfte deutlich mehr sein.

Bei den SW-Bildern meines Vaters (Agfa Billy von 1936, Agfa Anastigmat 1:6.3, 6x9) hat sich herausgestellt, daß die besten auf über 1400x2100 Pixel vergrößert werden konnten - ein paar habe ich darüber hinaus auf ca. 2500x4000 gebracht, weil das (nur) in diesen Fällen nicht nur Leervergrößerung ergab, wenngleich überwiegend. Mit der Größe wuchs die Zahl notwendiger Fehlerkorrekturen extrem stark an - Pilze; Unreinheiten wohl wg. verschlammter Bäder; Kratzer; ..., sodaß ausgerechnet die schärfsten und besterhaltenen Negative bei weitem am meisten Arbeit gemacht haben. Der örtliche Meisterpfuscher hat für Amateurbilder offenbar seinen Laborabfall verwendet, und im Lauf der Zeit noch schlampiger gearbeitet. Sah aus, als wolle er sich an den Amateurbildern dafür rächen, daß er sich mit soetwas beschäftigen mußte statt sich ganz seiner Kunst hingeben zu können.
Leider gab's keine Negative von den ganz alten Bildern, die ältesten waren von Anfang 1945. Ich habe mal gelesen, daß Negative wegen der Brandgefahr während des Krieges vernichtet werden hätten müssen (Nichtbefolgung sei ggf. als schweres Verbrechen geahndet worden).
Die von meiner Frau stammenden Negative hatten zwar auch Alterserscheinungen, waren aber weit, weit besser ausgearbeitet und besser fixiert, nur auf wenigen, die ein Amateur ausgearbeitet hatte, gab's ein paar flächige Entwicklungsfehler - wohl von Luftblasen. Solange man den Pfusch noch nicht auf der 6x9-Kontaktkopie sah, war eben alles noch o.k. ...
Und dann hatte meine Frau auch ein in einem Hamburger Fotostudio um 1900 entstandenes Originalbild mitgebracht, da konnte ich nur den Hut ziehen - nicht der kleinste technische Fehler zu sehen, fotografisch gut - besser als alle danach bis ca. 1970 entstandenen Bilder ...

Grüße, Laufboden

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