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Analogobjektive an der Digicam
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14.10.19 14:24
Michael-J. 

BZF-Meister

14.10.19 14:24
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Analogobjektive an der Digicam

Hallo,

Zitieren:
Weiterhin möchte ich keinen Verschluss ausbauen sondern schlicht einen Hinterlinsenring mit 2 Kerben lösen .
Der Durchmesser beträgt allerdings nur 2 cm und von daher werde ich mir ein Stück festes Blech zurechtsägen müssen
War schon klar um was es geht, ich meinte nur, dass das Prinzip dasselbe ist. Blecht muss dann aber schon wirklich gut sein, damit es nicht nachgibt.
Und wenn du das Gerät aus dem Link einfach ne Nummer kleiner baust, dann sollten 2cm kein sein?


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    14.10.19 15:55
    Laufboden

    nicht registriert

    14.10.19 15:55
    Laufboden

    nicht registriert

    Re: Analogobjektive an der Digicam

    Michael-J.:
    Hallo,
    Laufboden, ich denke wir reden von zwei verschiedenen Werkzeugen, ich meine einen Spannschlüssel zum Aufschrauben des Rings der die meisten Verschlüsse am Balgen hält, ich denke Otti meint auch sowas, ansonsten hab ich ihn falsch verstanden.
    Und mein Spannschlüssel lässt sich bis auf unter 1cm verstellen, hat daher bis jetzt immer gepasst, und die spitzen sind ja austauschbar, so das ich mit Rillen oder Löchern arbeiten kann, hatte da bis jetzt noch nie ein Problem.
    Andere Sachen wie Spannringe mache ich auch mit Aushilfswerkzeugen :-) man kann ja nicht alles haben.
    Im Prinzip hast Du völlig recht.
    Otti hat zu seinem Glück kaum mit einem Ring zu kämpfen, wie er Verschlüsse am Balgen hält - die sind ja keineswegs immer leicht entfernbar.
    Das geht so weit, daß nur "fast" passende Ringe verwendet wurden ... dazu ist zu sagen, daß wegen ungenügender Fertigungstoleranzen bis in die 1920er-Jahre selbst bei passenden Ersatzteilen - z.B. zwei Compuren derselben Größe! - Objektive und Ringe nicht beliebig tauschbar waren.
    Das fällt bei Vor-WK I - Kameras i.d.R.nicht auf, da wurde normalerweise nicht so getauscht.
    Der folgende aus einem aktuellen Fall*) war zufällig ohne weitere Beschädigung abschraubbar, ich habe danach die schärfsten Grate beseitigt:

    Vor seiner Wiederverwendung muß ich mir überlegen, wie ich ihn wieder abschraubbar mache. Leider kann ich mangels Werkzeug keinen neuen machen.
    Wenn ein Ring so aussieht - oder schon früher - die Schlitze also alles andere als senkrecht abfallen, und zudem nur ein ganz klein wenig fest sitzen - sie können extrem fest sitzen! - dann kann jeder Versuch des Lösens scheitern und jeden weiteren Versuch weiter erschweren. Es gibt dann immer noch Möglichkeiten - man kann den Ring z.B. an zwei gegenüberliegenden Stellen vorsichtig anbohren ... (geht leicht - aber nur, wenn der Ring abgeschraubt ist ...).

    Zwei Anschraubringe habe ich sprengen müssen, weil sie sich jedem Versuch des Abschraubens widersetzt hatten. Bei einem davon gelang mir das so gut, daß ich ihn, mit Draht geflickt, weiterverwenden konnte.
    Das Sprengen selbst ist eine eklige Aufgabe unter beengtesten Verhältnissen, man muß höllisch aufpassen, sonst nichts zu beschädigen.

    Auch in den anderen Fällen hast Du völlig recht - wenn Objektiv bzw. Kamera immer pfleglich behandelt, zumindest in einer Wohnung gelagert wurden ... Leider lagerten ältere Kameras oft genug jahrzehntelang unter erbärmlichen Bedingungen - Keller, Dachboden.
    Immer mal wieder trifft man z.B. auch auf Schrauben mit vernudelten Köpfen - die kann man nur weiter beschädigen.
    Professionelle Reparateure verwendeten dann neue Schrauben aus ihrem Ersatzteilsortiment - die müßte man sich heute aber zumeist selbst backen.
    Denn da verwendete jeder Hersteller eigene Maße. Und erst Deckel setzte schließlich - gegen extremen Widerstand der gesamten Branche! - genormte Gewinde für seine Compure durch. Selbst frühe Compure derselben Größe haben also keineswegs einheitliche Gewinde - Objektive und Anschlußringe sind zuweilen austauschbar, aber oft nicht, zum Teil aber mit Gewalt.

    Grüße, Laufboden

    *) da hatte jemand an ein schönes Patent-Etui der ersten Serie - Nummer unter 900 ! - ein lichtstarkes Objektiv (1:4.5 105mm Unofokal) geschraubt. Und dieser Künstler hat die Löcher nicht angepaßt und dafür den Anschraubring falsch herum eingesetzt. Das Objektiv dreht sich dann immer mal wieder ... und dann schraubt der Schrauber eben immer mal wieder ... mehr darüber später anderswo im Forum (samt Beschreibung weiterer Bastelfehler).
    Und ich muß mir jetzt überlegen, ob ich die Löcher ausbohre (was mir widerstrebt) oder woher ich ein passendes Objektiv bekomme ... vielleicht schraube ich das Ganze einfach provisorisch wieder so zusammen und warte auf ein vorbeilaufendes, passendes Objektiv ...

    Zuletzt bearbeitet am 14.10.19 16:03

    Datei-Anhänge
    IMG_8615_2019-10-14_14-31-19.jpg IMG_8615_2019-10-14_14-31-19.jpg (20x)

    Mime-Type: image/jpeg, 562 kB

      14.10.19 17:15
      gewa13 

      BZF-Meister

      14.10.19 17:15
      gewa13 

      BZF-Meister

      Re: Analogobjektive an der Digicam

      Moin Ihr Lieben....

      Bei meinem Trabbi hilft dann immer WD 40 Spray..... vielleicht hilft das auch hier

      Chemische Grüße von der Donau

        14.10.19 17:32
        Laufboden

        nicht registriert

        14.10.19 17:32
        Laufboden

        nicht registriert

        Re: Analogobjektive an der Digicam

        gewa13:
        Moin Ihr Lieben....

        Bei meinem Trabbi hilft dann immer WD 40 Spray..... vielleicht hilft das auch hier

        Chemische Grüße von der Donau
        Eher nicht.
        Jedenfalls habe ich mit Derartigem bisher bei Kameras und Objektiven nur eines erreicht: heftigen und hartnäckigen Gestank

        Grüße, Laufboden

          14.10.19 20:13
          gewa13 

          BZF-Meister

          14.10.19 20:13
          gewa13 

          BZF-Meister

          Re: Analogobjektive an der Digicam

          Lieber Otti,
          Ich habe handwerklich und feinmechanisch absolut keine Ahnung....
          wenn ich solche Probleme selbst zu lösen versucht habe ging das immer immer schief ...
          die Herren vom hohen Adel mögen mir verzeihen

          Liebe südliche Grüße

          Gerhard

          Zuletzt bearbeitet am 14.10.19 20:20

            14.10.19 20:38
            Michael-J. 

            BZF-Meister

            14.10.19 20:38
            Michael-J. 

            BZF-Meister

            Re: Analogobjektive an der Digicam

            Hallo,

            Zitieren:
            Ich habe handwerklich und feinmechanisch absolut keine Ahnung....
            wenn ich solche Probleme selbst zu lösen versucht habe ging das immer immer schief ...
            Keine Ahnung haben ist kein großes Problem, nix dazulernen ist eins, daher mal zur Erklärung, 0W40 ist eine kriechende Ölmischung, will sagen, das Öl kriecht in feine Zwischenräume und breitet sich immer weiter aus. In normalen Einsatz ne feine Sache, denn da lösen sich auch sehr festsitzende Verbindungen und verrostete Verschraubungen mit etwas Glück, bei reiner Mechanik ne tolle Sache.
            Beim Objektiv ist allerdings auch Optik im Spiel, und auch da würde das Öl "hin kriechen" auch auf den Blendenlamellen ist Öl nicht gerade von vorteil, denn die werden davon etwas schwergängiger. Weswegen man an Objektiven und Verschlüssen, so man damit noch knipsen möchte, keine kriechenden Öle verwenden sollte ( auch keine verharzenden )denn sonst hat man im schlimmsten Fall verklebte Blendenlamellen und Öl auf den Linsen.

              14.10.19 21:57
              Laufboden

              nicht registriert

              14.10.19 21:57
              Laufboden

              nicht registriert

              Re: Analogobjektive an der Digicam

              Hallo Michael,

              Michael-J.:
              .. 0W40 ist eine kriechende Ölmischung, will sagen, das Öl kriecht in feine Zwischenräume und breitet sich immer weiter aus. In normalen Einsatz ne feine Sache, denn da lösen sich auch sehr festsitzende Verbindungen und verrostete Verschraubungen mit etwas Glück, bei reiner Mechanik ne tolle Sache.
              Beim Objektiv ist allerdings auch Optik im Spiel, und auch da würde das Öl "hin kriechen" auch auf den Blendenlamellen ist Öl nicht gerade von vorteil, denn die werden davon etwas schwergängiger. Weswegen man an Objektiven und Verschlüssen, so man damit noch knipsen möchte, keine kriechenden Öle verwenden sollte ( auch keine verharzenden )denn sonst hat man im schlimmsten Fall verklebte Blendenlamellen und Öl auf den Linsen.
              So ist es.
              Agfa hat mit seinen Standard-Kameras übrigens quasi drei Klappen mit einer Fliege geschlagen - die berühmt-berüchtigte grüne Agfa-Schmiere war gleichzeitig unglaublich zäh, kriechend und harzend .... Trifft man auf eine "grüne" Standard, also eine ohne Fettwechsel - das waren bei mir mindestens 4 von 5 - so wird's erst mal mehr oder weniger, aber immer sehr mühsam. Und dann kann man nur hoffen, daß die Schmiere genügend schnell verharzt war. In einem Fall war das nicht der Fall, die Schmiere unter anderem voll in den Verschluß eingedrungen, der wiederum saß völlig verharzt völlig fest an der Kamera. Da hilft nichts - zuerst muß der Verschluß ab, dafür die Schmiere ein klein wenig verflüssigt werden und mit viel Geduld soweit gelöst, daß der Verschluß zu lösen ist usw. - doch auch die (Papier-)Blende war vollgesaugt mit güner Schmiere und klebte unrettbar zusammen ... zum Glück hatte ich einen anderen Agfa-Verschluß. Den Konflikt, wie man die Schmiere von den Blättern ohne Lösungsmittel lösen soll, blieb mir erspart - das brauchte ich erst gar nicht versuchen.

              Andererseits ist auch die Aussage in vielen Angeboten "Blende ölfrei" bedenklich - sie verweist auf die vermeintlich sinnvolle Gewohnheit, Blenden zu entölen. Klar, Blenden laufen im Normalfall "trocken", sichtbares Öl kann eine Blende so verkleben, daß sie defekt wird. Doch ein Hauch Öl ist außer für Zelluloid-Blenden (wohl nur in manchen russischen Verschlüssen) eigentlich immer dabei, wenn auch gebunden und nicht sichtbar. Blenden aus rostendem Material tendieren entölt schnell zum rosten. Es gibt auch teures Spezialöl für Verschlüsse einschließlich Blenden, das aber in homöopathischen Dosen verwendet wird.
              Denn Verschlüsse laufen prinzipiell "trocken" - schon ein Hauch zuviel Öl verklebt Verschlußblätter zuverlässig ... aber auch ein winziger Tropfen Wasser reicht dafür, daß sie selbst nach dem Trocknen zusammenkleben.

              In ein paar Fällen habe ich - wenn die Blende aus Metall war - experimentell trotzdem Kriechöl (Caramba) eingesetzt. In keinem Fall half mir das, ein festsitzendes Gewinde zu lösen, dafür stank das Ganze infernalisch, bis der letzte Rest davon entfernt war ....

              Und Öl bzw. Vaseline auf den Linsen ist nie gut - wird aber von windigen Gesellen gelegentlich verwendet, damit potentielle Käufer erst nach dem Kauf (bzw. in der Bucht erst nach ihrer Bewertung) merken, daß Linsen völlig verkratzt sind.
              Hinweis: die optischen Eigenschaften so ziemlich jedes verkratzten Objektivs sind entölt immer noch deutlich besser ...

              Grüße, Laufboden

              Zuletzt bearbeitet am 14.10.19 21:57

                14.10.19 22:40
                Nordlicht 

                BZF-Meister

                14.10.19 22:40
                Nordlicht 

                BZF-Meister

                Re: Analogobjektive an der Digicam

                gewa13:

                Ich habe handwerklich und feinmechanisch absolut keine Ahnung....

                Hallo Gerhard,

                bei mir verhält es eigentlich genau anders herum. Nur habe ich seit rund dreißig Jahren meinen erlernten Beruf nicht mehr ausgeübt und eine Werkstatt mit entsprechendem Werkzeug steht mir auch nicht mehr zur Verfügung. Und dann hab ich auch gar keinen "Bock" mehr auf solche Schraubereien... fotografiere lieber statt zu reparieren

                Alles Gute von oben

                Peter, ein gelernter Schlossermeister, ehemaliger Ausbilder und praktischer Berufsschullehrer



                „Salmei, Dalmei, Adomei“

                Catweazle

                  15.10.19 10:37
                  Nordlicht 

                  BZF-Meister

                  15.10.19 10:37
                  Nordlicht 

                  BZF-Meister

                  Re: Analogobjektive an der Digicam

                  Hallo Otti,

                  man muss ja seinen Beruf nicht mögen. Wie sagt man? Ich war jung und brauchte das Geld.

                  Da wir nun bei Wilhelm Busch gelandet sind... wer bist Du denn dann... Max oder Moritz?

                  Grüsse

                  Peter



                  „Salmei, Dalmei, Adomei“

                  Catweazle

                  Zuletzt bearbeitet am 15.10.19 11:29

                    15.10.19 12:46
                    Nordlicht 

                    BZF-Meister

                    15.10.19 12:46
                    Nordlicht 

                    BZF-Meister

                    Re: Analogobjektive an der Digicam

                    Sammelott:

                    Tach SIR Peter,
                    in Anbetracht meines Objektivschadens wohl " Hans Huckebein"


                    Moin Sir Otti,

                    auch eine schöne Geschichte. Kann aber böse enden, also pass gut auf Dich auf:

                    https://gutenberg.spiegel.de/buch/hans-huckebein-6042/1

                    Grüße

                    Lämpel



                    „Salmei, Dalmei, Adomei“

                    Catweazle

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