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Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?
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07.04.19 20:37
Michael-J. 

BZF-Meister

07.04.19 20:37
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo,

Zitieren:
Na, so schnell geht's auch wieder nicht mit 'nem Rasen ... da hat der Verkäufer "gezaubert" ... zum Glück sind die meisten der Verkäufer in der Bucht durchgehend reell (nur manche derer, von denen man es am wenigsten erwartet, nicht, i.w. manche(!) Sammler und manche(!) Fotohändler).
Bin ich mir nicht sicher, ich hatte dann, zur genaueren Indendifikation gegoogelt, und dieselbe Kamera mit Tasche ( es war dieselbe, sogar mit demselben Schind mit der Lotnummer ) in near über einen Monat alten Auktion, deutlich teurer natürlich, gefunden. Da war genug Zeit für den Rasen, aber seis drum, jetzt ist sie wieder hübsch.
Zitieren:
Bei den besseren Verschlüssen genügt meist(!) Reinigen, ansonsten (ausgehängte Federn, Federbruch, ...) wird's schwieriger bis unangemessen aufwendig.
Ja leider, vor allem wenn man, wie ich, nach der try and fail Methode vorgeht, wie gesagt es sind meistens die langsamen Zeiten das Problem, also meist verharzung, manchmal reicht da ja schon warmmachen, aber meistens muss man sie eben doch aufmachen, was immer ein Restrisiko hat. Bei allem was Balgen hat bin ich mittlerweile ganz gut im Geschäft, bei Boxen sowiso, wobei die eher selten Probleme machen bei Sucherkameras sieht es leider ganz anders aus, da weiß ich oft nicht mal wie man überhaupt an den verschluss rankommt ( also ihn auf, bzw. ab bekommt )
Aber selbst wenn man weiß wie, braucht es eben Zeit und Ruhe, und ich hab ja noch andere Bausstellen, daher dauert es vermutlich etwas bis ich alle meine Kameras durch habe.... und dann sind vermutlich wieder neue da.
Momentan hab ich eine Vito BL von Voigdländer, bei der ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt was machen muss, am Verschluss sind so viele Hebelchen und Einstellungen die mir nix sagen, und eine Anleitung habe ich auch nicht gefunden, und man will ja auch nix kaputtreparieren. Hatte die sogar mit auf ner Börse um mal am Beratungstisch zu Fragen...... aber der Typ meinte nur das es ja nur um 20-30 euro Ginge ....


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07.04.19 22:10
Laufboden

nicht registriert

07.04.19 22:10
Laufboden

nicht registriert

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Michael-J.:
Zitieren:
Bei den besseren Verschlüssen genügt meist(!) Reinigen, ansonsten (ausgehängte Federn, Federbruch, ...) wird's schwieriger bis unangemessen aufwendig.
Ja leider, vor allem wenn man, wie ich, nach der try and fail Methode vorgeht, wie gesagt es sind meistens die langsamen Zeiten das Problem, also meist verharzung, manchmal reicht da ja schon warmmachen, aber meistens muss man sie eben doch aufmachen, was immer ein Restrisiko hat. Bei allem was Balgen hat bin ich mittlerweile ganz gut im Geschäft, bei Boxen sowiso, wobei die eher selten Probleme machen bei Sucherkameras sieht es leider ganz anders aus, da weiß ich oft nicht mal wie man überhaupt an den verschluss rankommt ( also ihn auf, bzw. ab bekommt )
Klar - Aufmachen bietet immer ein Restrisiko, selbst dann, wenn man genau weiß, was zu tun ist (oder zu tun wäre - wenn man mal gar nicht hinkommt).
Oh je - Sucherkameras - ach ja, insbesondere die "neumodischen" KB-Kameras aus der Zeit nach WK II - bieten sowieso eine Reihe Hürden. Im Gegensatz zu den meisten älteren Kameras gibt es dafür oft jedoch Reparaturanleitungen, meist Hilfestellungen durch Bastler - die aber auch Lücken aufweisen und einen vor Rätsel stellen, aber das kennt man ja heute bestens sogar von Bedienungsanleitungen ... Wenn man dann wenigstens einen ruhigen und übersichtlichen Platz ganz allein für sich hat, an dem man Zerlegtes ein paar Tage lang stehen lassen kann und zur Not auch entwischte winzige Teilchen wiederfinden kann, mag man getrost darangehen ... Mir fehlt so ein Platz aber, das macht die Sache schwierig.
Zitieren:
Momentan hab ich eine Vito BL von Voigdländer, bei der ich nicht mal sicher bin, ob ich überhaupt was machen muss, .. man will ja auch nix kaputtreparieren. Hatte die sogar mit auf ner Börse um mal am Beratungstisch zu Fragen...... aber der Typ meinte nur das es ja nur um 20-30 euro Ginge ....
Will man wirklich an solcherlei Objekte und zudem ohne Anleitung herangehen, sollte man "Opfer" unbedingt einplanen. Sie sind häufig, da ist das vertretbar, und wird sich schwerlich verhindern lassen. Selbst bei akribisch genauem Aufpassen ist nicht jeder Schritt so genau nachvollziehbar, daß man ihn problemlos rückgängig machen kann.
Man weiß auch nicht immer von vornherein, worauf man achten muß, und der kleinste und unscheinbarste Fehler beim Zusammenbau kann den Erfolg in Frage stellen. Gelegentlich findet man z.B. Objektive, bei denen eine Linse falsch herum eingesetzt wurde oder bei denen Linsen vertauscht wurden. Recht häufig findet man z.B. Rädchen-Compure, bei denen die leicht gekrümmte Sicherungsscheibe des Zeitenrads falsch herum eingesetzt wurde - das ist sogar der häufigste klassische Fehler, den Kamerabastler machen. Dann dreht sich das immer mal wieder auf. Wenn nicht, ist die Schraube richtig zugeteufelt ...
Immer mal wieder wird man ohne Notwendigkeit Sachen antasten, die man gar nicht antasten müßte, und die nur schwer wieder zu richten sind.
Wie oft habe ich schon z.B. beim Öffnen von Compuren kleine Schräubchen unnötigerweise abgeschraubt (nicht alle Jahrgänge, nicht alle Größen und nicht alle Varianten sind exakt gleich).
Ich habe seit Monaten zwei Opfer, die ich in geöffnetem Zustand, notdürftig gesichert, aufbewahre - eine sonst schöne Werra, aber mit unglaublich verrostetem Verschluß, den ich nur "von hinten", also von der falschen Seite her, öffnen konnte - habe ich bei Compur bzw. Compound schon ein paarmal gemacht, aber bei größeren Größen, da ging's dann mehr irgendwie wieder zusammen. Hier war's zum einen wohl zuviel Rost, zum anderen ist schon die kleine Größe ein arges Hindernis, hinzu kommt, daß ich entweder das entnommene Werk komplett zerlegen muß oder zumindest den Blitzanschluß kappen. Bei der ersten Variante hätte ich, wenn's klappt, die mehr theoretische Chance, den Verschluß zum Laufen zu bringen ... u.a. vorausgesetzt, ich lerne ihn beim Zerlegen verstehen, bei der zweiten kann ein Wunder helfen. Das andere ist eine zerlegte Exa II - für Reparatur und Zusammenbau bräuchte ich die Gewißheit, nicht zwischendurch aufräumen zu müssen. Na gut, beides sind billige und sehr häufig "in der Natur vorkommende" Teile, die Arbeit daran läge eher im einstelligen Cent-Bereich pro Arbeitsstunde ... natürlich will man's gerne wissen ...
Insofern hat der Typ mit seinem 20-30 €-Argument ja sehr recht und zugleich sehr unrecht ...

Fotohändler, behelligen ihre eigene Kamerawerkstätte nichteinmal mit einer der üblichsten Reparaturarbeiten, verkaufen die Kamera lieber zu einem Drittel des Preises als defekt - 10x schneller reparieren als ein Bastler ist zuwenig, da immer noch zu teuer.

Grüße, Laufboden

07.04.19 22:25
Laufboden

nicht registriert

07.04.19 22:25
Laufboden

nicht registriert

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo Retinist,

Retinist:
Hallo,

ich habe eben in einem anderen Beitrag eine Frage zur richtigen Pflege alter Bereitschaftstaschen gestellt und möchte kurz auf die Fragestellung nach der Verwendung meiner Kamerataschen eingehen:

Ich nutze die Bereitschaftstaschen meiner Retinas regelmäßig und lagere sie in einem temperarierten Raum, in dem mein übriges Fotozeugs lagert. Es sind aber noch nicht so viele Taschen (ca. 20), daher habe ich noch kein Platzproblem.

Ich habe sie insbesondere dann in Gebrauch, wenn ich nicht viel Foto-Gepäck mitnehmen will, die Kamera aber trotzdem geschützt tragen will.
Die Accessoires (Sonnenblende, Filter) hängen in ihrer Lederbox am Trageriemen der Kameratasche - sehr zweckmäßig, wenn man "leicht" unterwegs sein will.

Viele Grüße aus dem Saarland
Dieter
danke für Deinen Beitrag - es ist völlig richtig, für den Erhalt von Taschen ist dieselbe Aufbewahrungsqualität nötig wie für Kameras.
Aber wenn's deutlich mehr als hundert Taschen werden, sieht die Situation langsam anders aus ... zudem haben bei weitem nicht alle alten Kameras so formschöne und herstellerspezifische Taschen wie die Retinas ... und eine Retina ohne zugehörige Tasche ist auch nur 'ne halbe Sache ...

Grüße, Laufboden

08.04.19 16:18
Michael-J. 

BZF-Meister

08.04.19 16:18
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo,

Zitieren:
Will man wirklich an solcherlei Objekte und zudem ohne Anleitung herangehen, sollte man "Opfer" unbedingt einplanen. Sie sind häufig, da ist das vertretbar, und wird sich schwerlich verhindern lassen. Selbst bei akribisch genauem Aufpassen ist nicht jeder Schritt so genau nachvollziehbar, daß man ihn problemlos rückgängig machen kann.
Deswegen fotografiere ich immer im Urzustand, auch wenn die Kamera dann bissel dreckig wirkt, mir ist es auch schon passiert das ich beim reinigen einer alten Kamera, eine, nur auflackierte Skala weggewischt habe .
Ich wäge auch jedesmal ab, ob sich der Aufwand lohnt, z.B. wenn bei einer KB gar nix mehr geht, dann lass ich es meist, ich will ja nicht wirklich damit knipsen. Letztens hatte ich eine Agfa Standart LB bekommen, an der die Verschlusslamellen hängen, als ich dann die 4 Schrauben lösen wollte war eine schon so mitgenommen, das nur noch aufbohren geholfen hätte, aber das wollte ich nicht, denn wie du schon sagtest, wenn es ein Federbruch oder so ist, kann man ohnehin nur wenig machen, und die Kamera steht jetzt eben nur zum anschauen :-).
Bei der Voigdländer ist das Problem, das ich fast sicher bin das sie eigentlich OK ist, ich krieg das ganze einfach nur nicht richtig eingestellt, Ich kann z.B. bestimmte Zeiten nicht einstellen, und manche nur wenn ein bestimmter Hebel in einer bestimmten Stellung ist, die einstellbaren Zeiten laufen.

08.04.19 19:18
Laufboden

nicht registriert

08.04.19 19:18
Laufboden

nicht registriert

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo Michael-J.,

Michael-J.:
Letztens hatte ich eine Agfa Standart LB bekommen, an der die Verschlusslamellen hängen, als ich dann die 4 Schrauben lösen wollte war eine schon so mitgenommen, das nur noch aufbohren geholfen hätte, aber das wollte ich nicht, denn wie du schon sagtest, wenn es ein Federbruch oder so ist, kann man ohnehin nur wenig machen, und die Kamera steht jetzt eben nur zum anschauen :-).
Agfa Standard habe ich 5 in drei Formaten. Das sind schöne und stabile Kameras, für die man seeeehr viel Geduld für's Reinigen mitbringen muß - wenn das nicht ausnahmsweise ein Vorbesitzer erledigt hat. Über die berüchtigte grüne Agfa-Schmiere und deren Bekämpfung gibt's hier im Forum deshalb einiges zu lesen.
Ursprünglich ist das ein Schmierstoff nur für den Zylinder der Entfernungseinstellung, der aber die "nette" Eigenheit hat, sich ausgehärtet mindestens so hartnäckig gegen das Entfernen zu wehren wie eine Silikondichtung.
Das größte Problem ist dann meist, Zugang zur wie einzementiert wirkenden Entfernungseinstellung zu bekommen, um diese überaus zähe und träge Masse entfernen zu können.
Diese Schmiere hat, bevor sie erhärtet ist, die schreckliche Eigenschaft zu kriechen und übertrifft dabei herkömmliche Kriechöle bei weitem und zeigt ihre Individualität daran, wohin sie überall kriecht. Es dauerte teils sehr lange, bis ich alles zerlegen konnte - die Schlammschlacht bis zum Abschluß der Reinigung hatte zuweilen beachtlichen Umfang angenommen. Nur in einem Fall gab's ein unlösbares Problem - unter anderem war die Blende des Objektivs betroffen, deren Blätter durch Agfa-Schmiere unlösbar miteinander verbacken waren. Zufällig hatte ich kurz vor dieser Kamera einen baugleichen Verschluß mit fast derselben Nummer erstanden ... (eine so vorsichtig wie möglich durchgeführte Reinigung der Blätter hatte sie zwar kaum sichtbar verformt, aber offenbar zu stark. Der Zusammenbau mit immer weniger Blättern gelang zwar, das Ergebnis war nicht von Dauer).
Wenn's so ist, wie ich vermute, daß die Schraube wegen der Agfa-Schmiere so festsitzt und nicht wegen Rosts, dann gibt's Chancen, sie - ohne Gewalt! - zu lösen.
Gelingt es, den Verschluß zu öffnen, zeigt sich, wie sehr die Blende betroffen ist. In einem Fall ist es mir gelungen, mit einem 0.1mm-Blech einer Dickenlehre die Verklemmung soweit zu lösen, daß eine vorsichtige Reinigung möglich war. Da die Blendenblätter wie so oft aus hartem, präparierten Papier bestehen, reagieren sie sehr ungnädig auf Wasser und Chemie, wobei Spuren(!) von Lösungsmittel (vorzugsweise Isopropanol = Isopropylalkohol) unvermeidlich sein können. Allgemein gilt, daß es oft keine gute Idee ist, alternativ zwar eine gute Idee, die nur nicht zum Ziel führt, so eine Blende zu zerlegen und dann wieder zusammenzupuzzeln zu wollen, bei metallischen Blättern geht das eher, doch so oder so - Einmalhandschuhe gegen die Übertragung von Hautfett erscheint unumgänglich, damit sich die Blätter nicht verformen, doch der Verlust an Feingefühl dadurch ist erheblich. Im übrigen wäre es - je nach Zustand - gut bis erforderlich, beim Zusammensetzen der Blende jedes Blatt wieder genau dorthin zu verbringen, wo es zuvor saß (das habe ich leider nie geschafft ...). Es ist also eine extrem mühsame Arbeit mit alles andere als guten Aussichten auf Erfolg. Voll gelungen ist mir das bisher nur bei nicht zu kleinen Blenden, die in einem beidseitigem Blendenkäfig sitzen, also nicht bei AGC-Verschlüssen - da ist, wenn die Blende zickt, oft zusätzlich die eine oder andere Halterung eines Blendenstifts am Rückdeckel des Verschlusses, also dem gegossene Teil der Blendenhalterung, angekränkelt bis ausgebrochen.
Wer eine Blende öffnet, riskiert nicht nur, das eine oder andere Blendenblatt zu verlieren, sondern die gesamte Blende. Wenn man ein paar Stunden für deren Reparatur verwandt hat, ist das schon recht frustrierend. Allgemein gilt (ein Profireparateur mag das anders sehen): eine makellose Blende funktioniert, eine mäßig verklebte bis leicht beschädigte läßt sich i.d.R. am besten ohne Zerlegen soweit wie möglich funktionsfähig machen - gibt es Grund, eine zu zerlegen, ist das an sich schon ein bedenkliches Zeichen ...

Grüße, Laufboden

08.04.19 19:53
Michael-J. 

BZF-Meister

08.04.19 19:53
Michael-J. 

BZF-Meister

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo,
nein es liegt nicht an der Schmiere, das grüne Zeug hab ich leider auch schon gesehen. Ich meine eine der vier schrauben mit denen man den Verschluss vom Balgen löst, also wenn du hinten die Kamera öffnest. Ist zumindest bei der nicht nur der übliche Ring an dem man den Spreizschlüssel ansetzen muss, sondern eine Platte mit viel schrauben, ist laut Tante Google bei allen Standarts so. Und bei einer dieser Schrauben ist eben leider, der Kopf komplett zerstört, hatte sogar gedacht das er schon soweit hin ist, das es drüber rutscht wenn ich die drei anderen löse, aber leider nein. Und wie gesagt ist beim Verschluss selbst auch nicht das Schmiermittel das Problem, alles lässt sich leicht bewegen, aber die Verschlusslamellen hängen halt halb offen.
Kann natürlich sein das der Vorbesitzer die Reinigung verhunzt hat, aber da werde ich wohl keine Auskunft kriegen, und aufbohren mag ich das ganze, wie gesagt nicht.

08.04.19 21:41
Laufboden

nicht registriert

08.04.19 21:41
Laufboden

nicht registriert

Re: Was tut ihr mit den Bereitschaftstaschen?

Hallo Michael-J.,

Michael-J.:
Hallo,
nein es liegt nicht an der Schmiere, das grüne Zeug hab ich leider auch schon gesehen. Ich meine eine der vier schrauben mit denen man den Verschluss vom Balgen löst, also wenn du hinten die Kamera öffnest. Ist zumindest bei der nicht nur der übliche Ring an dem man den Spreizschlüssel ansetzen muss, sondern eine Platte mit viel schrauben, ist laut Tante Google bei allen Standarts so. Und bei einer dieser Schrauben ist eben leider, der Kopf komplett zerstört, hatte sogar gedacht das er schon soweit hin ist, das es drüber rutscht wenn ich die drei anderen löse, aber leider nein. Und wie gesagt ist beim Verschluss selbst auch nicht das Schmiermittel das Problem, alles lässt sich leicht bewegen, aber die Verschlusslamellen hängen halt halb offen.
Kann natürlich sein das der Vorbesitzer die Reinigung verhunzt hat, aber da werde ich wohl keine Auskunft kriegen, und aufbohren mag ich das ganze, wie gesagt nicht.
dann hat der Vorbesitzer gereinigt. Sein Fehler war dann, eine Schraube mit wohl beim Ausdrehen beschädigtem Schlitz - angesichts der Situation sehr leicht möglich - wieder eingesetzt zu haben. Wenn ich mich recht erinnere, sollten drei Schrauben locker ausreichen - was etwas Gestaltungsmöglichkeit gäbe.
Wenn die Verschlußlamellen halb offen stehen ist es, sollte das an deren mangelnde Gleitfähigkeit liegen, vielleicht möglich, ihre Blockade von vorne zu beheben (ganz vorsichtig ist da aber auch schon brutal):
Nach Abschrauben des Vorderglieds ist bei geöffnetem Verschluß in T-Stellung die Blende, wenn auch sehr beschränkt, zugänglich.
Bei einer anderen Kamera, bei der sich der Verschluß nicht abschrauben ließ, ist mir das so gelungen.
Sollte die Blende aber in größerem Maße durch grüne Pampe verklebt sein, wird das so herum schwerlich klappen.
Man sollte die Blende in so einem Fall erst dann ganz öffnen, wenn sie ganz trocken ist und Zuversicht da ist, sie wieder schließen zu können.
Je stärker die Blende geschlossen ist, desto mehr von ihr ist erreichbar (zum Kaputtmachen der ganzen Blende reicht natürlich ein kleines Stück).

Ich würde trotzdem lieber von hinten mit dem Feinschleifer herangehen; wenngleich es in diesem Fall leider kaum möglich sein dürfte, einen provisorischen Schraubenschlitz in den defekten Kopf zu schneiden. Ich kann mich an die konkrete Situation leider zu wenig erinnern, der Zugang ist äußerst knapp, meine aber, bereits "Kopf ab" sollte helfen - wird in diesem Fall wohl auf etwas Aufbohren hinauslaufen - wenn's gelingt, zentral anzubohren, reicht ein Bohrer mit Gewindedurchmesser, Bohrtiefe Kopfhöhe.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 08.04.19 21:52

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