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Enttäuschendes Ergebnis
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16.10.19 14:44
Sammelott

nicht registriert

16.10.19 14:44
Sammelott

nicht registriert

Enttäuschendes Ergebnis

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17.10.19 10:57
Willi 

BZF-Meister

17.10.19 10:57
Willi 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo Sir Otti!

Die Analogzeit geht wohl ganz schleichend für Immer zu Ende.

Traurige Grüße
Willi

Zuletzt bearbeitet am 17.10.19 10:57

17.10.19 17:47
gewa13 

BZF-Meister

17.10.19 17:47
gewa13 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Moin Otti,

kann ja sein daß die bei +60 Grad im Sommer und -20 Grad im Winter jahrelang auf dem Dachboden lagen ....

Bei mir hat die Pentax 110 mit neuen Lomography - Filmen funktioniert, .... Aber die Schärfe war dürftig ... für 10 x 15 cm gerade so ausreichend.

LG Gerhard

04.11.19 19:14
Laufboden 

BZF-Meister

04.11.19 19:14
Laufboden 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo Gerhard,

gewa13:
Bei mir hat die Pentax 110 mit neuen Lomography - Filmen funktioniert, .... Aber die Schärfe war dürftig ... für 10 x 15 cm gerade so ausreichend.
die 110er-Kassette galt damals nicht gerade als Film für Profis, aber auch nicht für Fotoamateure.
Wikipedia meint Damit lassen sich problemlos Vergrößerungen von 13 cm × 18 cm anfertigen - und das trifft es wohl.
Da mag dann schon etwas Luft - also Leervergrößerung - dabei sein.
Daß es für das 110er-Format auch ein paar SLRs gab, wurde von der Fachwelt eher mit Schmunzeln registriert.

Aber die meisten Knipser haben sowieso kaum je auf 13x18 vergrößert, und schon 10x15 galt so manchem als zu groß ...

Meiner Mutter hatte ich auf deren Wunsch extra Bilder ihrer Enkel so aufgenommen, wie sie die wollte.
Also: alle richtig nebeneinandergestellt eben, so, "daß man sie auch richtig sieht". War nicht ganz einfach, sie dazu zu überreden, so statisch zu posieren. Das waren sie nicht gewöhnt, und das zu erwartende Ergebnis - Stilrückfall in die Kaiserzeit - kotzte sie sowieso an ....
An sich wäre die Szenerie ja richtig gewesen, aber meine Mutter war offenbar herb enttäuscht.
Beschwert bei mir hat sie sich allerdings erst Jahre später.
7x10 oder zur Not 9x13 hätte sie gewollt, Bilder, die man überallhin einstecken kann und dann stolz den Bekannten präsentieren, und ich hatte ihr krasserweise Bilder im Format 13x18 geliefert ...

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 04.11.19 19:15

05.11.19 02:33
Rainer 

Administrator

05.11.19 02:33
Rainer 

Administrator

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo zusammen,


ich habe beide Kameras und kann sagen, dass die Minolta 110 einen Hauch bessere Bilder macht als die Pentax 110. Alles aber im Vergleich zu Standard 110 Format Kameras, da schneiden beide Kameras noch ganz gut ab. Das Format war einfach nicht gut, Negativgrösse und Filmführung. setzten frühe Grenzen.



https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...&thread=4#9


https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...35&thread=5


Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich.

Zuletzt bearbeitet am 05.11.19 02:42

05.11.19 15:57
Laufboden 

BZF-Meister

05.11.19 15:57
Laufboden 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo Rainer,

Rainer:
ich habe beide Kameras und kann sagen, dass die Minolta 110 einen Hauch bessere Bilder macht als die Pentax 110. Alles aber im Vergleich zu Standard 110 Format Kameras, da schneiden beide Kameras noch ganz gut ab. Das Format war einfach nicht gut, Negativgrösse und Filmführung. setzten frühe Grenzen.
habe aus Interesse mal zur Minolta 110 Zoom SLR in zeitgenössischen Fotomagazinen gesucht.

In "Fachkontakt" standen anläßlich der Photokina 1976 (nur) die technischen Daten der Kamera, in der Folgenummer dann mit Genehmigung ein Abdruck des Vortrags von Ing. Scheibel, also i.w. dem Hauspropagandisten von Minolta.
"Fachkontakt" war der inhaltlich in weit höherem Maße an Fotoprofis gerichteten Vorläufer von "PROFI-Foto" - der letztere Name zeugt vom dann heftigen Schielen auf Amateure als Käufer der Magazine

In "ColorFoto" kommentierte im Photokina-Sonderheft Herbst/Winter 1976 Alexander Borell (1 Seite). Wie zu erwarten - die Fotozeitschriften waren mehr oder weniger abhängig vom Wohlwollen der Hersteller - ist die Kritik wohlwollendst, Negatives und Grenzen recht unscheinbar verpackt oder wohlwollendst (hier unterstrichen):
"Auf das Mikroprismenfeld in der Mitte läßt sich, nach einiger Übung, sehr präzise einstellen", "X-Kontakt (1/15 sek!!!", "wie man auf dem Foto erkennen kann, liegen die Ringe für Entfernungseinstellung und den Zoombereich sehr eng beeinander, noch dazu mit den gleichen Durchmessern, was anfangs dazu führt, daß man nach dem Scharfstellen beim Zoom-Einstellen die Entfernung wieder verdreht".
Es kommt dann aber doch noch ungewöhnlich heftig: "Beim nächsten Modell, das ich mir dringend wünsche, sollte sich Minolta dafür etwas Besseres einfallen lassen und es vielleicht auch noch ermöglichen, daß man die automatischen Verschlußzeiten wenigstens in Hauptbereichen im Sucher erkennen kann ..." - offenbar hatte Borell ein Gutteil seiner Testaufnahmen wegen solcher Unzulänglichkeiten vermostet und war stinkesauer.
Zum Ausgleich folgt: "Die ganze Kamera macht einen sehr durchdachten und fast perfekten Eindruck, was man bei Neuheiten auf dem Markt nur selten bestätigen kann".
Zur Bildqualität heißt es: ".. ermöglicht Vergrößerungen bis 9x13 ohne Unterschied zu Kleinbild. .. erstmals bei diesem Format möglich (ist) gewollte Über- und Unterbelichtung .. Ich belichte also den SW-Film Verichrome von Kodak [einzige SW-Kassette] mit -1 Blende und entwickle in Acufine .. " (letzteres, um gute 13x18-Vergrößerungen zu bekommen).

Passend zu kürzlichen Diskussionen im Forum: "Zum Schluß noch etwas Erfreuliches: .. Makro-Stellung .. Aufnahmen im Abstand von 28 bis 30 cm".
Na gut - aus den technischen Daten (-> Fachkontakt) geht der Maßstab hervor: das kleinste Aufnahmefeld hat das Format 9x12 cm(!).
Das ist ein ganz klein wenig größer als die 13x17mm(!) Filmformat, was bei 1:7 ein ganz klein wenig an der Angabe "Makro" zweifeln läßt ...

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 05.11.19 16:16

10.11.19 12:30
Rainer 

Administrator

10.11.19 12:30
Rainer 

Administrator

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo zusammen,

ich gehe da eher von meinen praktischen Erfahrungen aus. Ich habe so manche Pocket-Format-Kamera verwendet.

Insbesondere meine Agfa Optima Pocket 6000 Macro und die Minolta 110 habe ich viel verwendet.

Obwohl ich auch die 6000 als recht gut bewerte, ist sie im Vergleich zur Minolta 110 Zoom Qualitäts-Zweiter. Ich habe diese Modelle für Papierfotos der 9 x 11 und 11 x 13 - Klasse genutzt. Hier sind die Ergebnisse im Allgemeinen bei der Minolta besser. Beide Kameras aber besser, als weitere von mir genutzte 110 - Kameras.

Der Format- und Filmführuns-Mangel der 110-Filmkassetten bleibt aber.


https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...5&thread=35

https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...35&thread=4



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Analog: Aus Negativ wird Positiv.
Digital: Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich.

10.11.19 13:18
Scannerhannes 

BZF-Meister

10.11.19 13:18
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

gewa13:
Bei mir hat die Pentax 110 mit neuen Lomography - Filmen funktioniert, .... Aber die Schärfe war dürftig ... für 10 x 15 cm gerade so ausreichend.

<knurr> Ich kann natürlich, da der Film in der Kassette geliefert wird, auch einen Flaschenboden von einer Cola-Flasche in einen Karton montieren und Pocketfotos damit machen. Dann habe ich den Beweis, daß Pocketfotos eben nichts taugen.

Aber was ist gegen z.B. meine Canon 110ED mit Sechslinser Lichtstärke 1:2 und Meßsucher zu sagen? Auf https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...5&thread=18 habe ich an Ausschnittvergrößerungen gezeigt, dass die bestimmt nicht auf 10x15cm beschränkt ist ... eine Kleinbildkamera, auch keine schlechte, hatte weniger gebracht.

... und meine 1958er Zündapp war auch nicht schlechter als eine Kreidler ...
<nicht ganz ernst zu nehmen>

10.11.19 13:55
Laufboden 

BZF-Meister

10.11.19 13:55
Laufboden 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Hallo Scannerhannes,

Scannerhannes:
<knurr> Ich kann natürlich, da der Film in der Kassette geliefert wird, auch einen Flaschenboden von einer Cola-Flasche in einen Karton montieren und Pocketfotos damit machen. Dann habe ich den Beweis, daß Pocketfotos eben nichts taugen.
das ist exakt das Problem - die hochwertigen Pocketkameras litten unter den billigen und deshalb notwendigerweise mangelhaften Kassetten ---
und deshalb gab es auch nur wenige davon. Deren Hersteller hofften wohl darauf, daß sich wie so oft zuvor das neue Format durchsetzen wird und die Qualität der Andruckplatten in den Kassetten sich deshalb verbessern müsse.
Letztlich testet man also eigentlich kaum die Kameras, sondern hauptsächlich die Planlage der Filme in den Kassetten ...
Auf diesen Umstand haben schon zeitgenössische Tester hingewiesen ...

Grüße, Laufboden

10.11.19 14:23
Scannerhannes 

BZF-Meister

10.11.19 14:23
Scannerhannes 

BZF-Meister

Re: Enttäuschendes Ergebnis

Ja, Laufboden, aber ... bist Du meinem Link auf die Forumsseite mit meinen Vergleichsfotos Canon 110ED vs. Kleinbildkamera (Ricoh-FF9 mit 4linser) gefolgt? Ich habe diese oder die Instamatic 60 Pocketkamera (Ektar 4-linser Lichtstärke 2.8, ebenfalls Meß-Sucher) auf vielen Reisen mitgehabt, etwa da,wo ich heute eine Casio Exilim 750Z anstatt der klobigen Canon G5 oder gar Pentax K20D mitnehme.

Da muss ich immer Glück gehabt haben mit der Planlage. Siehe z.B. die Atomkanone ebenfalls in diesem Forum https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...d=22&page=1 (runterscrollen - der Thread ist zwar ein Scannervergleich, aber die Bilder sind alles mit einer Pocketkamera gemacht).

Nun ist die Entscheidung, ob man ein Bild größer als 10x15 einer bestimmten Technologie noch ästhetisch findet, natürlich willkürlich, und ob ein heutiger Lomo Film, vermutlich aus einer tschechischen Fabrik, die in eine Marktlücke gestoßen ist, irgendwie den damaligen Kodak Gold Superfeinkornfilmen gleichkommt, sei mal dahingestellt. Das Pocket Format an sich ist wohl in Verruf geraten, weil vermutlich 99 Prozent der Pocketkameras miesteste Spielzeugtechnik auf dem Niveau von Beigaben für eine Zeitungs-Abo waren und dann natürlich nur von Anfängern in die Hand genommen wurden, und weil sich Latrinengerüchte über die Kassetten verbreitet haben, weil die Journaille ja immer nach vermeintlichen Sensationsmeldungen giert - sonst hätten die Kassettenhersteller noch einen Filz im Wert von einem Hundertstelpfennig hinter dem Filmfenster eingeklebt (oder haben sie's getan?) .

Zuletzt bearbeitet am 10.11.19 14:25

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