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janz wat andreas ...
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30.03.19 07:41
Michael-J. 

BZF-Master

30.03.19 07:41
Michael-J. 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo,
ja ich erinnere mich das ich mal während eines Bewerbungsgespräches, es ging darum das ich Wirbellose wie Gliederfüßler und Würmer untersuchen sollte ( also auf chemische Rückstände, nicht medizinisch, ob das denn auch Tierversuche beinhalte. Daraufhin wurde mir gesagt, das könne schon vorkommen, und ob ich damit ein Problem hätte. Hatte ich natürlich, worauf mir gesagt wurde, wenn ich das nicht mache, würde es am Ende doch jemand anderes tun, warum ich mich also aufregen würde. Als ich dann sagte, damit könnte man ja alles rechtfertigen, bis hin zum Massenmord, war das Gespräch irgentwie gelaufen .
Ich weiß jetzt nicht ob die Versuche dort Sinnvoll wahren oder nicht, dazu hat man mir, aus verständlichen Gründen, denn es ging ja um Firmeninterna, nix gesagt, aber das Argument hört man eben immer wieder, mach ich es nicht, tuts ja doch wer anders, also auf gehts.
Das Problem ist, und wahr schon immer, das natürlich jeder für Umweltschutz, gegen Tierversuche, für Tierschutz und natürlich für Artgerechte Haltung, auch bei Haus und Nutztieren ist, wenn man dann aber hört das dann eben alles teurer wird, und das es auch persönlichen Aufwand bedeutet sind die meisten mit einem, ja aber, raus.
Alle wollen das etwas getan wird, aber keiner will was tun ( wobei ich mich da auch selbst leider nicht ganz rausnehmen kann ) und die Politik hört immer auf die, die am lautesten schreien, egal wie unsinnig die Forderungen sind ( hab da als Terrarien und Aquarien Besitzer so meine Erfahrungen mit gewissen militanten Tierschutzvereinen, oder eben auf den mit dem meisten Geld. Es geht eben nicht darum wirklich etwas zu verbessern, sondern darum bei der nächsten Wahl wieder zu gewinnen, denn um wirklich etwas zu verbessern, müsste man einige unpopuläre Entscheidungen treffen.


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06.05.19 17:09
Sammelott 

BZF-Master

06.05.19 17:09
Sammelott 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Erschreckend!!!!!!! : https://web.de/magazine/wissen/natur-umw...r-erde-33726828

Ich faß es nicht mehr

06.05.19 19:30
Laufboden 

BZF-Master

06.05.19 19:30
Laufboden 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo Sammelott,

Sammelott:
Erschreckend!!!!!!! : https://web.de/magazine/wissen/natur-umw...r-erde-33726828

Ich faß es nicht mehr
Seh' ich auch so.
Aber die Menschheit, vertreten durch ihre "Verantwortung tragenden" Entscheider, ist entschieden zu doof zum Gegensteuern.
Wichtiger als das Ganze sind Machtspiele, Big Money, populistische Blähungen Erkenntnisunfähiger und sonstige Blödeleien von Mächtigen - egal, ob Ost oder West, und die breite Masse macht, soweit sie gefragt wird, sowieso mit. Je entwickelter die Partialgesellschaft, desto verheerender.
Na gut, das alles ist völlig normal, bisher hat jede Hochkultur ihre Umwelt so zerrüttet, daß sie zusammengebrochen ist und andere nachrücken konnten - das eigentliche Problem ist, daß unsere Hochkultur die ganze Welt im Griff hat.
Unsere Nachkommen werden, soweit sie verständig sind, kaum mehr können als abwarten - und die anderen rennen sowieso mit - wie bei den Lemmingen.

Dieses ganze Getue des selbsternannten Homo sapiens sapiens hat ja in seiner Absurdität auch etwas Komisches an sich - genießen wir es einfach ...

Grüße, Laufboden

06.05.19 20:09
Sammelott 

BZF-Master

06.05.19 20:09
Sammelott 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Ja , Laufboden,
ich begegne solchen Nachrichten des Grauens , und es werden nicht weniger , auch nur noch mit einer Riesenportion Zynismus !
Ich kenne wirklich in der gesamten Schöpfung kein Wesen daß wie wir , ständig am Ast auf dem es sitzt , direkt am Baum sägt.....
Das ist fürwahr die Krone der Schöpfung...sowas von intelligent aber auch-eine 1-setzen!

Gruß-OTTI

08.08.19 14:54
Sammelott 

BZF-Master

08.08.19 14:54
Sammelott 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Und es geht ungebremst weiter:
https://web.de/magazine/panorama/wetter/...telnot-33914780
Aber was sind schon lumpige 2°C...
mit pessimistischem Gruß-OTTI

Zuletzt bearbeitet am 08.08.19 15:12

08.08.19 17:26
Laufboden 

BZF-Master

08.08.19 17:26
Laufboden 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo Sammelott,

Sammelott:
Und es geht ungebremst weiter:
https://web.de/magazine/panorama/wetter/...telnot-33914780
Aber was sind schon lumpige 2°C...
mit pessimistischem Gruß-OTTI
... die spürt man ja gar nicht, AUSSER z.B. die Landwirtschaft:
Ich komme aus der Wachau, einer klassischen Weingegend - Weinberge an Südhängen - aber das stromaufwärts nicht einmal bis Melk - das Klima ließ das nicht zu.
Als ich in die Stuttgarter Umgebung kam, habe ich mich gewundert, daß man in derart klimatisch benachteiligter Lage Wein bauen kann. Der war übrigens zwar klassisch herber als die Wachauer Weine, aber gut.
Eine der bevorzugten Sorten ist in der Umgebung Stuttgarts der Trollinger.
Genauer gesagt - er war es.
In diesem Jahr zeigte sich, daß er der Klimaveränderung schon jetzt nicht mehr standhält - viel zuviel Sonnenbrand.

Und mein Obstgarten?
Früher klimatisch schwierig, da eigentlich etwas zu hoch gelegen für Obstbau.
Letztes Jahr: Trockenstreß. Trotzdem gute Ernte, aber die Äpfel deutlich zu klein und zu trocken. Fast schon Trockenobst am Baum, das meiste zu klein zum ernten.
Dieses Jahr: statt bis zu 2 Tonnen Obst insgesamt 3 unreife Birnen, die jedoch schon abgebunden hatten. Sonst nichts.
Nächstes Jahr: bin gespannt, welche Bäume bis dahin überlebt haben. Die meisten haben abgestorbene Äste.
Der Garten hat ziemlich festen Lehmboden. Regen bleibt erstmal stehen und sickert erst ganz langsam zum Kalk darunter.

Kam man früher vormittags hin, war man besser in wasserundurchlässigen Schuhen unterwegs - erst nachmittags war der Morgentau abgetrocknet.
Vor ein paar Tagen habe ich das erstemal in 40 Jahren etwas anderes erlebt - unter den Bäumen, dort, wo sich die Feuchtigkeit eigentlich am längsten hält, waren eine Reihe vom Wild aufgekratzte, ein paar Quadratmeter große Stellen - und die sahen sandig aus. Quasi Lehmsand.
Das gab's noch nie. Das Wild wühlt offenbar verzweifelt auf der Suche nach ein wenig Nahrung.

Es wird noch lustig werden - schon zu unseren Lebzeiten ...

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 08.08.19 18:08

08.08.19 17:57
Sammelott 

BZF-Master

08.08.19 17:57
Sammelott 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo Laufboden,
bei mir haben dieses Jahr beide Pfingstrosen nicht einmal probiert Blüten bilden zu wollen , das war all die letzten Jahre anders.
Ich würde mir ja so sehr wünschen daß endlich mal politische Entscheidungen im Sinne der Natur getroffen würden...
allein - mir fehlt der Glaube

besorgte Grüße-OTTI

08.08.19 18:13
Laufboden 

BZF-Master

08.08.19 18:13
Laufboden 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo Sammelott,

Sammelott:
bei mir haben dieses Jahr beide Pfingstrosen nicht einmal probiert Blüten bilden zu wollen , das war all die letzten Jahre anders.
Ich würde mir ja so sehr wünschen daß endlich mal politische Entscheidungen im Sinne der Natur getroffen würden...
allein - mir fehlt der Glaube
Mir auch.
Die Reaktionen aus der deutschen Politik sind etwa so glaubwürdig - und die Maßnahmen so wirksam! - wie die entschiedenen Bekundungen eines Typs mit blondem Kunstteppich auf dem Kopf anläßlich der in den USA schier vorprogrammierten Massaker durch Waffennarren.

Grüße, Laufboden

08.08.19 19:32
Sammelott 

BZF-Master

08.08.19 19:32
Sammelott 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hi Laufboden,
wenn es nicht so traurig wäre könnte man es lustig finden. Z.B. die Idee einer großflächigen Aufforstung von Waldbäumen.
Hört sich erstmal nicht schlecht an nur , wie soll irgendeine Pflanze in den völlig ausgetrockneten , harten Böden , denn anwachsen geschweige denn groß werden? Genmanipulieter Mais vielleicht aber sonst...

Gruß-OTTI

09.08.19 19:20
Laufboden 

BZF-Master

09.08.19 19:20
Laufboden 

BZF-Master

Re: janz wat andreas ...

Hallo Sammelott,

Sammelott:
wenn es nicht so traurig wäre könnte man es lustig finden. Z.B. die Idee einer großflächigen Aufforstung von Waldbäumen.
Hört sich erstmal nicht schlecht an nur , wie soll irgendeine Pflanze in den völlig ausgetrockneten , harten Böden , denn anwachsen geschweige denn groß werden?
Zwei meiner Nachbarn haben innerhalb des letzten Jahres ihre Hecken "erneuert" - also gerodet und pflegeleichtere neu gepflanzt.
Immerhin sind nur etwa 20% vertrocknet ...
Im Wald ist zugegeben künstliche Bewässerung "etwas" schwieriger ...
In wüstenartigen Gebieten - etwa dem sandigen Teil des Wiener Beckens - hat man sich große Mühe gemacht, aufzuforsten, und das sogar mit Erfolg.
Schwierig war's - auf Sand wächst nicht viel, an Bäumen schier nur Kiefer. Das Problem dabei - das ist dann sandig-trocken und extrem leicht entflammbar, und das bedeutet große Brandgefahr und Rückschläge. Aber ohne Bewuchs wird's immer trockener, und der Boden verweht. Wenn jedoch das Grundwasser zu weit weg ist und es zuwenig Niederschläge gibt, hat das Ganze wenig Sinn.
Na gut, hier ist der Boden noch fruchtbar - das heißt, die Vegetation wird in der nächsten Jahrzehnten mehr und mehr einer trocken-staubigen Macchie wie am Mittelmeer aussehen. Ein paar wenige Arten robusterer und reiselustiger Insekten aus dem Süden sind etwa seit der Jahrtausendwende auf dem Vormarsch nach Norden, während die heimische Insektenwelt mit beängstigender Geschwindigkeit ausstirbt. Bei den "Neuen" sind auch schöne dabei wie Taubenschwänzchen, Hummelschwärmer und die schon von ihrer Größe her beeindruckenden, schwarz-blau schillernden Holzbienen.
Deren sonores Gebrumm ist immer häufiger zu hören - besonders während der Blüte des Brandkrauts (Phlomis). Dessen deutscher Name zeigt schon recht gut, daß es dort, woher es kommt, sehr trocken und heiß ist. Beide waren früher eigentlich weit näher am Mittelmeer zuhause, sie sind nicht so frostfest.
Früher haben sie mitteleuropäische Winter nicht überlebt.

Die meisten "Neuen" dürften hier weniger willkommen sein, etwa ein paar *(N)*narten, darunter nicht so lahmarschig-passive wie die heimischen, sondern aktive Jäger, die zudem auch afrikanische Krankheiten übertragen können - und auf Dauer auch mitbringen werden ...
Kann auch etwas Gutes haben - langfristig gesehen haben die, die nicht von ihrem Abwehrsystem her besser Angepassten integrieren, schlechtere Überlebenschancen. Das Pech ist nur, daß das zu lange auf sich warten lassen dürfte ...

Da die Klimaveränderung ja eher schneller fortschreiten wird, viel zu schnell für natürliche Anpassung, könnte es schön langsam gegen Wüstenbildung förderlich sein, Fauna und Flora aktiv der der Sahara anzupassen ... :

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 09.08.19 19:21

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