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Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps
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30.08.08 23:50
roehrenfreak

nicht registriert

30.08.08 23:50
roehrenfreak

nicht registriert

Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo zusammen,

im Zusammenhang mit digitaler Photographie stellt sich mir die Frage nach passender, aber erschwinglicher Kunstbeleuchtung. Mit den bisher benutzten Leuchtmitteln bin ich eher unzufrieden, sei es mit Glühlampen, Leuchtstoffröhren oder einer Kombination daraus - farbliche Verfälschungen waren das Ergebnis. Wer die Bilder aus dem WGF kennt weiß vermutlich, womit ich hier kämpfe. Gibt es einen Trick, einen Tipp - ich bin für alles dankbar!

Blendende Grüsse

Jürgen rf.


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31.08.08 09:25
lasse.ljungadal

nicht registriert

31.08.08 09:25
lasse.ljungadal

nicht registriert

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo Jürgen rf,

ich fotografiere meistens mit einer 300-Watt- Stehlampe und gebe das Licht etwas von vorn.
Die Aufnahmen selbst erfolgen dann ohne Blitz (wegen der Spielgelungen auf dem Objekt).

Noch besser währen natürlich zwei solcher Halogen-Lampen (links und rechts positioniert)

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm (MS Picture bei Windows XP) lasse ich die Farbe, die Belichtung und den Kontrast automatisch anpassen. Die Licht- und Schatten-Einstellung benutze ich überwegend nicht, weil das Bild zu stark "verfälscht" wird.

Eventuell schärfe ich noch ein wenig !

Ich habe gerade eine alte Halogen-Filmleuchte (Kobold, 1000 Watt) geschenkt bekommen,
die man am Kamerafuß anschrauben kann.

Mit der will ich demnächst Probeaufnahmen machen !

Solche Filmleuchten findet man in der Bucht sagenhaft preiswert !

Ich werde dann berichten, wenn die Aufnahmen mit einer Filmleuchte besser werden.

Herzliche Grüße
Peter

Ein Kamera-Objektiv ist unbestechlicher als das menschliche Auge !

31.08.08 10:30
Rainer 

Administrator

31.08.08 10:30
Rainer 

Administrator

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo zusammen,
wenn man bei Kunstlicht aber ohne Blitz arbeiten will, sollte nur eine Lichtart verwendet werden. Also nicht Tageslicht mit Glühlampenlicht mischen. Dann haben die meisten Digitalkameras auch weniger Probleme mit den Weiss-Abgleich. Automatischer Weissabgleich versagt oft. Besser ist es, wenn es denn die Kamera zulässt, einen manuellen Weissabgleich oder aber eben einen der Varianten der Kamera auszuwählen. Die meisten Kameras haben eine solche Auswahl. Die absolute Helligkeit der Lichtquellen ist heute nicht mehr so entscheidend.

Notfalls kann man dann noch mit der Bildbearbeitung letzte Farbverfälschungen rausrechnen lassen.



MFG Rainer

Möge die Belichtung immer kürzer als 1/30 Sekunde sein.
Aus Negativ wird Positiv.

01.09.08 11:18
Klaus 

BZF-Meister

01.09.08 11:18
Klaus 

BZF-Meister

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo zusammen,

aus den Super-8 Tagen besitze ich noch eine Fotoleuchte (1000W, Gebläsekühlung) mit abgestimmter Farbtemperatur.
Obwohl ich es noch nicht ausprobiert habe, vermute ich, dass sie auch für die Digitaltechnik einsetzbar ist. Solche Leuchten dürfte es für kleines Geld in der Bucht geben?

Viele Grüße
Klaus

13.09.08 20:21
roehrenfreak

nicht registriert

13.09.08 20:21
roehrenfreak

nicht registriert

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. 1000Watt sind eine Menge "Holz". So eine Photoleuchte in meiner Werkstatt und dann im Sommer - puh! - ich denke ich werde die Detailphotographie an meiner Radiosammlung dann besser in den Winter verschieben (müssen?). Das allergrösste Problem ist dabei die Schattenbildung, welche wohl nur durch eine komplette Ausleuchtung aus allen Richtungen in den Griff zu bekommen ist. Das erfordert natürlich gleich mehrere dieser Sonnen = noch mehr Wärme. Da eröffnet sich mir wohl noch ein weites Experimentierfeld !

Blendende Grüsse

Jürgen rf.

Editiert 13.09.08 20:23

14.09.08 07:30
Rainer 

Administrator

14.09.08 07:30
Rainer 

Administrator

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo Jürgen
das ist auch eine Sache der Gewichtung: Sollen die Aufnahmen unter "Studiobedingungen" aufgenommen werden? Ist diese Frage mit ja zu beantworten, fällt Blitzen eigentlich aus, wegen der starken Schattenbilding. Das ist besonders bei Nah oder Makroaufnahmen problematisch. Oft kann der ungünstig angebrachte Blitz wegen Objektivabschattung das Motiv nicht komplett ausleuchten.

Aber auch hier gibt es Abhilfe: Die Anschaffung von Sekundärblitzgeräten. Die gibt es noch vereinzelt zu kaufen. Sie lösen per Sensor synchron zum Hauptblitz aus und können bei geschicker Platzierung Schatten minimieren.

Ansonsten reicht doch oft auch schon helles Raumlicht der normalen Zimmerbeleuchtung aus. Schon bei scheinbaren 400 ASA geht das noch mit wenig "Korn" bei der Digitalphotographie. Allerdings sollte ein Digi-Photoapparat eingesetzt werden, der entweder (zumindest) eine Weissabgleichstellung "Glühlampe" oder "Kunstlicht" hat oder noch besser einen manuellen Weissabgleich zulässt. Dabei wird ein weisses DinA4-Blatt ausgemessen.


MFG Rainer

Möge die Belichtung immer kürzer als 1/30 Sekunde sein.
Aus Negativ wird Positiv.

Editiert 14.09.08 14:38

14.09.08 14:03
Klaus 

BZF-Meister

14.09.08 14:03
Klaus 

BZF-Meister

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo zusammen,

das Problem der Schattenbildung versuchte ich meist durch "indirektes Licht" zu reduzieren. Dabei richtete ich den Strahler gegen die möglichst strahlend weiße Zimmerdecke; oftmals reichte das aus, besonders bei Fotos, die man entsprechend länger belichten konnte und bei Verwendung eines Statives.

Allerdings ist die zusätzliche Raumerwärmung durch das Gebläse schon beachtlich, 1000W entsprechen immerhin einem E-Radiator mit mittlerer Einstellung.

Viele Grüße
Klaus

14.09.08 14:56
roehrenfreak

nicht registriert

14.09.08 14:56
roehrenfreak

nicht registriert

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Tja, lieber Rainer,

genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die Makroaufnahmen - sie gelingen mir halbwegs erst nach fünf, zehn oder noch mehr Anläufen, und dann noch eher schlecht als recht. Nicht auszudenken, was das in "chemisch" gekostet hätte - so sind´s nur Bits und Bytes, die man wieder recyclen kann. Die besten Ergebnisse brachten bisher zwei 250Watt starke Halogenscheinwerfer. Bei halbwegs geschickter Positionierung hielten sich die Schatten einigermassen in Grenzen, aber es ist eine ziehmliche Fummelei, die auch schon mal mit leicht verbrannten Fingern einher geht - autsch! Bin halt nur ein lausiger Amateur!

Blendende Grüsse

Jürgen rf.

14.09.08 22:46
AlterFritz 

BZF-Meister

14.09.08 22:46
AlterFritz 

BZF-Meister

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo allerseits,

wie wäre es mit einem Lichtzelt? Selbstbauvorschläge gibt es jede Menge im Internet. Einer der originellsten besteht im Wesentlichen aus einem weißen, halbtransparenten Ikea-Mülleimer. Bei Kleinteilen tut eine Hohlkehle gute Dienste - ebenfalls mit sehr kleinem Geld darstellbar. Bei mir besteht sie praktisch nur aus einem Bogen weißem Polystyrol 500 mm x 1000 mm x 0,5 mm und ein paar Streifen Tesafilm.

Beste Grüße
Fritz


*** Sonne lacht, Blende acht! ***

19.05.09 10:37
Willi 

BZF-Meister

19.05.09 10:37
Willi 

BZF-Meister

Re: Auf´s Licht kommt´s an - Frage nach Tipps

Hallo im Forum!

Früher, in meiner Aktivzeit als Werbefotograf, hab ich die Aufnahmen im Studio mit Broncolor Pulso Blitzgeneratoren, Flächenleuchten 80x80 cm bis 1,6x1,6 m und Effektspots gemacht (Siehe mein "Rollei-Hasselblad" Foto hier im Forum unter "Quo vadis"). Jetzt im Ruhestand geht viel einfacher im privaten Tageslichtstudio! An einem Tag mit bedecktem Himmel mach ich meine Bilder auf der überdachten Terrasse (geht auch auf dem Balkon). Ein Stück weißer Karton mit ca. 1,5x2 m reicht für Geräte bis zur Größe eines Filmprojektors. Der bedeckte Himmel wirk dabei wie eine große Flächenleuchte.



Die Bilder dürfen nur bei bedecktem Himmel gemacht werden, bei klarem blauen Himmel kann selbst die beste Weißabgleich-Automatik keine korrekten Neutralfarbtöne zaubern. Bei schwarzlackierten oder schwarz-belederten Geräten hilft der in der Kamera eingebaute Blitz als Aufhellung perfekt zu schönen Glanzlichtern. Das Tageslicht darf dabei aber nie "überblitzt" werden. Bei Blende 11-16 und einer Belichtungszeit von ca. 1/15 - 1/2 sek. reicht der meist schwache Blitz für eine leichte Aufhellung.

Diese Methode ist besser als alle Versuche mit mehreren Kunstlichtlampen oder gar 1000 W Filmleuchten, die dann womöglich noch alle eine unterschiedliche Farbtemperatur haben. Und 3 bis 4 Lampen machen auch 3-4 Schatten!

Für farbige Hintergründe ist es bei silbernen oder neutalfarbigen Objekten besser, auf weißem oder grauem Hintergrund zu fotografieren und die Farbe des Hintergrunds erst nachher in der Bildbearbeitung zu ändern. Eine Kamera auf rotem Karton fotografiert wird durch die Reflexionen des Hintergrunds auch rot, auch wenn sie noch so schön silber/schwarz ist.

Fast alle meine Bilder in diesem Forum sind auf diese Weise entstanden.
Probiert es einfach mal aus!

Liebe Grüße
Willi

"Altes bewahren - Neues prüfen"

Zuletzt bearbeitet am 20.05.09 16:46

Datei-Anhänge
Tageslichtstudio.jpg Tageslichtstudio.jpg (409x)

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