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Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras
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19.01.19 00:25
jak 

BZF-Premium-Nutzer

19.01.19 00:25
jak 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Hallo Laufboden,

ja, an so etwas ähnliches hatte ich auch mal gedacht - die Charakteristik von Scanner-Abtastern passt halt nicht wirklich zu realen Lichtverhältnissen einer optischen Abbildung. Ich habe auch einiges über Basteleien dieser Art gelesen ... und letztlich davon Abstand genommen.

Wenn man entsprechende CCD-Arrays bestellt, alles anfertigt usw usw, dann übersteigt das Zeit, Geld, Geduld und vieles mehr. Schade.
Die Scan-Ebene genau auf die Bildebene zu bringen, wäre noch eines der kleineren Probleme.

Was ich gerne mal probieren würde - SW-Fotopapier auf 9×12 zuschneiden, in die Cassette stecken, auf ASA 1-3 belichten, entwickeln, scannen, Effekt anschauen. Hab leider keine Dunkelkammer-Reste mehr.


Kleiner Lichtblick ... ein Fotoladen in München (Gregor am Isartor) hat inzwischen einen eigenen Mittelformat-Scanner, verlangt auch nicht uferlos viel für Scans. Ein Singer Graflex Rückteil 6×8 hab ich noch, werde ich mal testen.


Hinweise:
---> Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungsanleitungen oder Buch/Zeitschriften-Artikeln hochladen.
---> Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Photos hochladen. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken.
---> Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar oder zuordenbar sind !
---> Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen mit genauerQuellenangabe.
---> Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffzahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gewertet


19.01.19 10:23
Sammelott 

BZF-Master

19.01.19 10:23
Sammelott 

BZF-Master

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

jak:
Hallo Laufboden,

ja, an so etwas ähnliches hatte ich auch mal gedacht - die Charakteristik von Scanner-Abtastern passt halt nicht wirklich zu realen Lichtverhältnissen einer optischen Abbildung. Ich habe auch einiges über Basteleien dieser Art gelesen ... und letztlich davon Abstand genommen.

Wenn man entsprechende CCD-Arrays bestellt, alles anfertigt usw usw, dann übersteigt das Zeit, Geld, Geduld und vieles mehr. Schade.
Die Scan-Ebene genau auf die Bildebene zu bringen, wäre noch eines der kleineren Probleme.

Was ich gerne mal probieren würde - SW-Fotopapier auf 9×12 zuschneiden, in die Cassette stecken, auf ASA 1-3 belichten, entwickeln, scannen, Effekt anschauen. Hab leider keine Dunkelkammer-Reste mehr.


Kleiner Lichtblick ... ein Fotoladen in München (Gregor am Isartor) hat inzwischen einen eigenen Mittelformat-Scanner, verlangt auch nicht uferlos viel für Scans. Ein Singer Graflex Rückteil 6×8 hab ich noch, werde ich mal testen.


Hallo jak,
das kannst du hier sehen : https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...72&thread=3

und hier : https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=35
bG-OTTI

Zuletzt bearbeitet am 19.01.19 10:58

11.02.19 23:45
jak 

BZF-Premium-Nutzer

11.02.19 23:45
jak 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Sammelott:
das kannst du hier sehen : ... https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=35

Danke für die Links.

Was mich da etwas irritiert, ist die etwas flaue Bildwirkung. Ist das die PE-Beschichtung, die Gradation '0', oder zeichnet das Objektiv einfach so?

Leider kenne ich im Moment niemand, der ein SW-Labor daheim betreibt. 100 Blatt Fotopapier + Chemikalien für so einen Versuch zu kaufen, ist schon etwas verschwenderisch - und inzwischen ganz schön teuer.

Zuletzt bearbeitet am 11.02.19 23:51

12.02.19 02:03
Laufboden 

BZF-Master

12.02.19 02:03
Laufboden 

BZF-Master

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Hallo jak,

jak:
Danke für die Links.
Was mich da etwas irritiert, ist die etwas flaue Bildwirkung. Ist das die PE-Beschichtung, die Gradation '0', oder zeichnet das Objektiv einfach so?
Das ist das "Objektiv" - also das Loch.
Für eine optimale Wirkung müßte es in eine möglichst dünne Folie exakt gebohrt sein (Laserschnitt).
Dann wäre es ein wenig besser ....
Und dann ist zu beachten: eine Lochkamera löst zwar theoretisch, also unter idealen Bedingungen - also zusätzlich ein genau zum Abstand passender Lochdurchmesser - stärker auf als jedes andere noch so gute Objektiv mit derelben Öffnung, aber zum einen begrenzen Schwarzschild-Effekt und Lichtabfall zum Rand hin diese "Schärfe" (die Größe des Lochs begrenzt ja doch die Zahl der Linien), zum anderen entstünde das Bild einer Lochkamera mit einer Öffnung vergleichbar zu einer KB-Kamera in ein paar Kilometer Abstand .
Zusätzlich ist zu beachten, daß eine Lochkamera vom Prinzip her eine extreme Weitwinkelkamera ist - die theoretisch so hohe Auflösung bezieht sich auf den großen Winkel - je größer der realisierte Bildwinkel ist, desto stärker fallen obige "Objektivfehler" ins Gewicht, und auch der Lichtabfall zum Rand.

Bisher habe ich mit meinem "professionellen" Lochkameraequipment (Sinar) nur ein paar Bilder mit einer Canon 400D als Rückteil gemacht, viel besser wäre z.B. 18x24cm oder noch deutlich größer, und das verkleinert z.B. auf 13x18, leichter realisieren könnte ich 13x18cm - beides wäre deutlich eindrucksvoller.
Das Interessante an Bildern mit der Lochkamera ist ja der gleichmäßige Schärfeeindruck unabhängig vom Abstand der Objekte, also die fehlende Tiefe.

Ich überlege also, ob es sich wirklich lohnt, die fehlenden Teile auf 13x18cm nachzurüsten - mäßig verkleinerte Bilder einer 30x40cm -Lochkamera wirken besser ...
... aber derart großes Fotomaterial ist erst recht nicht billig.

Aus einem SW-Negativ ein Positiv zu machen, ist einfach: z.B. in Gimp wählen: Farbkurve (einstellen) - Wert. Zu sehen ist eine gerade Linie von links unten nach rechts oben. Die einfach umkehren - gerade Linie von links oben nach rechts unten.
Natürlich wählt man letztlich eine gekrümmte Linie, um die Grautöne passend hinzubekommen.

Etwas kniffliger ist die Farbumkehr der typischerweise maskierten Farbnegativfilme (die sehen orange aus, es gibt Filter, die das ausgleichen - ich habe meine Farbnegative durch eine möglichst gut passende blaue Maske fotografiert und die filmfabrikatbedingten Unterschiede in Gimp ausgeglichen, heute würde ich das mit RAWTherapee besser hinbekommen. Ohne Vorfilterung bei der Aufnahme verlöre man selbst bei RAW-Bearbeitung etliches an Qualität des Ergebnisses, bei Bearbeitung eines JPG's, das aus mit weißem Licht fotografierten Farbnegativ entstanden ist, ist die erreichbare Farbqualität erst recht sehr mau).
Übrigens ist selbst die Farbkorrektur digital fotografierter Farbdiafilme erheblich kitzliger als die SW-Umkehr von SW-Negativen.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 12.02.19 02:10

12.02.19 02:51
jak 

BZF-Premium-Nutzer

12.02.19 02:51
jak 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Unter dem Bild ist die Holzkamera mit einem Glasobjektiv zu sehen.

Es ist natürlich ganz alleine meine Schuld, daraus zu schließen, dass auch das Bild mit diesem Objektiv gemacht worden sei.

Ich mag diese Art nicht, ich bin kein 11-Jähriger, der gerade erst von seinen Zeugen-Jehowas-Eltern weggelaufen ist. Ich weiß nicht, ob das so gemeint war, wie ich das aufgefasst habe, also egal.


Die Erwähnung von Gimp ... nun ja, wer Gimp nutzt, kann kein schlechter Mensch sein.

Maskierungen - Agfa-Orange gar, Teufelszeug. Ich hab meinen Durchlicht-Scanner vor ein paar Tagen weggeschmissen. Mein sonstiger Foto-Analog-Käse wird, bis auf ein paar Schaustücke fürs Regal, demnächst ebenfalls rausfliegen. Die Leica von 1934 hat 250 € Erlös gebracht, da kann man sich vorstellen, was der Rest wert ist -- nix halt. Schade.

12.02.19 03:58
Laufboden 

BZF-Master

12.02.19 03:58
Laufboden 

BZF-Master

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Hallo jak,

jak:
Unter dem Bild ist die Holzkamera mit einem Glasobjektiv zu sehen.
Es ist natürlich ganz alleine meine Schuld, daraus zu schließen, dass auch das Bild mit diesem Objektiv gemacht worden sei.
Hm - ich habe leider nur auf den ersten Link geachtet, der zu den Lochkamerabildern führt und gemeint, Sie würden sich darauf beziehen (https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...72&thread=3).
Sie haben recht, das ( https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=35 ) war mit der anderen Kamera mit klassischem Aufnahmeobjektiv, von deren Existenz hatte ich noch nicht gewußt.
Das Bild sieht etwas flau aus, speziell am Rand. Die starken Kontraste des Motivs, Gegenlicht oder ein seitlicher Lichteinfall könnten die Ursache sein. Das Objektiv war ja wohl ein unvergütetes. Sollte das Objektiv mehr als vier freie Glasflächen haben, wäre das ein Grund für allgemein geringeren Kontrast. Andererseits könnte man einen durchgehend mangelhaften Kontrast wegen eines unvergüteten Objektivs heute leicht ausgleichen.

jak:
Ich hab meinen Durchlicht-Scanner vor ein paar Tagen weggeschmissen. Mein sonstiger Foto-Analog-Käse wird, bis auf ein paar Schaustücke fürs Regal, demnächst ebenfalls rausfliegen. Die Leica von 1934 hat 250 € Erlös gebracht, da kann man sich vorstellen, was der Rest wert ist -- nix halt. Schade.
Mein SCSI-Durchlicht-Scanner von Anno Schnee ist noch in Betrieb ...
'Ne Leica von 1934 ... schönes Stück! ... so teure alte Kameras habe ich gar nicht in meiner Sammlung ...*)

Ich wollte niemand ärgern. Die Kommunikation über's Web ist eine sehr indirekte, und manchmal kommt leider etwas auf der anderen Seite anders an, als es gemeint war.

Grüße, Laufboden

*) Klar, die digitale, mit der ich fotografiere, ist wesentlich teurer. Ich habe ein paar hundert Sammelkameras. Könnte ich die alle zusammen für durchschnittlich einen schlappen 50er verklopfen, hätte ich das längst getan ...

P.S.: habe zur Probe einige meiner alten Digitalaufnahmen von Dias (alle in RAW-Formaten) neu mit aktueller Software bearbeitet. Geht tatsächlich und bei wesentlich weniger Mühen als früher oft merklich besser.

Zuletzt bearbeitet am 12.02.19 04:17

12.02.19 09:24
jak 

BZF-Premium-Nutzer

12.02.19 09:24
jak 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Na, ich wollte mich sicher auch nicht rumstreiten.

Es schlägt halt auch ein bisschen aufs Gemüt, wenn man über die schönen alten Finmechanik- und Optik-Sachen nachdenkt, die einfach so relativ nutzlos rumliegen.

Der Scanner war eine Basis-Edition von Linotype mit großer Durchlicht-Einheit im Deckel. Da gab es alte Umax-Treiber für Linux, die nicht sonderlich viel rausgeholt haben (und die Leuchtröhren waren auch schon flau). So gehts halt mit alter Hardware.

Das mit den Dia-Kopien klingt interessant, werde ich mir mal merken.

12.02.19 11:13
Sammelott 

BZF-Master

12.02.19 11:13
Sammelott 

BZF-Master

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

jak:
Sammelott:
das kannst du hier sehen : ... https://blende-und-zeit.sirutor-und-comp...6&thread=35

Danke für die Links.

Was mich da etwas irritiert, ist die etwas flaue Bildwirkung. Ist das die PE-Beschichtung, die Gradation '0', oder zeichnet das Objektiv einfach so?

Leider kenne ich im Moment niemand, der ein SW-Labor daheim betreibt. 100 Blatt Fotopapier + Chemikalien für so einen Versuch zu kaufen, ist schon etwas verschwenderisch - und inzwischen ganz schön teuer.

Hallo jak,
ich meine die Flauheit hat mehrere Gründe- Gradation des Papiers (sehr weich) , Papieralter (schon etliche Jahre alt), Scaneinstellung usw.
Ich habe damals nur für einen ersten Test Papier das fast paßte genommen um möglichst wenig Verschnitt zu haben. Ferner war der Eigenbau noch nicht 100% lichtdicht was er mittlerweile aber ist. Wenn es wieder wärmer wird werde ich die nicht gerade leichte Kamera samt Stativ mal wieder nach draußen mitnehmen....

mit flauem Gruß-OTTI

13.02.19 02:26
jak 

BZF-Premium-Nutzer

13.02.19 02:26
jak 

BZF-Premium-Nutzer

Re: Besonderheiten beim Ersatz der Mattscheibe bei Laufbodenkameras

Sammelott:
ich meine die Flauheit hat mehrere Gründe- Gradation des Papiers (sehr weich) , Papieralter (schon etliche Jahre alt), Scaneinstellung usw.
Klar nimmt man für einen solchen Versuch das Material, das gerade verfügbar ist, und die optimale Belichtung für Scan und S/W-Umkehr ist dann die nächste Baustelle.

Ich hab mich nur gefragt, warum das so aussieht.

Habe heute Fotopapier im Laden gefunden - ca 10×15, 100 Blatt für 12 € .... GRR ... 'inkjet printable'. Gaudi Mausi, ich war nicht begeistert.


Mit ebenso flauen Grüßen ...

(im übrigen ist jetzt nicht nur hier Nacht, sondern auch für Chang'e auf der Mondrückseite. Die gute Fee kann jetzt immerhin gut 300 Stunden lang schlafen ... menno.)

Zuletzt bearbeitet am 13.02.19 02:28

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