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Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz
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09.03.14 22:56
Laufboden

nicht registriert

09.03.14 22:56
Laufboden

nicht registriert

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Rainer,

meine erste Intuition war, den Schieber einer 'normalen' 9x12 Millionkassette auf die passende 9x12 Million-Kassette 'mit Schwanz' anzupassen.
Geht leider nicht - ist zu kurz, ließe Licht durch.
Aber mit etwas Poliermittel und der passenden Kassette ließ sich die Führung in der Breite um das fehlende Muggeseggele*) erweitern.
Die Lichtabdichtung ist theoretisch gegeben, praktisch erscheint das Ankleben eines 3mm (nicht 4mm!) dicken Hölzchens statt des Schwanzes dafür als zweckmäßig. Jetzt passen alle 9x12-Million-Kassetten, und sitzen recht straff.

Aber noch immer kenne ich Hersteller und Modell der Kamera nicht (wie auch bei ein paar anderen Kameras):
Die Kamera sieht sehr solide aus, Details wie der Trieb für den Schlitten (obenliegend) wie bei Kameras um 1910. Das Eurynar ist ca. von 1914, der Compur allerdings von 1924 (kann auch ein Ersatz sein).
Das Gesicht erinnert stark an viele Contessen, die Schiene für Rückteil und Kassetten sieht massiv, aber eventuell prototypisch aus:
(rein spekulativ: Prototyp oder Modell z.B. einer Contessa von 1914 vor der kriegsbedingten Produktionseinstellung?)



*) das ist schwäbisch, bedeutet 'genz klein wenig'. Auf hochdeutsch übersetzt man das besser nicht, es wäre nämlich etwas derb und anatomisch inkorrekt. Mugge sind Fliegen, und Seggele heißt Säckchen ... :-)

Datei-Anhänge
IMG_6630.jpg IMG_6630.jpg (301x)

Mime-Type: image/jpeg, 165 kB

IMG_6644.jpg IMG_6644.jpg (323x)

Mime-Type: image/jpeg, 95 kB


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10.03.14 10:59
Willi 

BZF-Meister

10.03.14 10:59
Willi 

BZF-Meister

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Heinz!

Laufboden:
Es sind offenbar ein paar sehr ungewöhnliche, ja seltsame und keinesfalls intuitiv verständliche Handhabungen nötig ...
So eine umständliche Prozedur für so einen Zweck habe ich noch nirgendwo gesehen - obwohl ich als professioneller Datenverarbeiter auch viel mit Webprogrammierung gemacht habe ...
Auch wenn du ein EDV Profi bist - so unverständlich und unlogisch ist die Vorgangsweise eigentlich nicht: Im ersten Schritt wird das Bild auf den Server hochgeladen, ohne einen exteren Hoster bemühen zu müssen, und im zweiten Schritt fügt man das Bild in den Beitrag an der gewünschten Stelle ein. Die Bilder sind auch nach Jahren noch immer verfügbar. Was will man noch mehr. Rainer hat sich bei dieser Methode schon was gedacht!

Liebe Grüße
Willi

04.06.14 22:05
Laufboden

nicht registriert

04.06.14 22:05
Laufboden

nicht registriert

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Willi,

Willi:
Hallo Heinz!
Laufboden:
Weiß jemand, was das für eine Kassette ist?!

Das ist eine 9x12 cm RADA Universalkassette Nr. 155 für Platten oder Planfilme mit Millionfalz.
S. RADA Katalog, Seite 12

Liebe Grüße
Willi

Danke!
Vielleicht sollte ich noch die Kamera zeigen, in die sie haargenau paßt - während bei ihr die anderen Millionfalz-Kassetten gerade mal zur Not verwendbar erscheinen.





Kann jemand etwas Näheres zu dieser Kamera sagen?
Sie stammt offenbar aus einer relativ kurzen Zeit, in der Zahnstange+Zahnrad freiliegend und nicht verdeckt gearbeitet wurden und ist eindeutig deutschen Ursprungs (Markierung "Hinterlinse").

Ich fand bis jetzt nirgendwo ein hinreichend ähnliches Modell.
Sie sieht mir irgendwie nach einer Herkunft aus dem Contessa-Werk vor der Einführung des Contessa-Falzes aus - aber kann das sein?

Grüße,
Laufboden

Nachtrag: von vorn gesehen hatte die Kamera links oben innen eine runde Plakette - man sieht noch die Klebespuren.
(solche Plaketten hatten u.a. auch Contessen)

Datei-Anhänge
NN_1.jpg NN_1.jpg (333x)

Mime-Type: image/jpeg, 43 kB

NN_2.jpg NN_2.jpg (323x)

Mime-Type: image/jpeg, 61 kB

06.07.14 01:16
Laufboden

nicht registriert

06.07.14 01:16
Laufboden

nicht registriert

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Rainer:
..
Leider haben sogar namhafte Plattenkamerahersteller UNTERSCHIEDLICHE Kassetten im Laufe der Jahre verwendet.
..

Hallo Rainer,

Zeiss ist verständlicherweise Anwärter auf den Preis für maximale Verwirrung.
Aber auch ein paar Firmen, aus denen Zeiss entstanden ist, hatten mehr als eine Kassette für ein Bildformat.
Ernemann gehört dazu.
Aber auch Goerz, wie ich kürzlich zu meinem Mißvergnügen feststellen mußte.

Grüße, Laufboden

06.07.14 08:52
Rainer 

Administrator

06.07.14 08:52
Rainer 

Administrator

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Laufboden,

es scheint so problematisch zu sein, z.B über Internet-Marktplätze Glasplatten-Kassetten zu erwerben, wenn man nicht GENAU erkennen kann, welcher Falz nun bei dem Angebot vorhanden ist. Eigentlich kann man wohl oft nicht wirklich sicher sein, dass eine Kassette passen wird.



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

06.07.14 12:53
Laufboden

nicht registriert

06.07.14 12:53
Laufboden

nicht registriert

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Rainer,

GENAU kann man das nach meiner Erfahrung bei Angeboten im Web NIE feststellen - also weder durch Bild noch durch Text.
Noch so präzises Nachfragen hilft nichts - selbst Fotohändler sind da oft ahnungs- und hilflos.
Es ist schon mehr, als man erwarten kann, wenn das Bildformat einigermaßen korrekt angegeben wird.
Herauszufinden, ob es eher 6.5x9- als 9x12-Platten sind, ist keinesfalls immer möglich; ob es 9x12- oder 10x15-Platten sind, ist durch Nachfragen überwiegend nicht klärbar.
Auch nur auf mm genau messen kann sowieso niemand.
9x12-Platten werden beispielsweise angeboten als 8x11-, 8.5x14-, 10x15- oder 11x14-Platten. Falztyp ist eigentlich nie erfragbar - was nicht im Bild sichtbar ist, ist i.d.R. nicht klärbar. Angaben wie 'passend für Voigtländer' heißen im Zweifelsfall, der Anbieter hält jede Laufbodenkamera für eine Voigtländer.
Durch Nachfragen ist lediglich klärbar, ob der Anbieter Ahnung davon hat, was er anbietet. Hat er das, ist bereits sein Angebot präzise. Klärbar ist also i.d.R., ob man einer genauen Angabe vertrauen kann. Mehr nicht.
Sucht man Platten, die zuverlässig auf eine bestimmte Kamera passen, ist das Web der völlig falsche Platz.

Na gut, die Bucht ist voller Angebote für Rodenstock-, Compur-, Vario-, Zeiss- und Voigtländer-Plattenkameras.
Die meisten davon sind Plattenkameras, und auch die meisten Rollfimkameras sind Rollfilmkameras

Compur- und Variokameras haben i.d.R. so einen Verschluß, Rodenstock-Kameras i.d.R. ein Rodenstock-Objektiv, aber jede beliebige Balgenkamera kann als Zeiss oder Voigtländer angeboten werden. Manchmal mutiert sogar eine unbenannte Plattenkamera beliebiger Bauart zur Zeiss Ideal oder zur Voigtländer Bergheil.
Heute etwa endete ein Angebot für eine Ihagee. Sie wurde als Voigtländer angeboten, und dafür gab es ausnahmsweise einen Grund - eine Voigtländer-Kassette.

Angaben zum Baujahr sind meist recht genau - d.h., die Abweichung liegt oft sogar weniger als 30 Jahre daneben (+ oder -), aber sie kann durchaus um sechzig Jahre danebenliegen .

Macht nichts - kürzlich las ich einen Zeitungsbericht über eine lokale Kameraausstellung, deren Prunkstück um 1860 erstellt worden sein sollte.
Objektiv und Verschluß sind frühestens etwa um 1910 entstanden, und sehr wahrscheinlich wurde die Kamera vor WK II gebaut.

Grüße, Laufboden

16.07.14 23:08
Laufboden

nicht registriert

16.07.14 23:08
Laufboden

nicht registriert

Falze - für Kunden sinnlose und teure Vielfalt

Hallo, Plattenkamerafans!

Zuletzt hatte ich geschrieben, daß man bei Angeboten im Web nie genau feststellen kann, ob's auch die richtigen Kassetten sind.
Nach den letzten Erfahrungen kann ich sagen, es ist eher noch schlimmer
Jetzt weiß ich, daß selbst Kenner und erfahrene Fotohändler nicht immer wissen, was sie anbieten - oder, wonach genau sie suchen müssen.
Bei letzerem schließe ich mich gar nicht aus.

Hatte zuletzt nach Kassetten für meine Goerz-Kameras gesucht.
Goerz-Kassetten sind eher ungewöhnlich einfach zu identifizieren - sie tragen das Logo, und ihre Gestaltung mit lederbezogener Rückseite ist einzigartig.

Das solltlte also einfach zu erledigen sein, dachte ich.
Viel hatte ich über Falze und Formate gelesen, trotzdem war ich unvorbereitet. Nirgendwo war davon zu lesen, daß auch Goerz mindestens zwei Falztypen verwendet hat. Nirgendwo hatte ich Hinweise auf die große Vielfalt von Goerz-Kassetten gefunden. Alle sind selten und werden noch seltener angeboten.

Anbei zwei Bilder, die auch nur einen Teil der Problematik zeigen:





Da hilft auch der Rada-Katalog nicht weiter.

Zu mindestens zwei unterschiedlichen Goerz-Kassetten allein für 9x12 kommen einige, die sehr leicht mit 9x12-Kassetten verwechselt werden können, u.a. 8x12, ~8.5x11, und vermutlich auch ein paar 9x14er und 10x15er.
Dazu kommen diverse andere Formate u.a. für Stereokameras von 5x8 angefangen.

Viele Anbieter wissen nicht, wie die Größe gemessen wird, was ein Falz ist, etcpp.
Und Goerz ist nur einer von vielen Herstellern!

Zeiss-Kassetten sind im Vergleich dazu einfach, gerade wegen ihrer großen Vielfalt. Originale Zeiss-Kassetten tragen deshalb wie alles von Zeiss eine eingeprägte Bezeichnung - Modellnummer/Größe, z.B. 728/6. Die 6 in der Bedeutung 9x12.
Hoppla - mein erster zufälliger Griff zeigt einen Fehltritt aus der Anfangs- und Übergangszeit auf - das ist eine ICA-Numerierung!
Zeiss hat nämlich das Numerierungssystem von ICA übernommen, aber etwas andere Nummern vergeben, vorn und hinten ...
Die 721/6 ist genuin eine ICA-9x12-Kassette, die 728/6 war also eigentlich die Bezeichnung für die baugleiche ICA- und nicht eine Zeiss-9x12-Filmpackkassete!

Zeiss verwendete nämlich /7 für 9x12, z.B. 665/7, und auch die erste Nummer hatte sich verändert.
ist aber auch eigentlich ganz einfach: gehörte eine Nummer mit /6 zu einem Teil für das Format 9x12, war es eben eine ICA-Nummer! .

Die meisten Kassetten sind jedoch unbezeichnet, und die viel verwendeten Rada-Kassetten, die es bald für alle dann noch aktuellen Kassetenformate gab, hatten keine Beschriftung, nur ein einziges, einheitliches, wiedererkennbares Design - für alle Formate.

Dieses Durcheinander hatte System.
Anfangs gab es anscheinend nur den Million-Falz, wenngleich auch in unterschiedlichen Breiten für dasselbe Format, aber das wäre denn doch zu einfach gewesen, denn schließlich wollten viele Hersteller, besonders die größeren, auch an ihren Kassetten verdienen.
Diese bis heute noch verfeinerte Methode der technisch sinnlosen Variation mit dem Ziel, Abhängigkeit der Kunden zwecks Ertragsmaximierung zu erzwingen, stand also damals schon in beinahe voller Blüte.

Kurz: so richtig einfach ist es heute nicht, die richtige Kassette zu finden! .

Grüße, Laufboden

P.S.: ich schaffe es nicht, das zuerst hochgeladene Bild - 73 kB - mit der falschen Falzbreite zu entfernen - warum auch immer.

Datei-Anhänge
Goerz_Kassetten_Rueckansicht_.jpg Goerz_Kassetten_Rueckansicht_.jpg (345x)

Mime-Type: image/jpeg, 60 kB

Goerz_Falze.jpg Goerz_Falze.jpg (301x)

Mime-Type: image/jpeg, 94 kB

17.07.14 11:29
Rainer 

Administrator

17.07.14 11:29
Rainer 

Administrator

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Laufboden,


Deine Recherchen machen direkt ein wenig "Angst", weil diese Varianz der Kassetten schon schwindlig macht. Ich selbst habe nur wenig Laufbodenkameras. Überall schien die richtige Kassette drinnen zu sein. Jetzt habe ich aber eine Kassette entdeckt, die zwar in der Kamera hält, aber eben nicht exakt dem Falz der Kamera entspricht.

Zu dem Löschen von Bildern: Das geht nicht im Editiermodus, sondern nur wenn der Beitrag angesehen wird. Ich lösche jetzt das erste Photo (73 kb)


Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

17.07.14 13:20
Laufboden

nicht registriert

17.07.14 13:20
Laufboden

nicht registriert

Re: Glasplatten-Kassetten für Plattenkameras, Millionfalz

Hallo Rainer,

vor ein paar Jahren habe ich mal, weil's grad günstig war, eine 7 kg schwere Kiste mit Platten ohne nähere Prüfung, einfach auf Verdacht hin, gekauft. Nur ganz wenige der Platten paßten an eine von etwa 30 Plattenkameras, gerade so viele, daß es damals nicht nach Fehlkauf aussah.
In der Zwischenzeit passen schon mehr als die Hälfte der Platten an irgendeine meiner Kameras.

Rainer:
Hallo Laufboden,

Deine Recherchen machen direkt ein wenig "Angst", weil diese Varianz der Kassetten schon schwindlig macht. Ich selbst habe nur wenig Laufbodenkameras. Überall schien die richtige Kassette drinnen zu sein. Jetzt habe ich aber eine Kassette entdeckt, die zwar in der Kamera hält, aber eben nicht exakt dem Falz der Kamera entspricht.


Hat man nur wenige Kameras, kann - je nach Modell - die Suche nach passenden Platten zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden.

Im Prinzip gilt, daß vier Bedingungen erfüllt sein müssen:
  • daß die Kassette lichtdicht und zuverlässig auf der Kamera sitzt
  • daß sie ihre Lage beim Herausziehen des Schiebers beibehält
  • daß die Position des Film/der Glasplatte einigermaßen korrekt ist
  • und daß sie in der gleichen Ebene sitzt wie die Mattscheibe

Bei allem kann man bei Bedarf ein wenig nachhelfen bzw. improvisieren, vor allem, wenn alle Platten gleiche Abweichungen zeigen.

Übrigens zeigen je nach Hersteller selbst Originalplatten ein gewisses Spiel, während andere sehr straff sitzen (und deshalb ggf. etwas Mühe beim Wechseln bereiten).

Grüße, Laufboden

18.07.14 14:23
Laufboden

nicht registriert

18.07.14 14:23
Laufboden

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Erratum

Hallo, Plattenkamerafans!

Habe Beschreibung bzw. Bilder der ersten zwei Goerz-Falze vertauscht

Laufboden:
Kurz: so richtig einfach ist es heute nicht, die richtige Kassette zu finden!
.. nur Fehler zu machen ist ganz, ganz einfach!

Grüße, Laufboden

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