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[iIa] Canon EOS 700D
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03.03.18 03:47
Lengris 

BZF-Master

03.03.18 03:47
Lengris 

BZF-Master

[ iIa ] Canon EOS 700D

Hallo zusammen,

die EOS 700D (in Nordamerika EOS Rebel T5i, in Japan EOS Kiss X7i) wurde im Jahr 2013 eingeführt. Sie wurde damals von Canon im mittleren Amateurbereich als Nachfolger der EOS 650D angesiedelt und wird noch heute, nach etlichen Folgemodellen (z.B. in 2018 der EOS 800D), gerne von DSLR-Anfängern aufgrund ihrer Leistung noch vor den 4-stelligen (billig) EOS Modellen gekauft. Immerhin erhält sie 2018 auf einer beliebten Verkaufsplattform 92% "sehr gut" und "gut" Bewertungen zu einem Preis, der höher liegt als 2013.

Und das ist nicht von ungefähr so. Nicht so schwer und teuer wie die 2- (z.B. 80D) - bzw. die 1-stelligen Crop-EOS Modelle (z.B. 7D I und II), ohne Schulterdisplay, nicht staub- und wetterdicht, mit einem "nur" 18MP Crop-Sensor (kein Dual-Pixel) und etwas störendem Rauschen ab ISO800 ist sie einfach "gut genug" bis "gut" für Spaß und Präsentation in sozialen Netzwerken dazu mit einem angenehmen Preis. Das Rauschen bekommt man SW-mäßig in den Griff, wenn es jemanden stört. Natürlich darf man diesbezüglich die 700D nicht mit einer Vollformat 5DII/II/IV oder gar einer 1ser vergleichen. Die Physik der Pixelgröße auf dem Sensor gilt.

Besonders der schwenkbare Bildschirm mit Touchfunktion, Festlegen des Fokuspunkts und (wenn gewollt) gleichzeitigem Auslösens ist für manche Anwender interessant, die bisher mit Smartphone ohne Sucher Bilder machten. Für den SLR-ler Old-School natürlich ein Graus. Doch Makroaufnahmen in Bodennähe werden durch eine Lupe und den drehbaren Bildschirm erheblich erleichtert.

Aber auch Funktionen wie z.B. ein eingeblendetes Histogramm in LiveView vor der Aufnahme ist für den Kenner und Nutzer von Langzeitaufnahmen (mit ND Filtern) eine nützliche Hilfe zur Ermittlung der Belichtungszeit. Eine Berechnungs-App wird überflüssig. Das haben preislich vergleichbare Kameras der großen Konkurrenz nicht immer zu bieten. Man zeige mir das Gegenteil.

Noch ein Hinweis für Makroliebhaber:

Die Canon Software EOS-Utilities erlaubt es, am PC-Bildschirm (auch am Windows-Tablet evtl. mit OTG-Stecker ) per Maus bequem abschnittsweise (nicht nur scheibchenweise z.B. von vor nach hinten mit Makroschlitten) einen Stack zu erstellen und damit Aufnahmen zu erzielen, die die Nachteile kleine Blenden vermeiden. Mit Auto-Verlängerungen (Makroringen) kommt auch die Mikrofotografie 3:1 kostengünstig in greifbare Nähe. Mit Mikroskopobjektiven ist 20:1 und mehr möglich. Aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal der EOS 700D und weitere Maßnahmen sind notwendig, um die extrem geringe Tiefenschärfe (weniger als 1/100 mm) zu überwinden. Anderes Thema.

... und es gibt noch mehr zur 700D und anderen Canon-Modellen:

Die Firmware läßt sich dank MAGIC LATERN (Stand Feb 2018) als Overlay erheblich erweitern, so daß Funktionen nutzbar werden, die höheren Modellen vorbehalten sind oder sonst garnicht angeboten werden. Die Nutzung von MAGIC LATERN wird allerdings von Canon nicht so gern gesehen.:-)

Dies nur als Hinweis für die Nochaktualität der Canon EOS 700D nach 5 Jahren am Markt.
Das kann jedoch auch anders gesehen werden. Wen interessierts?

Gruss
Lengris



Zuletzt bearbeitet am 03.03.18 04:27

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03.03.18 11:37
Willi 

BZF-Master

03.03.18 11:37
Willi 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Lengris:
Dies nur als Hinweis für die Nochaktualität der Canon EOS 700D nach 5 Jahren am Markt.
Das kann jedoch auch anders gesehen werden. Wen interessierts?
Hallo Lengris!
Das mit der "Nochaktualität" der "alten" EOSen kann ich nur bestätigen. Meine uralt EOS 400D wird noch immer für Baustellendokus verwendet. Dia anderen brauchen sich auch nicht gegenüber ganz neuen Kameras verstecken.


Die EOS Familie ist inzwischen noch um die Vollformat 6D gewachsen

Anmerkung: Dein EOS 700 D Beitrag steht hier im Forum unter "Analoge Spiegelreflexkameras"
Es gibt hier Digitale SLRs mit div. Sensorgrößen. Ev. könnte Rainer deinen Beitrag in den passenden Thread verschieben?

Liebe Grüße
Willi

"Altes bewahren - Neues prüfen"

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03.03.18 15:46
Rainer 

Administrator

03.03.18 15:46
Rainer 

Administrator

Re: Canon EOS 700D

Hallo zusammen,

habe den Beitrag nach Digitalkameras mit APS-C - Sensor verschoben.



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Aus Negativ wurde Positiv. Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Fotoapparate sind Zeitmaschinen, sie können die Vergangenheit erhalten.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich, aber (und) sinnvoll.

03.03.18 17:05
Lengris 

BZF-Master

03.03.18 17:05
Lengris 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Rainer:

habe den Beitrag nach Digitalkameras mit APS-C - Sensor verschoben.


Danke Rainer.

03.03.18 17:29
Lengris 

BZF-Master

03.03.18 17:29
Lengris 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Willi:

Das mit der "Nochaktualität" der "alten" EOSen kann ich nur bestätigen. Meine uralt EOS 400D wird noch immer für Baustellendokus verwendet. Dia anderen brauchen sich auch nicht gegenüber ganz neuen Kameras verstecken.

"Altes bewahren - Neues prüfen"

Die 400D war meine erste DSLR. Nutze sie nur noch mit M42 Adapter um alte Linsen zu testen.
Anfang 2014 für 120.- gekauft. Im Herbst 2014 dann die 700D. Nun bin ich in Versuchung
wegen der 80D. Die 7DII ist mir zu teuer. Der Wechsel zu Fuji stand auch im Raum, aber diese
ganzen Überlegungen zu neuen Kameras oder anderen angeblich besseren Systemen
oder zu Vollformat verlieren immer mehr an Reiz.

Für mich ist interessant, daß die Bilder mit alten Objektiven an der 400D "besser" aussehen als an der 700D.
Ob und wenn ja, warum das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Vielleicht, weil die alten Objektive
für Vollformat berechnet wurden (oft um 1930 herum?) und besser zu den 10MP passen als zu den 18MP.

Altes bewahren - Neues prüfen. :-)

Gruss
Lengris



Das ist ein Helios-5 von einer ZENIT 12xp an der 400D. ISO200.

Zuletzt bearbeitet am 04.03.18 00:40

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09.03.18 19:01
Laufboden 

BZF-Master

09.03.18 19:01
Laufboden 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Hallo miteinander,

Lengris:
Noch ein Hinweis für Makroliebhaber:

Die Canon Software EOS-Utilities erlaubt es, am PC-Bildschirm (auch am Windows-Tablet evtl. mit OTG-Stecker ) per Maus bequem abschnittsweise (nicht nur scheibchenweise z.B. von vor nach hinten mit Makroschlitten) einen Stack zu erstellen und damit Aufnahmen zu erzielen, die die Nachteile kleine Blenden vermeiden.
.. das setzt natürlich voraus, daß Canon Software anbietet. Das ist leider nicht der Fall - jedenfalls bietet Canon Software hauptsächlich für Spielzeug-Betriebssysteme an, und für Linux-Systemen schlicht gar nichts davon .
(Was andererseits natürlich nicht heißt, daß es unter Linux gar nichts an Unterstützung gibt ..)

Grüße, Laufboden

11.03.18 02:41
Lengris 

BZF-Master

11.03.18 02:41
Lengris 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Laufboden:

(Was andererseits natürlich nicht heißt, daß es unter Linux gar nichts an Unterstützung gibt ..)

Grüße, Laufboden

Vor 10 Jahren habe ich versucht auf Linux umzustellen und aufgegeben. Die Zeit die ich brauchte, um Software und Treiber zu finden uferte dermassen aus, daß ich doch wieder Windows nahm und es war okey. Vor allem, seit es dann Win 10 gab.
Damals habe ich mich intensiv mit der Steuerung von Musikgeräten (synthis und keyboards) und Musikeditoren beschäftigt.
Im Fotografiebereich glaube ich gerne, daß es heute genügend Linux Software gibt.

Gruss

Zuletzt bearbeitet am 11.03.18 12:19

11.03.18 10:23
Rainer 

Administrator

11.03.18 10:23
Rainer 

Administrator

Re: Canon EOS 700D

Hallo zusammen,

in die Reihe der Linux-Derivate-Versager reihe ich mich gerne ein. Ein Notebook PCEE mit diesem Betriebssystem war trotz diverser Support-Emails und Telefongespräche nicht zu bewegen, innerhalb der Benutzeroberflächer mehr als drei Software-Produkte halbwegs automatisch zu installieren. Nichts funktionierte, habe das Ding dann weggeworfen und nutze wieder "Computer für Dummys": Windows 10....

Ist eben eine Weltanschauungs-Sache.



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Aus Negativ wurde Positiv. Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Fotoapparate sind Zeitmaschinen, sie können die Vergangenheit erhalten.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich, aber (und) sinnvoll.

11.03.18 12:26
Lengris 

BZF-Master

11.03.18 12:26
Lengris 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Rainer:
Linux-Derivate-Versager



Nüchtern gesehen haben die Linux-User-Entwickler "versagt".
Ich glaube heute ist die Situation schon anders, indem der
Einstieg leichter ist.

Gruss

11.03.18 19:01
Laufboden 

BZF-Master

11.03.18 19:01
Laufboden 

BZF-Master

Re: Canon EOS 700D

Hallo miteinander,

Rainer:
in die Reihe der Linux-Derivate-Versager reihe ich mich gerne ein. ... Nichts funktionierte, habe das Ding dann weggeworfen und nutze wieder "Computer für Dummys": Windows 10....

Ist eben eine Weltanschauungs-Sache.
Mit Weltanschauung hat's eigentlich nichts zu tun.
Eher mit Gewöhnung und Bequemlichkeit.

Je nun, ich habe in meinem Berufsleben immer mit Rechnern zu tun gehabt, und (viel zu lang) auch mit deren Wartung (RZ).
Dabei hatte ich eine Reihe Betriebssysteme zu betreuen.
Mit MS-Systemen - Windows 3.0 bis XP - hatte ich danach auch lange zu tun.

Richtig ist, daß kein (kein!) mir bekanntes heutiges Betriebssystem nutzerorientiert ist, und wirklich nutzerfreundlich schon gar keins.
Einzig MacOS hat ein Nutzerorientiertes Konzept, ist immerhin ansatzweise nutzerfreundlich, wenigstens für eine bestimmte Klientel;
Linux ist weitgehend neutral - es hat keinerlei nutzerorientiertes Konzept, doch es toleriert im Prinzip nutzerorientierte Software.
Windows-Systeme tun für Dummies so, als ob sie nutzerorientiert wären - sind jedoch weit nutzerferner als Linux.

Noch mehr, und letztlich noch viel trauriger:
Es gab einige sehr starke Ansätze dazu, solche Systeme zu konzipieren - bis in die 1970er-Jahre hinein.
Die schlechtesten davon wurden sogar realisiert.
Das mit riesigem Abstand nutzerfreundlichste System, mit dem ich je zu tun hatte, war eines davon - BS3 (TNS440, TR440) - wobei ich konzidiere, daß es gute und voll nachvollziehbare Gründe gab, daß nicht alle Benutzer dieses Systems das so gesehen haben.
Ja, es gab sogar solche, die ein völlig absurdes Rechensystem für weit besser ansahen, ja als das beste der Welt.
Wie z.B. das System der CDC 6600 - da mühten sich Teams an Operateuren an einem kleinen runden Schirm im Schweiße ihres Angesichts mit der Jobverwaltung. Ein Dreierteam war nach zwei Stunden groggy davon, Speicher und CPU bestmöglich zu belegen und mußte zwei Stunden pausieren. Der aktuelle Hauptoperateur mußte blitzschnell die aktuelle Speicherbelegung analysieren, oktal auf dezimal umrechnen, addieren, subrahieren, Jobs im Speicher hin- und herschieben, um Lücken zu füllen - und selbst dieses so offensichtliche Fehlen eines kleinen, aber eigentlich unerläßlichen Stücks Software zur Jobverwaltung, das all das wesentlich besser hätte machen können, fiel anscheinend selbst den einschlägigen Experten für dieses System nicht auf.
Seit ich dieses urkomische Treiben als Zaungast in einem Rechenzentrum mit wachsender Begeisterung ein paar Stunden beobachtet hatte, weiß ich, was Menschen alles an Absurditäten als selbstverständlich und vermeintlich gottgegeben hinnehmen. Das erklärt auch völlig die Ergebenheit, mit der Windows-Home-Edition-Nutzer, ja sogar die ohne volle Lizenz (also nur der gerätebezogenen), die teils grotesken Sperenzchen dieses Systems hinnehmen.

Kurz gesagt: die meisten PC-Nutzer machen den Eindruck, am PC ihre masochistische Seite ausleben zu wollen.

Mit den Absurditäten von Windows-Systemen mußte ich mich lang genug herumplagen.
Wenngleich Windows-Systeme eines können - die elementaren Operationen eines unbedarften Benutzers mehr oder weniger gut so lang auszuführen, bis das System immer langsamer wird und irgendwann an sich selbst verstopft ist. Gut, das bißchen Software, das dabei ist, und das bißchen Daten, das ein User üblicherweise hat, mag es rechtfertigen, alles neu aufzusetzen. Und wenn Gott Merkur Soft persönlich beschließt, Software aufzugeben, kaufen sie eben gottergeben eine neue Kiste. Im Fall XP einen neuen PC, im Fall Scanner-Driver einen neuen Scanner.

Zwei meiner Kinder und meine Frau verwenden MacOS. Den anderen Sohn, Mathematiker, interessiert das System nicht die blanke Bohne. Er verwendet das System, das am wenigsten stört. Das letzte war Win 95. Hat deshalb einen Laptop mit Win 10 gekauft. Win 10 hat er nach ein paar Montaen entsetzt als völlig unbrauchbar u.a. wegen Fehleranfälligkeit weggeworfen und durch Ubuntu (derzeit eine der relativ usernähesten Linux-Distros) ersetzt. Damit ist er zufrieden.

Wenn's was am Mac meiner Frau zu tun gibt, bleibt's an mir. Mir bleibt dann der alte Mac. Und dann zeigt sich, genauso wie bei alten Win-PCs, daß das bißchen Kundennähe sich längst verflüchtigt hat. Mit Hardware gleichen Alters - oder sogar über 10 Jahre älterer - unter Linux ist man entschieden besser dran.

Daß das Theater mit Sicherheitslücken bei allen heutigen Systemen schon deshalb nicht zu bewältigen ist, weil schon die Hardwarearchitekturen nur das realisieren, womit die heutige "System"software etwas anfangen kann, so nebenbei. Das kommt deshalb, weil niemand für saubere Konzepte gezahlt hat und jetzt - wie bei Stuttgart 21 - "sowieso alles zu spät ist dafür". Heutige Workarounds sind höchst kompliziert bei geringer Wirkung.

Grüße, Laufboden

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