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Wer kann dies lesen?
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19.10.17 13:04
Laufboden 

BZF-Master

19.10.17 13:04
Laufboden 

BZF-Master

Wer kann dies lesen?

Hallo miteinander,

die folgenden Informationen sind bis ins Detail lesbar - ausgenommen zweimal die fehlende 8.
Ja, sie erzählen geradezu eine Geschichte

Die Älteren unter uns dürften das auch noch können - aber wie geht's den Jüngeren dabei?
Das Ganze ist offensichtlich erst in jüngerer Zeit - vor weniger als 70 Jahren - aufgezeichnet worden, es dürfte ganz grob um 1963 herum gewesen sein ...
für diese Vermutung habe ich ausgehend vom Gelesenen einen deutlichen Beleg erwebbt ...


Grüße, Laufboden

P.S.: wenn's noch nötig sein sollte, folgt meine Auflösung nächste Woche (aus "technischen Gründen" nicht früher möglich )

Zuletzt bearbeitet am 19.10.17 13:05

Datei-Anhänge
1066833.jpg 1066833.jpg (9x)

Mime-Type: image/jpeg, 322 kB


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19.10.17 13:58
Rainer 

Administrator

19.10.17 13:58
Rainer 

Administrator

Re: Wer kann dies lesen?

Hallo Laufboden,

1964 war ein nicht unwichtiges Jahr für die Umbenennung von DM in M ? (Bin gelernter "Wessi" )

Die Sütterlinschrift kann ich als "alter Sack" noch lesen ...



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Aus Negativ wurde Positiv. Pixel sind nicht alles, aber ohne Pixel ist alles nichts.
Fotoapparate sind Zeitmaschinen, sie können die Vergangenheit erhalten.
Ein Leben ohne Facebook ist möglich, aber (und) sinnvoll.

23.10.17 19:40
Laufboden 

BZF-Master

23.10.17 19:40
Laufboden 

BZF-Master

Re: Wer kann dies lesen?

Rainer:
1964 war ein nicht unwichtiges Jahr für die Umbenennung von DM in M ? (Bin gelernter "Wessi" )
Oh - an dieses wichtige Detail habe ich als gelernter Ösi gar nicht gedacht
Aber ich habe eine Ihagee-Preisliste von 1963 im Web gefunden - und die gibt genau die DM 21,20 als Preis an und auch die Produktnummern.
Rainer:
Die Sütterlinschrift kann ich als "alter Sack" noch lesen ...
Also die reinen Texte sind:
Bajonettringpaar (mit dem "..paar" hatte ich etwas Mühe).
sowie Tubenring und dto (für "ditto").
EVP dürfte auch ziemlich klar sein (ziemlich: vermutlich "Einzelverkaufspreis" und nicht "empfohlener Verkaufspreis")
Recht interessant ist aber auch das Zeichen, das heute gern als "Z" gelesen wird. Das ist es nämlich ganz und gar nicht.
Damals hat man Millimeter so abgekürzt:
Der Faktor - ist ja keine Einheit! - m steht - sehr ausgeschrieben, wie üblich - oben als beinahe waagrechter Strich,
es folgt ein Schrägstrich, und unten steht die Einheit (auch ein m). Bei z.B. "cm" würde oben ein c stehen.
Diese Darstellung hat nichts mit Sütterlin zu tun, bei Lateinschrift war's genauso.

Daraus, daß Sütterlin verwendet worden ist, läßt sich erschließen, daß der Schreiber - ziemlich sicher männlich - wohl im Rentenalter war,
und früher vermutlich mehr oder weniger kaufmännisch tätig - die Art der Textgestaltung war besonders im Ein- und Verkauf üblich, z.B. beim Erstellen von Rechnungen. Er hatte nach 1945 eher wenig mit Schreiben zu tun, sonst hätte er sicher auf Lateinschrift umgestellt.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 23.10.17 19:53

24.10.17 22:33
zeissikonveb.de 

BZF-Nutzer Stufe 1

24.10.17 22:33
zeissikonveb.de 

BZF-Nutzer Stufe 1

Re: Wer kann dies lesen?

Hallo zusammen,

EVP steht weder für "Einzelverkaufspreis" noch für "empfohlener Verkaufspreis", das Kürzel EVP steht für "Endverbraucherpreis".
Dem gegenüber steht in den Historischen Katalogen die nur für den Handel ausgegeben wurden,
der IAP und bedeutet "Industrieabgabepreis".

Gruß, Yves

zeissikonveb.de

25.10.17 09:16
Laufboden 

BZF-Master

25.10.17 09:16
Laufboden 

BZF-Master

Re: Wer kann dies lesen?

Hallo Yves,

danke für die Aufklärung
Da sieht man wieder mal, daß ein und dieselbe dreibuchstabige Abkürzung völlig unterschiedliches bedeuten kann - und das sogar bei letztlich gleicher Bedeutung!
Oder, wie Karl Kraus sagte und dabei die DDR noch nichteinmal vorausahnte:
"Österreich und Deutschland unterscheiden sich durch die gemeinsame Sprache".

zeissikonveb.de:
Hallo zusammen,

EVP steht weder für "Einzelverkaufspreis" noch für "empfohlener Verkaufspreis", das Kürzel EVP steht für "Endverbraucherpreis".
Dem gegenüber steht in den Historischen Katalogen die nur für den Handel ausgegeben wurden,
der IAP und bedeutet "Industrieabgabepreis".

Gruß, Yves

zeissikonveb.de

Dabei war das bei weitem nicht alles - es gab bzw. gibt schließlich auch - unverbindliche und unvollständige Liste -. UVP (oft "unverbindlicher Verkaufspreis"), VP (Verkaufspreis; verbindlicher Preis), EP (Einzelpreis, Endabnehmerpreis - auch EAP), EHP (Einzelhandelspreis).
IAP wurde m.E. im Westen nicht gebraucht, und es gab zwar Großhandelspreise, üblicher waren aber wohl Rabattstaffeln, die sich an EAP, UVP etcpp. sowie der aktuell oder in einem bestimmten Zeitraum bestellten Menge ausrichteten.
Wer soll sich in diesem Wirrwarr unterschiedlicher Begriffe noch auskennen?
Im übrigen stellt sich mir die Frage, ob und wenn ja wie Kameras in der DDR (end-)verbraucht wurden ... ...

Gruß, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 25.10.17 09:50

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Verkaufspreis   Lateinschrift   Ihagee-Preisliste   Endverbraucherpreis   Einzelverkaufspreis   ausgeschrieben   zeissikonveb   unterschiedliches   Industrieabgabepreis   Sütterlinschrift   Textgestaltung   unterschiedlicher   Forumbetreiber   Einzelhandelspreis   unverbindlicher   Großhandelspreise   Bajonettringpaar   Endabnehmerpreis   dreibuchstabige   unvollständige